GPK-N legt offen: Der F-35-Fixpreis war eine Lüge

08.09.2026. Ein GPK-Bericht beweist: Beim F-35-Kauf stand zwischen den USA und der Schweiz kein Fixpreis fest. Das Ausmass des F-35-Beschaffungsskandals erhält damit eine neue Dimension. Der Bundesrat muss den Kauf umgehend abbrechen. Die GSoA prüft direktdemokratische Wege, um zukünftige Rüstungsbeschaffungen neu auszuhandeln.

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) verlangt den sofortigen Abbruch des F-35-Kaufs. Die Fixpreis-Lüge stellt einen weiteren Vertrauensbruch dar, der nicht ohne Konsequenzen bleiben darf. Die Affäre rund um die Zürcher Kanzlei «Homburger», die bei der Fixkosten-Frage bevorteilt und den eigenen Rechtsdienst ausgehebelt hat, bringt kritische Machenschaften ans Licht. 

«Der Bundesrat bezahlt bis Ende 2027 3 von 6.5 Milliarden CHF an einen Skandalflieger einer faschistoiden Regierung, der bis dahin noch nicht einmal ausgeliefert ist. Wenn der Bundesrat diesen Kauf endlich abbricht, stünden 3,5 Milliarden CHF zur Verfügung, mit denen der aktuelle Austeritätskurs vermieden werden kann. Wo bleibt hier die sicherheits- und finanzpolitische Vernunft und der Respekt vor den Steuerzahlenden?», fragt Joris Fricker, politischer Sekretär der GSoA.

Die wiederkehrenden veritablen Skandale rund um den F-35 sind untragbar. Der Abbruch dieses Kaufes, wie ihn die GSoA seit seiner Verkündigung fordert, ist unausweichlich. Joris Fricker, politischer Sekretär der GSoA, ordnet ein: «Weder zusätzliche Milliarden für Aufrüstung noch die F-35 aus Trumps Händen werden uns Sicherheit bringen. Unabhängig davon ist das staatspolitische Versagen im Beschaffungswesen eklatant und muss Folgen haben.»

Die GSoA fordert wiederholt die Forderung nach einem Abbruch der F-35 Beschaffung. Ausserdem prüft die GSoA, wie der direktdemokratische Umgang mit Rüstungsbeschaffungen neu verhandelt werden kann.  

,