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Armee und Zivildienst: Texte aus der GSoA-Zeitung

LÄRMBELÄSTIGUNG
Handgranaten zum Frühstück!
Armee und Zivildienst | von Stefan Luzi | 01.09.2009

Schiessplätze verursachen Lärm und stören Anwohner. Darum müssen die Betreiber der «zivilen» Schiessanlagen ihre Plätze bis am 31. März 2002 an die Belastungsgrenzwerte der Lärmschutzverordnung (LSV) anpassen. Dies gilt nicht für die militärischen Anlagen

Wenn pünktlich um acht Uhr morgens die ersten Schüsse über den Weiler Langnau bei Reiden hallen, weiss die Anwohnerin Anette Müller(1), welche Stunde geschlagen hat. Ihr Haus steht in unmittelbarer Nähe zum Schiessplatz Wanne, einem der acht Militärschiessplätze im Kanton Luzern. Jedes Jahr werden auf dem Gelände 250'000 ...

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ABSTIMMUNG
Nato oder Uno? Armee oder keine?
Armee und Zivildienst | von Josef Lang | 01.09.2009

2, 5 Milliarden Franken will die SP jedes Jahr für eine Armee ausgeben, die es gemäss ihren eigenen Argumenten gar nicht mehr braucht

Die Vernehmlassungsantwort der Sozialdemokratischen Partei (SP) zur Armee XXI beginnt mit einer «Bedrohungsanalyse». Zusammengefasst lautet diese: Die wirklichen Risiken sind «nicht militärischer Natur» oder «ent-territorialisiert» (Terroranschläge) oder militärisch unabwehrbar (Massenvernichtungswaffen). Was den «Landesverteidigungsfall» betrifft, sind der «grosse Krieg in Europa und der geballte Angriff auf die Schweiz keine realistischen Szenarios.» Russland sei wirtschaftlich zu schwach, um selbst nach einem «Militärputsch» eine «Bedrohung auslösen» zu können. «Und auch die aggressive ...

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ZIVILDIENST
Gewissensprüfung abschaffen, Dauer verkürzen
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz | 01.09.2009

Diesen Sommer hat der Bundesrat ebenfalls die Revision des Zivildienstgesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Die Kernpunkte der GSoA-Stellungsnahme:

* In verschiedenen Punkten enthält der vorgelegte Gesetzesentwurf Verbesserungen, aber auch einige bedauerliche Verschlechterungen. Die GSoA fordert grundsätzlich, dass eine freie Wahl zwischen Militärdienst und Zivildienst ermöglicht wird. Die unwürdige Gewissensprüfung gehört endlich abgeschafft. Zudem soll die Dauer des Zivildienstes dem Militärdienst angepasst werden.
* Die GSoA wehrt sich dagegen, dass die Umschreibung von «moralischen Gründen», die dargelegt werden müssen, um als Zivildienstleistender anerkannt zu werden, verschärft wird. Besonders problematisch ist, dass im ...

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SICHERHEITSPOLITISCHER BERICHT
GSoA fordert radikale Kurskorrektur
Armee und Zivildienst | von Reto Moosmann | 17.05.2009

Das Verteidigungsdepartement VBS hat die GSoA im Rahmen der Überarbeitung des «Sicherheitspolitischen Berichts» (SIPOL) angehört. Eine radikale Kurskorrektur in der Sicherheitspolitik, wie sie die GSoA fordert, ist aber kaum zu erwarten.

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LOKALPOLITIK
Geistige Landesverteidigung in Dübendorf
Armee und Zivildienst | von Sebi Dissler | 17.05.2009

Patrick Angeles Wahl zum Vize-Präsidenten des Dübendorfer Gemeinderats ist unsicher. Grund: Patricks Job bei der GSoA.

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SINNKRISE
Maurers Suche nach dem Feind
Armee und Zivildienst | von Martin Parpan | 17.05.2009

Der Armee ist mit Ende des Kalten Krieges der Feind abhanden gekommen. Man durfte deshalb gespannt sein auf die Rede von Ueli Mauer anlässlich der SVP Delegierten versammlung in La Brévine. Maurer war angetreten, um zu erklären, weshalb wir trotzdem noch eine Armee brauchen.

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ARMEEEINSATZ IN SOMALIA
Ursachenbekämpfung statt Piratenjagd
Armee und Zivildienst | von Josef Lang | 14.05.2009

Der Bundesrat will bewaffnete Elitesoldaten im Kampf gegen die Piraterie in den Golf von Aden entsenden. Statt die Militarisierung der Weltmeere voranzutreiben, würde der Bundesrat besser die sozialen und politischen Ursachen der Piraterie bekämpfen. Zudem lässt das geltende Militärgesetz einen solchen Einsatz gar nicht zu.

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MILITÄRGESETZ-REVISION
Keine Beteiligung am Krieg um Ressourcen!
Armee und Zivildienst | von Reto Moosmann | 14.05.2009

Gleichzeitig mit der Botschaft über den geplanten Armeeeinsatz am Horn von Afrika präsentiert der Bundesrat eine Gesetzesrevision, welche eine Beteiligung der Schweizer Armee an Kriegen um Ressourcen ermöglicht. Die GSoA lehnt die vorgeschlagene Revision entschieden ab.

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SOMALIA
Piraten und Soldaten
Armee und Zivildienst | von Felix Birchler | 28.03.2009

Der Bundesrat will Schweizer Soldaten zur Bekämpfung der somalischen Piraten einsetzen. Eine gefährliche Idee, die niemandem hilft.

Die Rambo-Abteilung der Schweizer Armee, das so genannte «Armee-Aufklärungsdetachement 10», soll sich an der EU-Operation «EUNavFor Atalanta» beteiligen. Auf deutschen, englischen oder französischen Kriegsschiffen sollen Schweizer Soldaten mitfahren und gegen die Piraten im Golf von Aden kämpfen. Dass die Schweizer Soldaten dabei in kriegerische Handlungen verwickelt werden ist nicht nur eine Möglichkeit, sondern Zweck des Einsatzes.

Die Hintergründe

Allein im Jahr 2008 wurden mehr als hundert Schiffe vor der somalischen Küste angegriffen. Selbst bei insgesamt ...

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GLOSSE
Die beste Armee der Welt?
Armee und Zivildienst | von Stefan Luzi | 28.03.2009

Nichts weniger als die beste Armee der Welt wolle er aufbauen, verkündete Bundesrat Ueli Maurer bei seinem Amtsantritt. Hunderttausende von Schweizer Wehrmännern glaubten bei diesen Worten, nicht recht gehört zu haben: Hatte man ihnen nicht während Jahren eingetrichtert, dass sie bereits ein unersetzliches Glied in der besten Armee seien? Und nun dieses Eingeständnis, dass die Schweizer Armee (noch) nicht die beste Armee der Welt sei, erst dazu gemacht werden müsse? Doch unsere Soldaten können aufatmen. Aufwändige Recherchen der GSoA-Zeitung haben gezeigt, dass die Schweizer Armee schon heute die beste der Welt ist ...

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