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Montag 27.10.2003, MEZ 11:08
 
 
25. Oktober 2003 18:13
 
1000 Personen an Kundgebung für Freiheit in Irak und Palästina
 
BERN - «Schluss mit den Besatzungen» - Unter diesem Motto haben rund tausend vorwiegend jugendliche Personen am Samstagnachmittag in der Berner Innenstadt gegen die Politik Israels und der USA protestiert. Die Kundgebung verlief friedlich.

Laut Polizeiangaben nahmen gegen 1000 Personen an der bewilligten Demonstration teil, die Veranstalter sprachen von 1500 Teilnehmern. Sie zogen mit Regenbogenfahnen und Luftballons unter der Musik Manu Chaos von der Aarbergergasse aus durch die Innenstadt bis zum Rathaus.

Als Symbol für ihre Anliegen trugen die Teilnehmer der Kundgebung drei selbstgezimmerte Särge mit den Aufschriften «Freiheit», «Gleichheit» und «Demokratie». Lautstark wurde ein Ende der «Besatzungen» Iraks und Palästinas gefordert.

Die von den USA eingesetzte «Marionettenregierung» in Irak dürfe nicht anerkannt werden, es müssten unverzüglich freie Wahlen durchgeführt werden. Die israelische Armee wurde zum sofortigen Stopp der Besatzung der Palästinensergebiete und des Mauerbaus aufgerufen.

Die Schweiz müsse ihre Rüstungszusammenarbeit mit Israel und den Ländern, die den Irak-Krieg geführt haben, beenden. Nach 16.00 Uhr löste sich die Kundgebung auf der Schützenmatte auf. Im Anschluss fand in der Reithalle eine Diskussionsveranstaltung statt.

Initiiert wurde die Demonstration von links-alternativen, pazifistischen und frauenrechtlichen Gruppierungen, darunter die Juso, die Gesellschaft für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) und das Bündnis gegen den Krieg. 251809 oct 03

SDA-ATS
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