Blog-Einträge der GSoA
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Zahlen und Fakten zur Armee
Die Schweizer Armee verfügt momentan über einen Bestand von ca. 118‘000 aktiven Angehörigen. Wenn man dazu noch die 44‘000 Rekruten und die 26‘000 Reservisten rechnet, kommt man auf über 180‘000 Schweizer, die zur «Landesverteidigung» eingesetzt werden. Damit ist mehr als ein Zwanzigstel aller männlichen Schweizer in der Armee eingeteilt. Zum Vergleich: die Soldatenquote in Deutschland…
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Menschenverachtende Verschärfungen im Asylgesetz
Die GSoA unterstützt das Referendum gegen die Asylgesetzrevision. Dies weil wir glauben, dass zu einer kohärenten Friedenspolitik auch ein menschliches Asylwesen gehört, welches vertriebenen und bedrohten Menschen Schutz und Zuflucht bietet. Die Schweiz exportiert Kriegsmaterial, hortet gestohlene Gelder von autoritären Regimes auf ihren Konten, pflegt eine gute Beziehung zu Diktaturen wie Turkmenistan und ist nicht…
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Armee rüstet sich für Unruhen in Europa
Die Zeitung „Der Sonntag” titelte letzte Woche: „Armee rüstet sich für Unruhen in Europa”. Schon der Titel sollte uns Bürgerinnen und Bürger eine Warnung sein. Die Armee bereitet sich wieder mal auf den Ernstfall vor. Wie das VBS sich diesen Ernstfall vorstellt, zeigt sich bei der Übung „Stabilo Due”, die letzte Woche stattfand. Dabei probten…
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Ein buntes, fröhliches Fest zum 30. Geburtstag der GSoA
Seit dreissig Jahren setzt sich die GSoA schon gegen die Armee ein. Seit dreissig Jahren finden sich immer wieder neue Generationen, die sich gegen Militarisierung, Waffenexporte und millionenschwere Rüstungsgeschäfte einsetzten. Dieses Gefühl von Kontinuität und Engagement für Antimilitarismus und Friedenspolitik war am Geburtstagsfest der GSoA gut zu spüren. Das spannende Podium, das informative Referat von…
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Der Bundesrat beharrt auf dem Massenheer
Heute hat der Bundesrat seine Botschaft zur Wehrpflichtinitiative vorgestellt. Bundesrat Maurer versuchte die „Stütze” der Schweizer Armee, die Wehrpflicht, so gut es ging zu rechtfertigen. Die Wehrpflicht ist ein Zwang zum Erlernen des Kriegshandwerkes, den wir zukünftigen Generationen ersparen möchten. Niemand soll sich unfreiwillig solch undemokratischen Strukturen, wie die der Armee, unterwerfen müssen. Niemand soll…
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„Die GSoA ist die beste Medizin gegen Gripen“
Unter diesem Motto protestierten Aktivistinnen der GSoA letzten Samstag am Pistenfest in Birrfeld gegen den geplanten Kauf neuer Kampfflugzeuge. Saab nutzte dieses Wochenende, um am Pistenfest in Birrfeld Werbung für ihren Kampfjet zu machen. Mit dem Modell eines Gripen-Jets, in dem sich jede/r hineinsetzen und als KampfjetpilotIn fühlen konnte, versuchte Saab die FestbesucherInnen mit dem…
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GSoA-Jubiläumsfest am 15. September
Seit 30 Jahren bewegt die GSoA die Schweizer Politiklandschaft. Seit 30 Jahren betreibt die GSoA ihre strikte antimilitaristische Politik. Dies ist ein Grund zum feiern! Darum findet am 15. September im Progr in Bern das Jubiläumsfest der GSoA statt. Das Programm ist hier zu finden. Die GSoA wurde gegründet um die Armee abzuschaffen, dieses Ziel…
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Waffenhandel gibt es überall – Widerstand dagegen auch!
Das diesjährige Treffen des European Network Against Arms Trade (ENAAT) fand in Berlin statt. Die GSoA tauschte sich auch dieses Jahr mit Organisationen aus allen Ländern Europas über den Widerstand gegen den Handel mit Kriegsmaterial aus. Ein grosses Thema dieses Jahr war der arabische Frühling und die zahlreichen Waffenlieferungen europäischer Staaten in den Nahen Osten.…
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Asyl für alle syrischen Deserteure
Die GSoA hat die Schweiz heute mit einem Brief an alle Nationalrätinnen und Nationalräte aufgefordert, syrischen Wehrdienstverweigerern und Deserteuren Asyl zu gewähren. Das Blutvergiessen in Syrien geht unvermindert weiter. Täglich erreichen uns neue Schreckensbotschaften, die auch hierzulande schockieren. Viele Menschen fühlen sich macht- und hilflos angesichts dieser Gewalt in Syrien. Am Mittwoch wird die Änderung…
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Wehrdienstverweigerung muss ein Asylgrund bleiben
Die Staatspolitische Kommission des Nationalrates hat heute ihre Anträge zur Änderung des Asylgesetztes ergänzt. Einer der neuen Anträge fordert, dass Wehrdienstverweigerung kein Asylgrund mehr sein soll. 2011 kamen fast 15% der eingereichten Asylgesuche von EritreerInnen. Die meisten von ihnen stellten ihr Gesuch, weil sie in ihrem Heimatland den Wehrdienst verweigerten. Sie weigerten sich also, das…
