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25. Oktober 2003 18:13
1000 Personen an Kundgebung für Freiheit in Irak und Palästina
BERN - «Schluss mit den Besatzungen» - Unter diesem Motto
haben rund tausend vorwiegend jugendliche Personen am Samstagnachmittag in
der Berner Innenstadt gegen die Politik Israels und der USA protestiert.
Die Kundgebung verlief friedlich.
Laut Polizeiangaben nahmen gegen
1000 Personen an der bewilligten Demonstration teil, die Veranstalter sprachen
von 1500 Teilnehmern. Sie zogen mit Regenbogenfahnen und Luftballons unter
der Musik Manu Chaos von der Aarbergergasse aus durch die Innenstadt bis
zum Rathaus.
Als Symbol für ihre Anliegen trugen die Teilnehmer der
Kundgebung drei selbstgezimmerte Särge mit den Aufschriften «Freiheit», «Gleichheit»
und «Demokratie». Lautstark wurde ein Ende der «Besatzungen» Iraks und Palästinas
gefordert.
Die von den USA eingesetzte «Marionettenregierung» in
Irak dürfe nicht anerkannt werden, es müssten unverzüglich freie Wahlen durchgeführt
werden. Die israelische Armee wurde zum sofortigen Stopp der Besatzung der
Palästinensergebiete und des Mauerbaus aufgerufen.
Die Schweiz müsse
ihre Rüstungszusammenarbeit mit Israel und den Ländern, die den Irak-Krieg
geführt haben, beenden. Nach 16.00 Uhr löste sich die Kundgebung auf der
Schützenmatte auf. Im Anschluss fand in der Reithalle eine Diskussionsveranstaltung
statt.
Initiiert wurde die Demonstration von links-alternativen,
pazifistischen und frauenrechtlichen Gruppierungen, darunter die Juso, die
Gesellschaft für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) und das Bündnis gegen den
Krieg. 251809 oct 03
SDA-ATS
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