GSoA als Hoffnungsträgerin

von Alain Morand

Ich befinde mich jetzt in diesem Alter, wo Kollegen und Freunde sich unscheinbar für 15 Wochen absetzen und dann wieder, meist ein bisschen verändert, zurückkehren. Gerade weil ich diese Zeit jetzt sehr intensiv miterlebe, steigt mein Unmut gegenüber dieser Armee und dem dazugehörenden Zerstörungspotential. Ich meine das Zerstörungspotential gegenüber diesen jugendlichen Perspektiven und Idealen, die spätestens in der RS plattgewalzt und gleichgeschaltet werden. Unsichere und labile Geschöpfe werden zu Militärköpfen gemacht, Aufmüpfigen wird der Tarif durchgegeben, sie werden isoliert. Angesichts dieser und vieler weiterer Tatsachen halte ich es für wichtig, dass die GSoA wieder hoffnungsvolle Signale aussendet und konkrete und verbindliche Zeichen in Richtung Armeeabschaffung und umfassender Friedenspolitik setzt. Meiner Ansicht nach kann eine erneute Diskussion um die Zukunft der Schweiz ohne bewaffnete Landesverteidigung nur mit dem verbindlichen Mittel einer Initiative lanciert werden. Unverbindliche Diskussionsabende, wie an der VV vorgeschlagen, genügen nicht mehr, haben zu wenig Brisanz. Der zügige Fahrplan hingegen der AG GSoAII (an der VV leider ein wenig zurückgestutzt) setzt kurzfristige und konkrete Ziele, die für die Mitarbeit an einer neuen Initiative und für eine breite Diskussion unheimlich motivierend sind; eben ideal für solche, denen es nicht zu schnell gehen kann.