|
|
Gruppe Schweiz ohne Armee
|
|
|
Krieg gegen AfghanistanDie afghanische Bevölkerung leidet seit Jahrzehnten darunter, dass die umliegenden Staaten sowie die westlichen und östlichen Industrienationen mit gezielten kriegerischen Eskalationen ihre geopolitischen und ökonomische Interessen im Mittleren Osten durchzusetzen suchen. Der Einmarsch der Sowjettruppen, die systematische Aufrüstung und Unterstützung der Mujahedin-Milizen und der Taliban durch die USA und schliesslich die Bombardierung Afghanistans sind Ausdruck dieser kurzfristigen Interessenpolitik. Über zwei Millionen Menschen fielen in den vergangenen zwei Jahrzehnten dieser Politik zum Opfer, rund 10 Millionen Minen sind in Afghanistan vergraben, der afghanischen Zivilbevölkerung insbesondere Frauen wurden die elementarsten Menschenrechte entzogen. Notwendig wäre heute eine internationale Politik, die auf die brutale Durchsetzung von Eigeninteressen verzichtet und einer von der afghanischen Bevölkerung selbstbestimmten Perspektive eine Chance gibt. Dazu gehören die Garantie von elementaren BürgerInnenrechten, der Gleichberechtigung der Frauen sowie die Religionsfreiheit für die afghanische Zivilbevölkerung sein. Weder das Taliban-Regime noch das Kriegsbündnis Nordallianz verfolgen dieses Ziel. Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen hat die GSoA zusammen mit vielen unterstützenden Organisationen seit Beginn des Krieges AKtionen durchgeführt. Es ist wichtig, dass die westlichen Bevölkerungen sich gegen eine Konfliktpolitik wehren, die darin besteht, einen Konflikt eskalieren zu lassen und dann mit Bomben zu versuchen, Menschenrechte wieder herzustellen. Wir versuchen, eine
Übersicht der Mahnwachen zu geben, die in diversen Städten wöchentlich stattfinden. Am 11. September hat die GSoA zudem eine Medienmitteilung zu den Anschlägen herausgegeben. Unter www.thePetitionSite.com/takeaction/224622495 können sie eine Online Petition
unterzeichnen, die an Präsident Bush gerichtet ist. |
|
Page française (GSsA)
|