Die Schweiz kauft Waffen für den Schrottplatz, statt Frieden zu fördern.
Die Schweiz kauft heute Technik, die in zehn Jahren nicht mehr als teurer Elektroschrott sein wird.
Die Schweiz kauft sie für Kriege, an denen sie sich ohnehin nicht beteiligen wird.
Während das VBS Milliarden in F-35-Kampfjets, Elbit-Drohnen und Patriot-Batterien investiert, zeigt die Realität auf dem Schlachtfeld in der Ukraine ein völlig anderes Bild. Bemannte Kampfjets trauen sich schon gar nicht mehr an die Front, die ADS 15 Drohnen von Elbit sind Dinosaurier verglichen mit allem, was tatsächlich eingesetzt wird, und Patriot-Raketen können höchstens als Mittel der letzten Wahl dienen, weil sie so teuer und schwer erhältlich sind. Der moderne Konflikt wird nicht durch Jahrzehnte im Voraus bestellte Statussymbole entschieden, sondern durch Innovationszyklen im Monatsrhythmus.
Und die VBS-Strategie hat auch nichts von “nützt’s nüt, so schad’s nüt” an sich. Denn der Schaden ist gesellschaftlich und ökonomisch. Aktuell wird Krieg wieder als geopolitisches Werkzeug legitimiert, Kriegsgewinner*innen bereichert und gestärkt und unsere Wirtschaft geschwächt. Rüstungsausgaben sind die einzigen Staatsausgaben, die direkt auf dem Schrottplatz landen, ohne das Leben auch nur einer einzigen Person besser zu machen. Dabei müssten wir dringend investieren: Gegen externe Bedrohungen wie Krieg, Energiekrisen oder Lieferkettenunterbrüche ist nicht Aufrüstung, sondern wirtschaftliche Resilienz entscheidend: Innovationsfähigkeit, nachhaltige Produktion und diversifizierte Lieferketten.
Coming soon … Lukas’ Kolumne in voller Länge folgt sobald als möglich!
