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Armee und Zivildienst: Texte aus der GSoA-Zeitung

DIE GESCHICHTE DES ZIVILDIENSTES
Der kleine Bruder der Wehrpflicht?
Armee und Zivildienst | von Karin Jenni | 20.05.2010

Erst seit 1996 gibt es in der Schweiz einen zivilen Ersatzdienst für Personen, die keinen Militärdienst leisten wollen. Dieser wurde über Jahrzehnte mühsam erstritten. Seit der Abschaffung der Gewissensprüfung im vergangenen Jahr fordern die Bürgerlichen wieder einen verschärften Zugang. Die einzige angemessene Reaktion auf diese Attacke gegen den Zivildienst ist die Aufhebung der Wehrpflicht.

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Editorial
Armee und Zivildienst | von Andreas Weibel | 20.05.2010

Schon wieder eine neue Initiative der GSoA – bereits diesen Sommer geht’s los. Die vierte Volksinitiative innert vier Jahren. Man könnte meinen, wir hätten nichts Besseres zu tun, als bei jedem Wetter auf der Strasse zu stehen, um die Menschen zu überzeugen, ihre Unterschrift zu geben. Aber wir haben es uns gut überlegt und intensiv debattiert. Die Zeit ist reif für die Aufhebung der Wehrpflicht.

Der Zwang zum Militärdienst wird in den nächsten Jahren ohnehin in Frage gestellt, mit oder ohne unser Zutun. Zu hoch sind die wirtschaftlichen Kosten; zu offensichtlich ist, dass in der ...

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GLOSSE
Geisterjäger
Armee und Zivildienst | von Adi Feller | 16.02.2010

Ein neues Schreckgespenst ist in der Schweiz aufgetaucht. Es verbreitet Existenzangst bei Armeekadern PolitikerInnen – so sehr, dass sie eine sofortige Gesetzesänderung verlangen. Das Gespenst heisst Zivildienst.

Seit rund einem Jahr muss keine Gewissensprüfung mehr absolvieren, wer Zivildienst leisten will. Einzig ein Formular muss man ausfüllen und unterschreiben. Die aufwändige Prozedur des Gesuchschreibens und der Anhörung vor einer Kommission gehört der Vergangenheit an.

Die Kunde dieser neuen Möglichkeit verbreitete sich schnell: Soldaten unterhielten sich darüber und reichten im Geheimen das Formular weiter. Begleitet vom Satz «Unterschreiben und einschicken, dann macht der Dienst wieder ...

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PIRATENJAGD VOR SOMALIA
Mission Atalanta auf Tauchstation
Armee und Zivildienst | von Reto Moosmann | 01.11.2009

Lange sah es so aus, als würde das Parlament der Beteiligung der Schweizer Armee an der Piratenjagd zustimmen. Doch dann kam alles anders: Der Nationalrat weigerte sich in der Herbstsession mit satter Mehrheit, auf die Vorlage einzutreten. Damit ist die Beteiligung der Armee an der EU-Militärmission Atalanta endgültig vom Tisch. Was bedeutet dieser Entscheid?

In der letzten GSoA-Zitig spekulierten wir, die Vorlage zur Beteiligung der Schweizer Armee an der EU-Militärmission Atalanta könnte im Nationalrat keine Mehrheit finden. Diese Mutmassungen haben sich bestätigt: Am 24. September 2009 lehnte der Nationalrat mit 102 zu 81 Stimmen ...

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ZIVILDIENST
Armee besorgt um ihre Existenz
Armee und Zivildienst | von Felix Birchler | 31.10.2009

Weil immer mehr Zivildienstgesuche gestellt werden, ist die Armee besorgt. So sehr, dass ihr Chef sogar dem Parlament Vorwürfe macht.

Ein Vorgehen, wie man es aus Militärdiktaturen nur allzu gut kennt, hat Anfang September das neue VBS-Führungsduo an den Tag gelegt. In einem Interview bezeichnete Armeechef André Blattmann die Abschaffung der Gewissensprüfung als Zulassungsbedingung zum Zivildienst als «Betriebsunfall» und als «nicht zu Ende gedachte Regelung». Diesen Entscheid hat notabene das Schweizer Parlament getroffen. Wenige Tage später setzte VBS-Chef Ueli Maurer der Einmischung des Armeechefs in die demokratischen Gepflogenheiten unseres Landes die Krone auf, als er ...

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E-LEARNING IN DER ARMEE
«Ohne Mampf kein Kampf»
Armee und Zivildienst | von Martin Parpan | 03.09.2009

Das VBS investiert 30 Millionen Schweizer Franken in ein neues Ausbildungsmodul. Mittels E-Learning soll die Ausbildungsqualität und -effizienz in der Armee gesteigert werden. Die GSoA war zu Gast auf der neuen E-Learning Plattform.

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MILITÄRMISSION ATALANTA
Schweizer Armee bald auf Piratenjagd?
Armee und Zivildienst | von Reto Moosmann | 03.09.2009

Beteiligt sich die Schweiz an der Jagd auf Piraten vor der Küste Somalias? Diese Frage beantwortet der Nationalrat in der laufenden Session.

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LÄRMBELÄSTIGUNG
Handgranaten zum Frühstück!
Armee und Zivildienst | von Stefan Luzi | 01.09.2009

Schiessplätze verursachen Lärm und stören Anwohner. Darum müssen die Betreiber der «zivilen» Schiessanlagen ihre Plätze bis am 31. März 2002 an die Belastungsgrenzwerte der Lärmschutzverordnung (LSV) anpassen. Dies gilt nicht für die militärischen Anlagen

Wenn pünktlich um acht Uhr morgens die ersten Schüsse über den Weiler Langnau bei Reiden hallen, weiss die Anwohnerin Anette Müller(1), welche Stunde geschlagen hat. Ihr Haus steht in unmittelbarer Nähe zum Schiessplatz Wanne, einem der acht Militärschiessplätze im Kanton Luzern. Jedes Jahr werden auf dem Gelände 250'000 ...

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ABSTIMMUNG
Nato oder Uno? Armee oder keine?
Armee und Zivildienst | von Josef Lang | 01.09.2009

2, 5 Milliarden Franken will die SP jedes Jahr für eine Armee ausgeben, die es gemäss ihren eigenen Argumenten gar nicht mehr braucht

Die Vernehmlassungsantwort der Sozialdemokratischen Partei (SP) zur Armee XXI beginnt mit einer «Bedrohungsanalyse». Zusammengefasst lautet diese: Die wirklichen Risiken sind «nicht militärischer Natur» oder «ent-territorialisiert» (Terroranschläge) oder militärisch unabwehrbar (Massenvernichtungswaffen). Was den «Landesverteidigungsfall» betrifft, sind der «grosse Krieg in Europa und der geballte Angriff auf die Schweiz keine realistischen Szenarios.» Russland sei wirtschaftlich zu schwach, um selbst nach einem «Militärputsch» eine «Bedrohung auslösen» zu können. «Und auch die aggressive ...

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ZIVILDIENST
Gewissensprüfung abschaffen, Dauer verkürzen
Armee und Zivildienst | von Nico Lutz | 01.09.2009

Diesen Sommer hat der Bundesrat ebenfalls die Revision des Zivildienstgesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Die Kernpunkte der GSoA-Stellungsnahme:

* In verschiedenen Punkten enthält der vorgelegte Gesetzesentwurf Verbesserungen, aber auch einige bedauerliche Verschlechterungen. Die GSoA fordert grundsätzlich, dass eine freie Wahl zwischen Militärdienst und Zivildienst ermöglicht wird. Die unwürdige Gewissensprüfung gehört endlich abgeschafft. Zudem soll die Dauer des Zivildienstes dem Militärdienst angepasst werden.
* Die GSoA wehrt sich dagegen, dass die Umschreibung von «moralischen Gründen», die dargelegt werden müssen, um als Zivildienstleistender anerkannt zu werden, verschärft wird. Besonders problematisch ist, dass im ...

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