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Zivile Konfliktlösungsmöglichkeiten müssen immer Priorität habenWir haben zusammen mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern der unterstützenden Organisationen und Parteien unsere Vorstellung über eine stärkere Beteiligung an einer zivilen Aussenpolitik erarbeitet. Sie finden die Hauptpunkte ebenfalls auf der ersten Seite der Plattform. Es geht uns darum, die Prioritäten anders zu gewichten. Wir setzen dem Vorschlag des Bundesrates, der eine Legitimierung von bewaffneten Militäreinsätzen will, drei Hauptforderungen entgegen.
Wir fordern also eine viel stärkere Beteiligung der Schweiz an internationalen Aktivitäten zur Friedensförderung. Dazu gehört auch, dass wir uns gegen die geplante Kürzung der öffentlichen Entwicklungshilfe von 0,32 % des BSP auf 0,29 % wehren. Ich bin überzeugt, dass sich nicht nur die Grüne Fraktion, sondern auch die grüne Partei voll und ganz hinter diese Plattform stellen wird. Wir gehörten mehrheitlich ja auch zu jenen, welche die Blauhelmvorlage befürworteten. Aber wir werden uns mit viel Engagement gegen einen Freipass für bewaffnete Auslandeinsätze der Schweizer Armee wehren. Bern, 23. März 1999, Pia Hollenstein, Nationalrätin Grüne Kt.St.Gallen |
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