Archiv

Hier findest Du alle Arten von Publikationen der GSoA, chronologisch sortiert. Du kannst auch nur Zeitungsartikel, Medienmitteilungen oder Blogposts anschauen.

  • Dienstpflicht und Friedensdienst im Parlament

    (db) In den letzten Monaten gab die Armee im Parlament immer wieder zu reden. Heiss diskutiert wurde, neben überrissenen Rüstungsprogrammen, insbesondere die Wehrpflicht und ihre Alternativen. Mit der Einführung der dreitägigen Rekrutierung stieg die Untauglichkeitsrate von 20 Prozent im Jahr 2002 auf rund 40 Prozent in diesem Jahr. Die Ausmusterungen während der RS gingen zwar…

  • Das Krampfflugzeug

    (sl) Wie geht es weiter mit der geplanten Beschaffung neuer Kampfflugzeuge? Um die Liste der sinnlosesten Rüstungsgbeschaffungen aller Zeiten fortzuführen, hat der Bundesrat im Jahr 2003 angekündigt, neue Kampfflugzeuge beschaffen zu wollen. Seither ist viel Wasser und ein ganzes Rüstungsprogramm – das Rüstungsprogramm 2004 – den Rhein runtergeflossen. Nicht zuletzt auch aufgrund des breiten Widerstandes…

  • Friedensfahnen

    Ein grosses Dankeschön an alle, die weiter die Friedensfahnen aushängen. Das Jahr 2003 liegt schon weit zurück, die Ereignisse im Irak bewegen – trotz konstanter Meldungen von Übergriffen aller am Konflikt beteiligten Parteien – die Menschen in der Schweiz nicht mehr im gleichen Ausmass wie zu Beginn des Krieges. Die Zahl der Friedensfahnen in den…

  • Skandalös tiefe Hemmschwelle

    Ende Juni hat der Bundesrat Kriegsmaterialausfuhren in den Irak, nach Pakistan, Indien und Südkorea gutgeheissen. Eine Verschärfung des Kriegsmaterialgesetzes tut not. Der Wert der Ausfuhren beträg mehr als 350 Mio. Franken gutgeheissen. Die Hemmschwelle in der Kriegsmaterialausfuhrpolitik liegt heute skandalös tief. In einem ersten Schritt hin zu einer «rüstungsfreien» Schweiz muss zwingend das Kriegsmaterialgesetz verschärft…

  • Lizenz zum Töten

    Die Schweiz exportiert nicht nur Waffen, sondern auch Waffentechnologie ins Ausland. Bei der Abwicklung solcher Geschäfte ist die Exportbewilligungspraxis des Bundes unzureichend und intransparent. Höchste Zeit, den Export von Immaterialgütern restriktiver zu gestalten. Von den vier neulich bewilligten Kriegsmaterialgeschäften (siehe Artikel oben) ist volumenmässig der Lizenzverkauf nach Indien das grösste Geschäft. Indien soll mit Schweizer…

  • Positive Reaktionen

    Während des ganzen Sommers waren GSoAtInnen in verschiedenen Schweizer Städten unterwegs, um Unterschriften für eine Petition zu sammeln, die ein Rüstungsmoratorium mit den Staaten des Nahen Ostens fordert. Dass die Forderung die Leute bewegt, zeigt sich an den Reaktionen der PassantInnen. Am schweizerischen Sozialforum in Fribourg wurde die Petition für ein Rüstungsmoratorium mit den Ländern…

  • Ein Schritt in die richtige Richtung. Aber: Das reicht noch nicht!

    An seiner heutigen Sitzung hat der Bundesrat entschieden, die Lieferung von 180 alten Schützenpanzern der Schweizer Armee in den Irak «vorerst zu sistieren». Die GSoA begrüsst diesen Entscheid als ersten Schritt in die richtige Richtung. Das reicht aber noch nicht! Die GSoA fordert vom Bundesrat, auf die Lieferung in den Irak definitiv zu verzichten. Zudem…

  • Liz-Arbeit zu Militärdienstverweigerung in den 70ern

    In einer Lizentiatsarbeit untersuchte S. Burri Prozesse gegen Militärverdienstweigerer zu Beginn der 1970er Jahre. Die Arbeit stellt er freundlicherweise hier zur Verfügung:

  • Zu den Anschlägen in London

    Die GSoA verurteilt die Terroranschläge vom 7. Juli 2005 in London. Es gibt keine Rechtfertigung für solche Gewalttaten. Trotz erhöhter Alarmbereitschaft der Sicherheitsdienste in London konnten diese Anschläge nicht verhindert werden. Sicherheitskräfte sind weitgehend machtlos gegen gezielte Gewaltakte. Dennoch werden PolitikerInnen in den nächsten Stunden und Tage – auch in der Schweiz – mehr Überwachung…

  • GSoA entsetzt über Rüstungsentscheid des Bundesrat

    Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) ist entsetzt über den Entscheid des Bundesrates, den Rüstungslieferungen nach Irak, Indien, Pakistan und Südkorea grünes Licht zu verleihen. Die Gefahr, dass die Waffen in den Ländern auch in (inneren) Konflikten eingesetzt werden, wurde vom Bundesrat in unverantwortlicher Weise vernachlässigt. Die Rüstungslieferungen in die vier Länder machen…

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