Edito

Liebe Leser*innen

Schon wieder eine GSoA-Zitig? Die vergangene Ausgabe war doch erst gestern in meinem Briefkasten und liegt noch unberührt auf meinem “Das-lese-ich-irgendwann-mal-noch”-Stapel?! So ergeht es mir zwar auch, doch es gibt allen Grund, weshalb die letzte GSoA-Zitig dieses Jahres bereits eintrifft. In wenigen Wochen stimmen wir über die Änderung des Kriegsmaterialgesetzes ab. Ihr fleissigen Zitigs-Leser*innen seid ja schon seit geraumer Zeit von uns ins Bild gesetzt worden. 

Diese Zeitung soll folgendes bewirken: Ihr dürft auf keinen Fall vergessen, Nein stimmen zu gehen. Und: Ihr sollt argumentativ gestärkt sein, um in jeder Stammtisch-Diskussion und in jedem Online-Abtausch die Oberhand zu behalten. Wir sind auf euch als Multiplikator*innen angewiesen, damit wir diese Jahrzehnte-Abstimmung gewinnen. Diese Zeitung ist daher gänzlich der Kriegsmaterial-Abstimmung vom 29. November gewidmet. 

Auf Seite 3 widerlegen wir eine ganze Reihe von Argumenten der Rüstungslobby. Zwei Seiten weiter beleuchten wir die KMG-Revision aus einem feministischen und religiösen Blickwinkel. Und auf Seite 8, dessen Namen “Die Letzte” ihre Wichtigkeit manchmal verniedlicht, erfahrt ihr, wie ihr am besten mitwirkt, damit diese Kampagne gross, breit und graswurzelnah werden kann. Dazwischen noch einiges mehr.

Wir haben in friedenspolitisch schwierigen Zeiten die einmalige Chance, eine Abstimmung zu gewinnen – wenn wir uns geschickt anstellen. Als links-pazifistische Kraft eine Volksabstimmung zu gewinnen, grenzt normalerweise an Unmöglichkeit. Wieso aber nicht in abnormalen Zeiten das Unmögliche möglich machen?

Danke für euren Einsatz! 

Joris Fricker

Im Namen des Redaktionsteams

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