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GSoA Zeitung März 2005
Innere Sicherheit, WEF, Wehrpflicht und europäische Aufrüstung
GSoA - Zeitung März 2005

Start

Goodbye KuhNo, hello GSoA

Neu Vegetarisch

GSoA-Vollversammlung 2005


Jekami der Gewalt

Soldatenkomitee gegen Innere Einsätze

Die Gartenzwergfunktion (vor der Botschaft)

Freunde des WEF

Ziviler Ungehorsam gegen WEF-Militäreinsatz

Der WEF-Maulkorb

Die Fondueplausch-Mission

Bananensplitterzone: - Indiana Tell und die Suche nach dem verlorenen Sinn der Armee


Abschaffung der Wehrpflicht:
Schritt in die richtige Richtung

Ziviler Friedensdienst statt Wehrpflicht

Wehrpflicht ohne Zukunft - auch in Deutschland


Bündnis gegen neue Kampfflugzeuge

Fast 1 Milliarde Franken für F/A 18 Aufrüstungen

Lustige Argumente

Abstürzende Aufhängepunkte


Das VBS blickt nach Brüssel

Geheime Armeen

Zurück in die Zukunft

Die schwierige Suche nach der Wahrheit...

Einstein: Wie gemein und verächtlich erscheint mir der Krieg!

Gedanken im Schnee


Antimilitaristischer Spaziergang in Zürich

Veranstaltungen in Bern

Dreiländer-Friedenskundgebung in Basel

Friedensfahrradtour 2005 nach Deutschland

Leserbriefe

Jahresrechnung 2004

 
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Goodbye KuhNo, hello GSoA

Liebe LeserInnen der GSoA-Zeitung

Mit einem lachenden und weinenden Auge zugleich müssen wir Ihnen heute bekannt geben, dass unser ältestes Redaktionsmitglied in Pension zu gehen gedenkt: KuhNo, die fröhliche getarnte Kuh mit dem Stahlhelm verlässt uns. Vor fast zehn Jahren vom Grafiker François Chalet (www.francoischalet.ch) erfunden, hat KuhNo eine erstaunliche Karriere hinter sich: Er ist verploppt (siehe unten) und zerplatzt, mit Trägerrakten auf den Mond geschossen worden und zu einem drei Meter hohen Plastikmodell aufgeblasen worden, hat auf Couverts, Briefpapier, Zeitung, Sackmesser, T-Shirts, Tassen, Kugelschreibern, etc. für Schmunzeln gesorgt. Heute ist KuhNo eine lebende Legende, sein Star-Dasein repräsentiert er etwa mit einem Grossauftritt in François Chalets superbem Buch «Chalet» (Die Gestalten Verlag Berlin, 2000. ISBN 3-931126-39-0).

Seine Pension hat er sich durch seinen Erfolg verdient: Als Kampagnen-Maskottchen für die Initiative «für eine glaubwürdige Sicherheitspolitik und eine Schweiz ohne Armee» der GSoA hat er, wie alle armeekritischen Vorlagen in den letzten Jahren, mitgeholfen, aus der heiligen Kuh Schweizer Armee eine Kuh zu machen, die nur noch scheinheilig ist: Gerade das Jahr 2004 hat gezeigt, dass es heute, was die Armee angeht, keine Tabus mehr gibt,. Was leider nicht heisst, dass die Armee aufgrund der Reformitis der letzten Jahre wirklich billiger, geschweige denn sinnvoller geworden ist. Eine armeekritische und friedenspolitische Position ist daher auch nach Enttabuisierung der Armee als heilige Kuh notwendig.

Für diese Position steht die GSoA - heute und in Zukunft. Mit dem neuen GSoA-Schriftzug, den der Zürcher Grafiker Urs Gägauf (siehe Interview) entwickelt hat, machen wir klar, was auch im 21. Jahrhundert die Vision der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee ist: Eine Schweiz ohne Armee in einer friedlicheren Welt.

Die GSoA-Redaktion

PS: Für treue KuhNo-Fans haben wir noch einen Restposten von aufblasbaren KuhNos für mehr Badeplausch (ca. 40 x 40 x 15 cm), mit denen man sich den Abschied von KuhNo zumindest ein wenig erträglicher machen kann. Sie können für 5 Sfr. auf dem Sekretariat der GSoA (gsoa@gsoa.ch) bestellt werden.


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© GSoA, 10.3.2005/dbu