Liebe Leser*innen
Neues Jahr, neues Glück? Politisch eher nicht. Das Jahr hat bekanntlich phänomenal schlecht begonnen. Mit dem völkerrechtswidrigen und imperialistischen Überfall der USA auf Venezuela, den wir auf Seite 7 thematisieren, stellte Donald Trump einmal mehr unter Beweis, dass er von Frieden nichts wissen will. Doch auch die Schweiz bleibt friedenspolitisch unrühmlich. Gut, gibt es immer noch Tausende Menschen, die sich hier widersetzen. Freudig dürfen wir deshalb auf der Titelseite und auf Seite 2 über die Einreichung unserer Atomwaffenverbots-Initiative berichten. Auch das Zivildienst-Referendum (Seite 2) konnte mit der nötigen Anzahl Unterschriften der Bundeskanzlei überreicht werden. Und nicht zuletzt lancierten wir im Januar das Kriegsmaterial-Referendum (Seite 2). Letzteres braucht in diesen Tagen noch alle Unterstützung, weshalb wir einen Grossteil dieser Zitigs-Ausgabe dieser Thematik widmen und auch einen Unterschriftenbogen einkleben, den ihr gerne unterschreiben könnt. Vielen Dank!
Doch auch wenn wir manchmal vor lauter Unterschriftensammeln den Wald kaum noch sehen, versuchen wir in dieser Ausgabe weitere Themen abzudecken. So haken wir nochmals ein beim grossen Thema Sicherheit (Seite 5), das in der Wintersession 2025 im Zusammenhang mit Gewalt an Frauen und Taschenmunition Konjunktur hatte. Hierfür bedient uns Nationalrätin Marionna Schlatter mit ihrer Sicht der Dinge (Seite 6). Und doch kommen wir auf Seite 7 nochmals mit dem Thema Unterschriftensammeln, jedoch mit internationalem Konnex. Unser langjähriges Mitglied Tobia Schnebli schreibt von der Wichtigkeit der Palästina-Initiative.
Nutzt diese Lektüre zur Vorbereitung für ein heisses friedenspolitisches Jahr. Denn mit den beiden Referenden zum KMG und zum Zivildienst warten zwei grosse Abstimmungen auf uns. Und apropos Zivi: Ich meinerseits verabschiede mich für die kommenden Monate in den Zwangs…ähh..Zivildienst und bin gerne ab September wieder für euch da (Seite 8).
Für das Redaktionsteam
Joris Fricker
