Armee und Zivildienst

Die Armeeabschaffung ist seit Anfang der 80er Jahre eines der Hauptziele der GSoA. Auf dem Weg dorthin setzten wir uns vehement gegen überteuerte Rüstungsprogramme, die Dienstpflicht und deren Ausweitungen sowie für einen starken Zivildienst ein.

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  • Weder Nato-Beitritt noch bewaffneter Alleingang: Eine Schweiz mit einem zivilen Friedensdienst und ohne Armee

    Was die Kommission Bunner heute präsentiert, ist kalter Kaffee. Die Schweizer Armee hat ihren Feind verloren. Eine Arbeitslose kämpft darum, nicht ausgesteuert zu werden. Die Hauptfunktion der Kommission Brunner war, einer Institution, die keine Aufgaben mehr hat, neue Legitimation zu verschaffen. Dabei konnte sie nur scheitern. Die Frage nach dem Sinn der Armee wagte dieses…

  • Freiwilliger Friedensdienst statt Armee

    Die Vollversammlung der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) hat am Sonntag, 23. November 1997 in Solothurn die Lancierung zweier neuer Initiativen beschlossen. Die Anwesenden legten den Beginn der Unterschriftensammlung auf den 17. März 1998 fest. Damit tritt das GSoA-Projekt nach Jahren intensiver Disksussion in eine neue Phase: Im Jubiläumsjahr 1998 sind die Bürger…

  • Berichterstattung über die GSoA-Vollversammlung 1997

    Weg aus der Verteidigungsfalle! Begrüssung und Einleitung von Nico Lutz, GSoA Bern Deux initiatives pour élargir le pensable, introduction de Tobia Schnebli, GSsA Genève Einleitung zum Initiativprojekt “Solidarität schafft Sicherheit – für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst in der Schweiz” von Roland Brunner, GSoA Zürich Medienmitteilung zu den Lancierungsbeschlüssen Eine offene Antwort an Andreas Gross, Adrian…

  • Frieden geht uns alle an – GSoA-Seminar über Zivile Friedensdienste

    Samstag, 20. September 1997, 14.00 Uhr: Wem nützt welcher Friedensdienst? Erfahrungen mit Friedensdiensten und Friedensdienstleistenden. Mit Thomas Morales, während des Befreiungskrieges Führer der Widerstandsdörfer in Guatemala, zehn Jahre im Untergrund und 1993 begleitet durch internationale Freiwillige wieder öffentlich politisch aktiv, lebt heute in der Schweiz, Natalie Sipak, Antikriegskampagne Kroatien ARK, Renate Wanie, Werkstatt für gewaltfreie…

  • Manifest und GSoA

    Was soll einem Linken und Grünen mehr zu denken geben: die Haiderisierung Blochers, der mit seinem Abrufen antisemitischer Gefühle und mit seiner Kampagne gegen die “Erpressung” das nach der Shoa landesüblich gewordene Mass an Nationalkonservativismus überschritten hat; die FAZisierung der Inland-NZZ, welche in der laufenden Geschichtsdebatte eine ähnliche Haltung vertritt, wie sie die (bisher auffällig…

  • Latente Gefahr

    Ende August lädt die Basler Regierung zu den Jubiläumsfeierlichkeiten zum hundertsten Jahrestag des Zionistenkongresses von 1897 ein. Die InitiantInnen beabsichtigen, mit der Gedenkveranstaltung «eine vorurteilsfreie Sicht auf den Zionismus und den Staat Israel zur Geltung zu bringen». Nun will sich die Armee als Schutzengel der erwarteten 1500 Gäste profilieren. Seit die Schweizer Armee ihren Feind…

  • «Die Armee ist übel dran»

    Helmut Hubacher, seit 1963 Nationalrat und militärpolitischer Experte der Sozialdemokratischen Partei, tritt demnächst von seinem Amt zurück. Woher kommt sein Engagement, wie steht er heute zur Armee und wohin geht das EMD? Die Fragen stellten Hans Hartmann und Nico Lutz. Militärpolitik ist ein Thema, das Sie seit Jahren beschäftigt, zu dem Sie auch Bücher geschrieben…

  • Krieg hat ein Geschlecht

    Das feministische Gutachten zu den zwei GSoA-Initiativprojekten hat Diskussionen ausgelöst. Das ist gut so. Aufgabe von uns allen ist es, mit unseren beiden Initiativen die Diskussion über geschlechtsspezifische Aspekte unserer Friedens- und Sicherheitspolitik weiterzuführen. Im Zentrum unserer GSoA-Arbeit steht das Ziel «der Institution des Krieges und seiner Vorbereitung die moralische Legitimation zu entziehen». Zentraler Inhalt…

  • Anschlussfähige Friedenspolitik

    Das von Margrith von Felten und Karin Haeberli verfasste Gutachten richtet sich explizit an «die GSoA-Männer». Als solcher fühle ich mich irritiert. Kritik soll irritieren. Aber Irritation ist dann nicht produktiv, wenn nichts als ein Gefühl gegenseitigen Unverständnisses zurückbleibt. «Wer versteht hier eigentlich wen nicht?», fragte ich mich bei der Lektüre des Gutachtens immer wieder.…

  • Verpasste Chancen 2

    Ich finde es schade, dass die öffentliche Diskussion um das Gutachten von Karin Haeberli und Margrith von Felten bis jetzt hauptsächlich unter Frauen stattfindet. Trotzdem muss ich jetzt auch zum Thema schreiben: 1. Einen ganz herzlichen Dank an die beiden Frauen, die mit viel Engagement eine grosse Arbeit auf sich genommen haben, in der sie…

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