{"id":14,"date":"2020-09-06T14:50:10","date_gmt":"2020-09-06T14:50:10","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.kgi.kpunkt.ch\/?page_id=14"},"modified":"2020-11-04T12:01:06","modified_gmt":"2020-11-04T12:01:06","slug":"darum-gehts","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kriegsgeschaefte.ch\/darum-gehts","title":{"rendered":"Darum geht’s"},"content":{"rendered":"
Kriege und bewaffnete Konflikte w\u00fcten \u00fcberall auf der Welt. Viele dieser Konflikte gehen in der Flut der Medienberichterstattung verloren. Sichtbar aber werden sie, wenn man den stetig steigenden Umsatz der R\u00fcstungsindustrie betrachtet: Das Gesch\u00e4ft mit dem Tod floriert. Die Kriegsgesch\u00e4fte-Initiative will verhindern, dass sich die Schweiz daran beteiligt.<\/strong><\/p>\n 2019 gab es auf der ganzen Welt 152 Kriege und bewaffnete Konflikte. In diesen starben 75’600 Personen, viele mehr wurden verletzt und vertrieben. Die in diesen Konflikten eingesetzten Waffen werden von R\u00fcstungsunternehmen auf der ganzen Welt hergestellt. Sie werden entweder an die Konfliktparteien verkauft oder gelangen durch die Hintert\u00fcr in die Konfliktgebiete.<\/p>\n Bevor R\u00fcstungskonzerne Waffen herstellen k\u00f6nnen, m\u00fcssen diese finanziert werden. Und hier kommt die Schweiz ins Spiel: Der Schweizer Finanzmarkt geh\u00f6rt zu den gr\u00f6ssten und wichtigsten Finanzpl\u00e4tze der Welt, ein Viertel des weltweiten Verm\u00f6gens wird hier gelagert. Gleichzeitig gibt es in der Schweiz kaum verbindliche Regeln, in welche Unternehmen investiert werden darf und in welche nicht. So kommt es, dass Schweizer Finanzinstitute wie die Nationalbank, die Credit Suisse und die UBS 2018 mindestens neun Milliarden US-Dollar in Atomwaffenproduzenten investierten – pro Schweizer Einwohnerin und Einwohner macht das 1’044 USD.<\/p>\n Das darf nicht l\u00e4nger sein! Mit der Kriegsgesch\u00e4fte-Initiative wird der R\u00fcstungsindustrie der Geldhahn zugedreht.<\/p>\n\r\n\r\n