EDITO

Liebe Leser*innen

Das GSoA-Jahr 2026 bleibt intensiv: Wir sammelten innerhalb von zwei Monaten das Kriegsmaterial-Referendum und lancierten eine Petition gegen die militärische Zusammenarbeit der Schweiz mit den USA, Israel und Iran. Ausserdem organisierten wir den Ostermarsch, an dem über 1200 Menschen teilnahmen. Schön, wie viele Menschen sich für die Stärkung des Völkerrechts einsetzen und für Solidarität mit Kriegsbetroffenen gemeinsam auf die Strasse gehen (Seite 2).

Die rechtsbürgerlichen Aufrüstungsideen werden immer wahnwitziger: Während Krankenkassenprämien steigen und der Wohnungsmarkt apokalyptische Züge annimmt, entscheidet der Bund über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Stärkung der «Sicherheit» und Verteidigung der Schweiz. Damit soll das zusätzliche Budget von 31 Milliarden Franken für die Armee finanziert werden – mehr dazu auf Seite 7. 

Der 14. Juni 2026 scheint die heissesten Polit-Themen an einem Tag abhaken zu wollen: Nicht nur die Abstimmungen fallen auf den feministischen Streiktag, es findet auch noch das Gipfeltreffen der G7 in Evian-les-Bains statt. So thematisieren wir die wichtige Abstimmung zur Rettung des Zivildienstes auf Seite 3. Oder liefern auf Seite 5 verschiedene Texte zum Thema Feminismus und Antimilitarismus und eine Auflistung aller feministischen Streikdemos in der Schweiz. Weiter gibt es einen spannenden Blick zurück auf den G8-Gipfel in Evian 2003 – und einen Ausblick auf den diesjährigen G7-Gipfel und die Beteiligung der Schweizer Armee daran (Seite 7). Doch lest selbst! 

Für das Redaktionsteam

Mirjam Steiner

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