Zeitungsartikel

Die GSoA-Zeitung beleuchtet aktuelle sicherheitspolitische Themen aus einer antimilitaristischen Perspektive und erscheint viermal jährlich. Es sind leider nicht alle Artikel hier online verfügbar, aber du kannst sie abonnieren um nichts mehr zu verpassen. Eine Übersicht über alle Ausgaben findest du dort, in den dort verlinkten PDF finden sich teils auch hier fehlende Artikel. Die GSoA-Zeitung wird von Mitgliedern und Sympathisant*innen verfasst. Möchtest auch du mithelfen? Melde dich bei gsoa@gsoa.ch, um an den Redaktionssitzungen teilzunehmen (online).

  • Schweizer Armee bald auf Piratenjagd?

    Beteiligt sich die Schweiz an der Jagd auf Piraten vor der Küste Somalias? Diese Frage beantwortet der Nationalrat in der laufenden Session. In diesen Tagen entscheidet der Nationalrat, ob Schweizer Truppen im Rahmen der EUMission Atalanta zur Bekämpfung von somalischen Piraten entsandt werden sollen. Ob sich die Befürworter oder die Gegner durchsetzen, ist bei Redaktionsschluss…

  • Wie Geschäfte im Rüstungsbusiness ablaufen

    Immer wenn es um die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge geht, ist Korruption im Spiel. Auch die drei Anbieter EADS, Saab-BAE und Dassault, welche an der Ausschreibung für die Beschaffung in der Schweiz teilnehmen, sind keine unbeschriebenen Blätter. Gegen EADS wurde wegen Bestechung im Zusammenhang mit der Eurofighter-Beschaffung in Österreich 2003 ermittelt. Dassault soll 2002 Bestechungsgelder an…

  • Editorial

    Ausgiebig wurde in diesem Sommer über die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg diskutiert. Die seichte Doku-Soap des Schweizer Fernsehens über das Leben im Réduit bot den Me dien reichlich Stoff, um das Sommerloch zu füllen. Eifrig wurde am Mythos der wehrhaften Armee und der Einheit von Militär und Bevölkerung gezimmert. Die unmenschliche Flüchtlingspolitik und…

  • Vor den Waffen nicht die Waffen strecken

    Sie ging mitten in einem Krieg nach Somalia und gründete ein Quartierspital: «Wir sind kein Hilfswerk, sondern eine Genossenschaft», sagt Vre Karrer selbstbewusst. Zu ihrem Projekt befragten sie Stefan Luzi und Renate Schoch. Vre, du kamst wenige Wochen nach dem Beginn der Uno-Mission nach Somalia. Was waren deine Eindrücke?Lasst mich dazu ein Erlebnis erzählen: In…

  • Gigi und GSoA?

    Die GSoA hat vor 8 Jahren nicht nur beinahe die F/A-18 vom Himmel geholt, sie hat der Schweiz auch zu einer ihrer besten Sängerinnen (mit-) verholfen. Eine freche Behauptung? Gigi Moto erzählt warum.Gigi, welchen Bezug hast du zur GSoA?Pim Nieuwlands (key), Jean-Pierre von Dach (guitar, bass) und ich haben im Sommer 1993 an einem GSoA-Fest…

  • Handgranaten zum Frühstück!

    Schiessplätze verursachen Lärm und stören Anwohner. Darum müssen die Betreiber der «zivilen» Schiessanlagen ihre Plätze bis am 31. März 2002 an die Belastungsgrenzwerte der Lärmschutzverordnung (LSV) anpassen. Dies gilt nicht für die militärischen Anlagen Wenn pünktlich um acht Uhr morgens die ersten Schüsse über den Weiler Langnau bei Reiden hallen, weiss die Anwohnerin Anette Müller(1),…

  • Nato oder Uno? Armee oder keine?

    2, 5 Milliarden Franken will die SP jedes Jahr für eine Armee ausgeben, die es gemäss ihren eigenen Argumenten gar nicht mehr braucht Die Vernehmlassungsantwort der Sozialdemokratischen Partei (SP) zur Armee XXI beginnt mit einer «Bedrohungsanalyse». Zusammengefasst lautet diese: Die wirklichen Risiken sind «nicht militärischer Natur» oder «ent-territorialisiert» (Terroranschläge) oder militärisch unabwehrbar (Massenvernichtungswaffen). Was den…

  • Gewissensprüfung abschaffen, Dauer verkürzen

    Diesen Sommer hat der Bundesrat ebenfalls die Revision des Zivildienstgesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Die Kernpunkte der GSoA-Stellungsnahme: * In verschiedenen Punkten enthält der vorgelegte Gesetzesentwurf Verbesserungen, aber auch einige bedauerliche Verschlechterungen. Die GSoA fordert grundsätzlich, dass eine freie Wahl zwischen Militärdienst und Zivildienst ermöglicht wird. Die unwürdige Gewissensprüfung gehört endlich abgeschafft. Zudem soll die…

  • Frieden und Geschlechtergerechtigkeit

    Soziale Gerechtigkeit und Geschlechtergerechtigkeit sind zentrale Elemente einer umfassenden Friedenspolitik. Diese Sicht gilt es in verschiedenen Politikfeldern durchzusetzen. Eine wichtige Akteurin ist dabei das feministische Netzwerk Women in Development Europe – WIDE. Wenn Konjunkturprogramme sich einseitig auf die Arbeitsplatzsicherheit und die Berufskarrieren von Männern konzentrieren; wenn sich öffentli che Budgets nur an marktwirtschaftlichen Kriterien orientieren…

  • Friedenstaube Obama?

    Am 3. und 4. April feierte die Nato in Strassburg und Baden-Baden ihr 60-jähriges Jubiläum. Barack Obama hatte im Vorfeld des Gipfels eine «Welt ohne Atomwaffen» in Aussicht gestellt. Dennoch ist von der Nato auch unter seiner Präsidentschaft nichts Gutes zu erwarten. Seit seiner Rede zur Atomwaffenfrage in Prag gilt Obama vielen als Präsident der…

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