Archiv

Hier findest Du alle Arten von Publikationen der GSoA, chronologisch sortiert. Du kannst auch nur ZeitungsartikelMedienmitteilungen oder Blogposts anschauen.

  • Globale Geschäft, globale Verantwortung

    Immer wieder kommen Fälle ans Licht, in denen Schweizer Konzerne in Menschenrechtsverletzungen verwickelt sind oder Umweltverschmutzungen begangen haben. Eine Volksinitiative will diesen Geschäftspraktiken nun einen Riegel schieben.  Das Schweizer IT-Unternehmen Neosoft stellt qualitativ hochstehende Überwachungstechnologie her. Im Sommer 2014 haben zehn Mit- glieder der paramilitärischen Spezialeinheit Rapid Action Battalion (RAB) aus Bangladesch die Neosoft besucht.…

  • Militärköpfe raus aus dem Bundeshaus!

    Die Rüstungslobby ist in der Schweiz kaum sichtbar, aber allgegenwärtig. Sie macht im Parlament das Geschäft mit dem Tod mehrheitsfähig. Sie beeinflusst Entscheidungen, wenn es um die Beschaffung neuer Waffensysteme geht. Und sie hat immense finanzielle Mittel zur Verfügung. Die Schweiz ist das einzige Land in Mitteleuropa, in dem Parteien, PolitikerInnen und Abstimmungskomitees ihre Finanzierung…

  • Für eine freie Forschung und Lehre

    Bevor eine Waffe abgefeuert werden kann, muss sie erst jemand entwickeln. Oft sind in die Entwicklung neuer Waffentechnologien auch Hochschulen involviert. Zivilklauseln sollen das ändern. Auch Schweizer Hochschulen forschen daran, Waffen noch tödlicher und Überwachung noch umfassender zu gestalten. Dabei finanziert entweder die öffentliche Hand Forschungsprojekte, die militärische Fragestellungen und Ziele haben, oder Rüstungsfirmen oder…

  • Für ein Verbot von Kriegsmaterialexporten!

    Waffen sind kein Produkt wie jedes andere. Sie werden hergestellt, um Menschenleben auszulöschen. Möglichst viele. Möglichst effizient. Auch die vermeintlich neutrale Schweiz mischt noch immer kräftig in diesem dreckigen Geschäft mit. Im Jahr 2014 hat die Schweiz Rüstungsgüter im Wert von knapp 1.5 Milliarden Franken an 79 verschiedene Länder exportiert. Im Vergleich zum Vorjahr ist…

  • Banken und Pensionskassen investieren in die Rüstungsindustrie

    Schweizer Banken und Pensionskassen investieren jährlich dreistellige Millionenbeträge in Rüstungskonzerne, die auch geächtete Waffen wie Atomwaffen oder Streumunition herstellen. Dies, obwohl die Finanzierung dieser Waffen verboten wäre. Der Schweizer Finanzplatz sorgt oft für negative Schlagzeilen – Stellenabbau, schlechte Performance, hohe Boni. Keine Schlagzeilen machen jedoch die Investitionspraktiken der jeweiligen Banken. Finanzinstitute investieren dort, wo dies…

  • Ausgeschossen!

    Waffenhandel, Investitionen in Rüstungsfirmen, militärische Forschung an Hochschulen sowie die Rüstungslobby in Bundesbern sind die vier Säulen der Rüstungsindustrie der Schweiz. Der Profit durch Krieg und Tod ist in der Schweiz weiter verbreitet als gemeinhin wahrgenommen. Dagegen wehren wir uns! Die Rüstungsindustrie lebt von militärischen Konflikten und globaler Instabilität. Auch Schweizer Rüstungsfirmen wollen ihre Waren…

  • Machtübernahme

    Aktuelle Umfragen lassen aufhorchen: Gemäss einer Mehrheit der Befragten der Studie «Sicherheit 2015» der ETH ist die Securitas Hauptverantwortliche für die Sicherheit in der Schweiz. Dank kunden- freundlichem Auftreten hat sie ganz gewaltlos die Schweizer Armee von dieser Position verdrängt und damit de facto das staatliche Gewaltmonopol übernommen. Gratulation! Dein Freund und (nur gelegentlich vorbestrafter)…

  • Der letzte Angriffskrieg der Schweiz

    Vor genau 200 Jahren führte die Schweiz ihren letzten Angriffskrieg. Der Jahrestag des damaligen Kriegszugs gegen Frankreich sollte heute mindestens so viel zu denken geben wie derjenige der Schlacht von Marignano. Die SVP-Interpretation der Schlacht von Marignano als Geburtsstunde der Schweizer Neutralität steht im Gegensatz zur historischen Realität und ist ein Mythos. Die Interpretation widerspricht…

  • Spar- und Rüstungsprogramme – wie geht das zusammen?

    Die Ausgaben für die Landesverteidigung der Schweiz steigen seit 2006 kontinuierlich an, gleichzeitig jammern die Militaristen im Parlament und Bundesrat Ueli Maurer über Rüstungslücken und zu wenig Mittel für die Armee. Eine Bestandsaufnahme. Im Jahre 2006 betrugen die Ausgaben für die Landesverteidigung 4,2 Milliarden Franken, 2018 werden sie im Finanzplan des Bundesrats mit 5,1 Milliarden…

  • Dauerreform ohne Sinn und Konzept

    Nachdem der Nationalrat in der Sommersession überraschenderweise das neuste Kapitel in der Fortsetzungsgeschichte der Armeereform abgelehnt hat, steht Ueli Maurer vor einem Scherbenhaufen. Da
der Reform keine adäquate Bedrohungsanalyse und kein sinnvolles Sicherheitskonzept zugrunde lag, ist dies nur folgerichtig. Die Armee befindet sich damit auch weiterhin in einer tiefen Krise. Es war einmal ein VBS-Vorsteher, der…

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