GSoA-Zitig Nummer 114

  • Ruag in die Flucht geschlagen

    AktivistInnen der GSoA und der jungen Grünen haben zusammen mit ETH-StudentInnen gegen die Präsenz der RUAG an einer Jobmesse in der ETH Zürich protestiert. Dem Rüstungskonzern war das zu viel Aufmerksamkeit: Er verzog sich und wird nicht wiederkommen. Die Schweiz führt bekanntlich keine Kriege mehr. Und trotzdem ist sie auf den Schlachtfeldern dieser Welt prominent…

  • Schweizer Träume im Irak

    Unternehmen aus den Ländern der Kriegskoalition verdienen sich im Irak eine goldene Nase. Gehören auch Schweizer Firmen zu den Profiteuren? VertreterInnen von mehr als 50 Unternehmen nahmen anfangs April dieses Jahres an einer Tagung teil, an der die Schweizer Exportförderungsagentur Osec die Geschäfts-Möglichkeiten im Irak erörterte. Jetzt sei der Moment gekommen, den neu geöffneten Markt…

  • Kapitalistischer Traum oder politischer Albtraum?

    «Kein Blut für Öl» – So lautete die Botschaft von Millionen Menschen, die sich im letzten Jahr gegen den Krieg im Irak stellten. Das Blut ist in der Zwischenzeit geflossen und weiterhin sterben im Irak tagtäglich Menschen. Wie sieht es aber aus mit den Profiten, welche gemäss den KriegsgegnerInnen zu den Hauptgründen für den Krieg…

  • www.boycottbush.ch – mehr als Bush-Bashing

    Die Webseite boycottbush.ch bietet Informationen darüber, welche Unternehmen, die auch in der Schweiz tätig sind, den Wahlkampf von Präsident Bush finanziell unterstützt haben. Wer Präsident der USA werden will braucht Geld – viel Geld. Auch Bushs fragwürdiger Wahlsieg ist unter anderem mit Spenden zustande gekommen. Auch Schweizer Firmen und internationale Firmen mit Marken, die in…

  • Die Uniform der Gewissenlosigkeit

    Die Bilder der Folterungen durch US-amerikanische und britische SoldatInnen im Irak haben die Menschen weltweit schockiert. Auch in der Schweiz, wie zahlreiche Anrufe auf unseren Sekretariaten bewiesen haben. Als unfassbar wurde empfunden, dass die SoldatInnen zu solcher Perfidie fähig waren, dass es keine Verweigerungen von SoldatInnen gab, dass die Aktionen anscheinend auch von oben gedeckt…

  • Die Manipulation der Gegenwart durch die Vorwegnahme der Zukunft

    Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sah sich die US-Regierung veranlasst, gegen die neuen Bedrohungen der asymmetrischen Kriegsführung eine politisch-militärische Antwort zu formulieren: den Präventivkrieg. Doch inwiefern darf eine solche Praxis der «antizipatorischen Selbstverteidigung» als legitimes politisches Mittel angesehen werden? Und was sind die Alternativen zu dieser militärischen Strategie? Von Rob van de Pol…

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