Archiv

Hier findest Du alle Arten von Publikationen der GSoA, chronologisch sortiert. Du kannst auch nur ZeitungsartikelMedienmitteilungen oder Blogposts anschauen.

  • Kriegsmaterial-Exporte: Wertlose „End User Agreements“

    Der Bundesrat hat am Mittwoch entschieden, Waffenexporte in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) vorläufig zu stoppen. Für die GSoA ist dieser Entscheid eine reine Alibiübung. Die Vergangenheit zeigt, dass schon in wenigen Wochen der verhängte Lieferstopp wieder aufgehoben wird. Nur ein komplettes Exportverbot von Kriegsmaterial stellt sicher, dass Waffen nicht in einem bewaffneten Konflikt verwendet…

  • Die Schweiz mischt mit in Syrien

    Laut der Sonntagszeitung werden in Syrien Handgranaten der Ruag eingesetzt. Die GSoA ist schockiert über diese Tatsache, allerdings nicht weiter überrascht. Wieso kontrolliert die Schweiz ihre eigene Kriegsmaterialverordnung nicht endlich? Exportiert die Schweiz Kriegsmaterial, so lässt sie sich vom Abnehmerland vertraglich zusichern, dass die Waffen nicht weitergeliefert werden. Will der Käufer das Material wiederausführen, so…

  • „Declaration of Intent“- eine reine Propaganda- Aktion

    Heute haben Ueli Maurer und die schwedische Verteidigungsministerin Karin Enström eine sogenannte „Declaration of Intent” unterzeichnet. Die GSoA sieht dieses Dokument als reine Beruhigungsmassnahme, um die Zweifel rund um den Gripenkauf zu zerstreuen. Trägt die Schweiz die Entwicklungskosten mit? Sind diese Kosten in der Offerte für die 22 Gripen enthalten? Wie weit verpflichtet sich die…

  • Waffenhandel gibt es überall – Widerstand dagegen auch!

    Das diesjährige Treffen des European Network Against Arms Trade (ENAAT) fand in Berlin statt. Die GSoA tauschte sich auch dieses Jahr mit Organisationen aus allen Ländern Europas über den Widerstand gegen den Handel mit Kriegsmaterial aus. Ein grosses Thema dieses Jahr war der arabische Frühling und die zahlreichen Waffenlieferungen europäischer Staaten in den Nahen Osten.…

  • Die GSoA ist empört über den Asylentscheid des Nationalrats

    Der Nationalrat hat heute die beantragte Änderung des Asylgesetzes gutgeheissen. Die Schweiz gewährt damit Wehrdienstverweigerern kein Asyl mehr. Die GSoA ist entsetzt über diesen Entscheid und fordert die Schweiz im Gegenteil auf, allen Wehrdienstverweigerern und Deserteuren – insbesondere den syrischen – Asyl zu bieten. Am Montag machte die GSoA in einem Brief an alle Nationalrätinnen…

  • Asyl für alle syrischen Deserteure

    Die GSoA hat die Schweiz heute mit einem Brief an alle Nationalrätinnen und Nationalräte aufgefordert, syrischen Wehrdienstverweigerern und Deserteuren Asyl zu gewähren. Das Blutvergiessen in Syrien geht unvermindert weiter. Täglich erreichen uns neue Schreckensbotschaften, die auch hierzulande schockieren. Viele Menschen fühlen sich macht- und hilflos angesichts dieser Gewalt in Syrien. Am Mittwoch wird die Änderung…

  • GSoA fordert Asyl für syrische Deserteure

    In einem offenen Brief an alle Nationalrätinnen und Nationalräte fordert die GSoA, dass die Schweiz Wehrdienstverweigerern und Deserteuren der syrischen Armee Asyl gewährt. Ausserdem fordert die GSoA das Parlament auf, den neuen Art. 3 Abs. 3 des Asylgesetzes zu streichen. In Syrien tobt ein Krieg des Regimes gegen die Aufständischen, die sich für Freiheit und…

  • WEF-Armeeeinsatz für 2013-2015 genehmigt

    Die GSoA kritisiert den Entscheid des Parlaments für die Verlängerung der Inlandeinsätze der Armee am WEF scharf. Die Sicherheitsvorkehrungen in Davos sind ganz klar Aufgabe der Polizei und nicht der Armee. Seit dem Jahr 2000 deklariert der Bundesrat die Privatveranstaltung World Economic Forum (WEF) als ausserordentliches Ereignis und genehmigt subsidiäre Armeeeinsätze. Heute stimmte das Parlament…

  • Wehrdienstverweigerung muss ein Asylgrund bleiben

    Die Staatspolitische Kommission des Nationalrates hat heute ihre Anträge zur Änderung des Asylgesetztes ergänzt. Einer der neuen Anträge fordert, dass Wehrdienstverweigerung kein Asylgrund mehr sein soll. 2011 kamen fast 15% der eingereichten Asylgesuche von EritreerInnen. Die meisten von ihnen stellten ihr Gesuch, weil sie in ihrem Heimatland den Wehrdienst verweigerten. Sie weigerten sich also, das…

  • Ein historischer Rückschritt: Die Armee hält Einzug in die Genfer Kantonsverfassung

    Im Kanton Genf soll die Armee in der neuen Kantonsverfassung aufgenommen werden. „Kantonale Truppen” sind in 5 aus 26 Kantonsverfassungen erwähnt. Die neue Genfer Kantonsverfassung wär jedoch die erste, die die Armee namentlich für Zwecke im Bereich der zivilen Sicherheit beauftragt. Die GSoA ist entschieden dagegen. Ausgerechnet der Kanton Genf will als erster Schweizer Kanton…

Newsletter

* Pflichtfelder

Es gilt unsere Datenschutzerklärung.