Die GSoA-Zeitung beleuchtet aktuelle sicherheitspolitische Themen aus einer antimilitaristischen Perspektive und erscheint viermal jährlich. Es sind leider nicht alle Artikel hier online verfügbar, aber du kannst sie abonnieren um nichts mehr zu verpassen. Eine Übersicht über alle Ausgaben findest du dort, in den dort verlinkten PDF finden sich teils auch hier fehlende Artikel. Die GSoA-Zeitung wird von Mitgliedern und Sympathisant*innen verfasst. Möchtest auch du mithelfen? Melde dich bei gsoa@gsoa.ch, um an den Redaktionssitzungen teilzunehmen (online).
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Das Trauerspiel im Kongo ist auch ein europäisches
Offiziell geht es beim geplanten EU-Militäreinsatz im Kongo um die militärische Absicherung von Wahlen. Doch der deutsche Verteidigungsminister Franz-Josef Jung sagt offen, um was es tatsächlich geht: “Um zentrale Sicherheitsinteressen unseres Landes!” Von Tobias Pflüger «Wenn wir nicht dazu beitragen, den Unruheherd Kongo zu befrieden, werden wir es mit einem grossen Flüchtlingsproblem in ganz Europa…
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2 x Nein zu den Verschärfungen im Ausländer- und Asylrecht
Die Initiative für ein Ausfuhrverbot von Kriegsmaterial will die Schweizer Aussenpolitik zivilisieren. In der Innenpolitik bietet die politische Agenda zurzeit wenig Gestaltungsraum. Aktuell gilt es vor allem zu verhindern, dass sich die offizielle Schweiz zunehmend unzivilisiert zeigt. Die geplanten drastischen Verschärfungen im Ausländer- und Asylrecht sind deshalb abzulehnen. Von Ruth Genner, Präsidentin Grüne Schweiz Nach…
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Ärger im Armee-Olymp
Manöver ZEUS, im Namen der Inneren Sicherheit. Beim Teutates, die spinnen die Militärs! Im Mai fand die grösste militärische Übung in der Schweiz seit fast 20 Jahren statt. Dabei kämpften rund 8’700 aufgebotene Soldaten während der Übung ZEUS gegen fiktive Bösewichte: Ominöse innere Feinde bedrohen durch Verbreitung von Chaos und Anarchie unser schönes Land! Die…
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Initiativ-Vorbereitung im Fitamin
Eine bunt gemischte Gruppe von GSoA-Aktivistinnen und Aktivisten traf sich Ende Mai am Thunersee zum Fitamin. Einige machten schon beim Initiativprojekt für eine Schweiz ohne Armee und für den Zivilen Friedensdienst mit. Andere sind aufgrund der Kriegsmaterial-Initiative zu uns gestossen und schnupperten am Fitamin die erste GSoA-Luft. In intensiven Diskussionen bereiteten wir uns gemeinsam auf…
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Wie das Militär unsere Lebensqualität zerstört
Über die Leiden von Anwohnern eines Schiessplatzes. Von Renate Schlotterbeck und Karin Thrier Wir leben in unmittelbarer Nähe eines Bundesschiessplatzes im Glarnerland. Unser Haus liegt am Rande der Gemeinde Mollis, in einem Gebiet, das vornehmlich durch Landwirtschaftsbetriebe besiedelt ist. Während der möglichen Belegungszeiten von Montag bis Freitag von 8.oo bis teilweise 22.oo Uhr wird auf…
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Stoppt das Geschäft mit dem Krieg – die Sammelfrist läuft!
Die Stimmung an der GSoA-Vollversammlung vom 30. April war enthusiastisch, die Entscheidung fiel einstimmig: Gemeinsam mit einem breiten Bündnis lancieren wir die Volksinitiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten. Jetzt beginnt die Sammelphase. Im Jahr 2004 überstiegen die weltweiten Ausgaben für Militär und Rüstung erstmals seit Ende des Kalten Krieges die Billionen-Dollar-Grenze. Rund ein Zwanzigstel dieses…
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Neuauflage?
1997 wurde die letzte Volksinitiative für ein Verbot von Waffenexporten klar abgelehnt. Weshalb nun eine Neuauflage? (ac) Erstens hat sich die weltpolitische Lage verändert. Im Zusammenhang mit dem «Krieg gegen den Terror» im Irak, in Afghanistan und anderswo sind sich viele Menschen bewusst geworden, dass Krieg ein dreckiges Geschäft ist, in dem Waffenexporte eine wichtige…
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Volksinitiative für ein Verbot von Kriegsmaterialexporten
Der folgende Vorschlag für den Initiativtext wurde von der GSoA-Koordination erarbeitet und an der Bündnissitzung vom 4. April 2006 bereinigt und verabschiedet. Aktuellste Fassung des Initiativtextes hier… Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert: Art. 107 2 Der Bund erlässt Vorschriften über die Herstellung, die Beschaffung, den Vertrieb im Inland sowie über die Einfuhr von…
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Chronologie der Skandale
Kein anderer Wirtschaftszweig ist dermassen von Skandalen geprägt wie die Rüstungsindustrie. Der Versuch einer zwangsläufig unvollständigen Übersicht. 1939 – 1945: Zweiter Weltkrieg Während des Zweiten Weltkrieges exportieren Schweizer Rüstungsunternehmen Kriegsmaterialien im Wert von knapp 800 Mio. Franken (laufende Preise). Etwa 90% der Ausfuhren gehen an Nazi-Deutschland.Während des Krieges machen Waffen bis zu 14% aller aus…
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Schweizer Waffen für den “War on Terror”
Verkauf von Kriegsmaterial im Jahr 2005 und Verkäufe in den Nahost seit 1970. (aw) Die kürzlich veröffentlichte Kriegsmaterial-Statistik des Staatssekretariats für Wirtschaft bringt eine Banalität wieder einmal zu Bewusstsein: Waffen werden gekauft, um damit Krieg zu führen. Die zehn grössten Abnehmerländer von Schweizer Rüstungsgütern sind allesamt in den «Krieg gegen den Terror» verwickelt, die meisten…
