Die GSoA-Zeitung beleuchtet aktuelle sicherheitspolitische Themen aus einer antimilitaristischen Perspektive und erscheint viermal jährlich. Es sind leider nicht alle Artikel hier online verfügbar, aber du kannst sie abonnieren um nichts mehr zu verpassen. Eine Übersicht über alle Ausgaben findest du dort, in den dort verlinkten PDF finden sich teils auch hier fehlende Artikel. Die GSoA-Zeitung wird von Mitgliedern und Sympathisant*innen verfasst. Möchtest auch du mithelfen? Melde dich bei gsoa@gsoa.ch, um an den Redaktionssitzungen teilzunehmen (online).
-
Sportliche Zeitpläne
Einen «sportlichen Zeitplan» verfolgt die Armasuisse laut deren Chef Jakob Baumann bei der Beschaffung der neuen Kampfflugzeuge. Die wahren SportlerInnen sitzen jedoch bei der GSoA: Nach nur 10 Monaten sind die Unterschriften gegen den unsinnigen Kauf fast beisammen. Seit vier Jahren beschäftigt sich die Armasuisse, die Rüstungszentrale des Bundes, mit der Beschaffung von neuen Kampfflugzeugen.…
-
739’768 Kronen für Hausfriedensbruch?
Während des Europäischen Sozialforums in Malmö im September 2008 beteiligten sich zwei GSoA-Aktivisten an einer gewaltfreien Aktion gegen eine schwedische Waffenfirma und wurden dabei verhaftet. Der Waffenkonzern klagt nun auf Schadenersatz in der Höhe von rund 100’000 Schweizer Franken. Mit einer gewaltfreien Aktion protestierten AktivistInnen aus verschiedenen Ländern gegen die schwedische Waffenfirma Aimpoint, welche weltweit…
-
Schweizer Armee gegen Piraten? Nein danke!
Geht es nach dem Willen des Bundesrates, sollen schon bald bis zu 30 Schweizer Soldaten im Golf von Aden den Kampf gegen die somalischen Piraten aufnehmen. Noch ist es nicht zu spät, diesen sinnlosen Einsatz zu verhindern. Unterzeichne deshalb die Online-Petition «Keine Soldaten nach Somalia!» der GSoA auf www.keinkrieg.ch! Zu kontroversen Diskussionen wird der Auslandeinsatz,…
-
Neue Sekretäre in Zürich
Carlos Hanimann, der im Sommer des letzten Jahres zum GSoA-Sekretariatsteam in Zürich gestossen war, ist nach dem Abschluss seines Studiums dem Ruf der WOZ gefolgt und hat uns leider nach wenigen Monaten schon wieder verlassen. Die LeserInnen der GSoA-Zitig werden jedoch auch in Zukunft in den Genuss seiner journalistischen Meisterleistungen kommen, denn als Redaktor wird…
-
Editorial
Wir können stolz sein. Extrem stolz, um es deutlich zu sagen. Innerhalb von knapp drei Jahren haben wir rund 300’000 Unterschriften gesammelt und damit drei Volksinitiativen an die Urne gebracht: Die Initiativen «für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten », «für den Schutz vor Waffengewalt» und «gegen neue Kampfflugzeuge». Neben der GSoA sind die Gewerkschaften und die…
-
Skandalöse Waffenexporte
Das Volkswirtschaftsdepartement bewilligt Waffenexporte nach Saudi-Arabien und kündigt weitere Bewilligungen für Ägypten, Malaysia und Indien an. Obwohl Saudi-Arabien alles andere als eine Muster- Demokratie ist, will die Schweiz Waffen in den Wüstenstaat liefern. Gemäss Amnesty International werden in Saudi-Arabien im Schnitt täglich zwei Menschen hingerichtet. Es kommt zu schweren Menschenrechtsverletzungen und demokratische Grundrechte wie das…
-
Arbeitsplätze können erhalten werden
Wenn es um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Volksinitiative gegen Kriegsmaterialexporte geht, malt die Rüstungsindustrie gerne Horrorszenarien an die Wand. Zehntausende Arbeitsplätze stünden auf dem Spiel. Eine Studie des Bundesrates legt nun nüchternere Zahlen vor. Wenn man den Publikationen des «Arbeitskreises für Sicherheit und Wehrtechnik» glauben würde, könnte man meinen, die Schweizer Wirtschaft würde kollabieren,wenn die…
-
Mogelpackung Güterkontrollgesetz
Im April dieses Jahres versprach der Bundesrat, dass Pilatus-Militärflugzeuge künftig nicht mehr in Konfliktländer exportiert werden sollen. Doch mit der jetzt bekannt geworden Gesetzesreform zeigt sich, dass der Ankündigung keine Taten folgen. Anfang dieses Jahres wurde bekannt, dass die tschadische Luftwaffe mit einem Pilatus-Militärflugzeug, welches im Jahr 2006 geliefert wurde, einen Angriff gegen Aufständische geflogen…
-
Stationierungskonzept sorgt für Aufregung
Gleichzeitig mit der Beschaffung von neuen Kampfflugzeugen soll auch das Stationierungskonzept der Luftwaffe überarbeitet werden. Das VBS legt bereits jetzt erste Vorschläge auf den Tisch. Dübendorf, Meiringen und Sitten wehren sich dagegen. Wer schon einmal im Sommer im Haslital im Berner Oberland auf einer Wanderung war, weiss, was es heisst, dem Kampfjetlärm ausgesetzt zu sein.…
-
Der Endspurt beginnt heute!
Bis im März 2009 müssen genügend Unterschriften für die Initiative “Gegen neue Kampfflugzeuge” gesammelt sein. Jetzt gilt’s ernst: Wir sind auf Eure Hilfe angewiesen! Die Unterschriftensammlung für die Volksinitiative «Gegen neue Kampfflugzeuge» ist auf gutem Wege: Bis zum Erscheinen dieser Zeitung dürften rund zwei Drittel der Unterschriften beisammen sein. Doch gerade jetzt dürfen wir uns…
