3. Ostermarsch 28. März 2005

Am diesjährigen Ostermontag nahmen über 200 Personen am Berner Ostermarsch teil. Er stand unter dem Slogan «Stoppt Gewalt gegen Frauen». Wie schon in den vergangenen zwei Jahren startete der Marsch auf dem Eichholz, wo Rahel Ruch von der GSoA die Anwesenden begrüsste. Die Künstlerin Barbara Robra gestaltete zusammen mit den TeilnehmerInnen eine Friedenstaube, auf der Osterwünsche angebracht werden konnten.

Nach dem Marsch der Aare entlang wurde die Veranstaltung mit drei Redebeiträgen abgeschlossen, welche einen jeweils anderen Fokus auf das Thema 'Stoppt Gewalt gegen Frauen' legten. Stephanie Hartung sprach über häusliche Gewalt und ihre Arbeit als Leiterin der Frauenhäuser Bern und Thun, während Doro Winkler vom Fraueninformationszentrum über Frauenhandel berichtete und die Politik zum Handeln aufforderte. Zum Schluss sprach mit Cornelia Schmalz eine Vertreterin von Amnesty International, welche die Anwesenden auf die Kampagne «stop violence against women» aufmerksam machte.

Musikalisch eingerahmt wurden die Reden vor dem Berner Münster von Astrophon (grooves, loops, drums).

Der Berner Ostermarsch fand zum dritten Mal in dieser Form statt und wird von den Kirchen, Frauengruppen, MenschenrechtsaktivistInnen und AntimilitaristInnen mitgetragen. Den OrganisatorInnen geht es darum, unabhängig von politischer Konjunktur ein permanentes Zeichen gegen den permanenten Krieg zu setzten. In diesem Jahr ging es darum, deutlich zu machen, dass Frauen weltweit von Krieg und Gewalt in einem überdurchschnittlichen Ausmass betroffen sind. Es konnte auch eine Brücke geschlagen werden, zwischen internationalen Konflikten und Gewalt gegen Frauen vor unserer Haustür.

Fotos

   
www.gsoa.ch/krieg/terror/20050328ostermarsch/index.htm - gedruckt am 16.11.2007