Edito

Liebe Leser*innen

Ich gebe es zu: Ich bin kein Zahlenmensch. Aber wenn die Rüstungslobby vom eigenen «Untergang» spricht und schon alleine die Schweizer Rheinmetall-Töchter letztes Jahr Exportbewilligungen im Wert von über 1.5 Milliarden Franken eingeholt haben, dann haben die Rüstungskonzerne unser Mitleid nicht verdient. Vielmehr verdienen es jene, die durch Schweizer Waf fen täglich getötet werden. Der neue Rüstungsreport der Wochenzeitung (WOZ) bringt hier einmal mehr Licht ins Dunkel. Wir durften den Leitartikel ihrer diesjährigen Recherche abdrucken (Seite 5).

Bleiben wir bei den Zahlen: Über 5’000 Franken haben wir mit unserem Fundraising gegen die Elbit-Drohnen eingenommen (Seite 5). Seit 2 Jahren tobt der unendlich leidvolle Krieg und Genozid in Gaza (Seite 7). Etwa 95 Vollzeitstellen hat die Kommunikationsabteilung des VBS, das zusätzlich noch junge Influencer*innen bezahlt, um unserer Jugend den Krieg schmackhaft zu machen. Unsere 8 teilzeitangestellten GSoA-Sekretär*innen finden das geschmacklos (Seite 6). Und nicht zuletzt sind wir nun seit bald 18 Monaten am Unterschriften sammeln. Auch hier geht es um Zahlen: Wegen den vielen Ungültigen brauchen wir 128’000 für die Atomwaffenverbots-Initiative und nochmals je etwa 60’000 für das Zivi-Referendum und das Korrektur-Referendum (Seite 2).

Mein Tipp: Damit ihr die Zahlen nicht durcheinanderbringt, lest die Artikel sorgfältig und der Reihe nach. Spannend sind sie allemal.

In diesem Sinne viel Spass und danke für eure Unterstützung!

Joris Fricker
für das Redaktionsteam

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