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GSoA Zeitung März 2005
Innere Sicherheit, WEF, Wehrpflicht und europäische Aufrüstung
GSoA - Zeitung März 2005

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Goodbye KuhNo, hello GSoA

Neu Vegetarisch

GSoA-Vollversammlung 2005


Jekami der Gewalt

Soldatenkomitee gegen Innere Einsätze

Die Gartenzwergfunktion (vor der Botschaft)

Freunde des WEF

Ziviler Ungehorsam gegen WEF-Militäreinsatz

Der WEF-Maulkorb

Die Fondueplausch-Mission

Bananensplitterzone: - Indiana Tell und die Suche nach dem verlorenen Sinn der Armee


Abschaffung der Wehrpflicht:
Schritt in die richtige Richtung

Ziviler Friedensdienst statt Wehrpflicht

Wehrpflicht ohne Zukunft - auch in Deutschland


Bündnis gegen neue Kampfflugzeuge

Fast 1 Milliarde Franken für F/A 18 Aufrüstungen

Lustige Argumente

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Das VBS blickt nach Brüssel

Geheime Armeen

Zurück in die Zukunft

Die schwierige Suche nach der Wahrheit...

Einstein: Wie gemein und verächtlich erscheint mir der Krieg!

Gedanken im Schnee


Antimilitaristischer Spaziergang in Zürich

Veranstaltungen in Bern

Dreiländer-Friedenskundgebung in Basel

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Bericht aus der Regionalgruppe Zürich

Vor dem türkischen Konsulat
Vor dem türkischen Konsulat (Foto: tc)

(tc) Es ist ein kalter Winterabend in Zürich. Mit heissem Tee macht sich die Regionalgruppe Zürich auf den Weg, um die Armeepräsenz in der Stadt Zürich aufzudecken, Soldaten vom Unsinn innerer Armeeeinsätze zu überzeugen und Nachbarn von Konsulaten durch Flugblätter über innere Armeeeinsätze zu informieren. Zuerst gehen wir zum amerikanischen Konsulat, welches mitten im Wohnquartier Seefeld gelegen ist. Kein Soldat zu sehen, alles scheint ruhig. Also verteilen wir Flugblätter in der Umgebung und beginnen, unseren heissen Tee zu trinken. Doch plötzlich taucht ein Armeefahrzeug aus. «Dies ist kein Ort zum Tee trinken!», werden wir von einem jungen und nervösen Soldaten aufgeklärt. Doch schnell legt sich die Aufregung, wir trinken weiter Tee und auch der Soldat merkt, dass wir keinen Anschlag planen. Dennoch funkt er wie wild, antwortet auf keinerlei Fragen und nach weiterem Nachfragen werden wir schroff auf ein Infotelefon verwiesen.

Wir beschliessen daher, weiter zum türkischen Konsulat zu wandern. Dort werden wir bereits erwartet, die Armee ist eben schnell. Wir führen angeregte Diskussionen mit zwei Soldaten, versuchen ihnen, unsere Bedenken bezüglich innerer Einsätzen zu erklären. Sie reagieren sehr offen, finden ihren Einsatz auch nicht wirklich sinnvoll und meinen bloss, wenn man das «Hirn abstelle», gehe es schneller vorbei. Tee dürfen sie leider keinen annehmen - er könnte vergiftet sein. Nach einer Viertelstunde gibt's neue Gesichter, die Ablösung kommt - wie wir leider erst später merken - in Begleitung des Offiziers. Wir hätten so viele Fragen an ihn gehabt. Doch wer die Streifen und Symbole auf der Uniform nicht kennt, hat es wohl auch nicht verdient, einen Offizier was fragen zu dürfen. Leider zeigen sich die neuen Soldaten wenig gesprächig, neben «ja» und «nein» kennen sie nur noch die Nummer eines Infotelefons, doch die kennen auch wir bereits. So machen wir ein letztes Abschiedsfoto (siehe nebenan) und beenden unseren antimilitaristischen Spaziergang.

Die Regionalgruppe Zürich trifft sich jeden ersten Mittwoch im Monat (Infos unter zuerich@gsoa.ch).


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