Die Armeeabschaffung ist seit Anfang der 80er Jahre eines der Hauptziele der GSoA. Auf dem Weg dorthin setzten wir uns vehement gegen überteuerte Rüstungsprogramme, die Dienstpflicht und deren Ausweitungen sowie für einen starken Zivildienst ein.
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GSoA Vollversammlung 2005
Die Vollversammlung im Restaurant Kreuz in Nidau stand ganz unter dem Thema der Inneren Armeeeinsätze. Nach einer Begrüssung rollten vier GastrednerInnen das Thema aus verschiedenen Perspektiven auf. Martin Schaub, Assistent am Institut für öffentliches Recht der Universität Zürich, analysierte verfassungsrechtlichen Aspekte. Barbara Müller von der cfd-Frauenstelle für Friedensarbeit sprach über Sicherheitsbedürfnisse. Sie zitierte etwa aus…
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Aufrüstung gestoppt – historischer Moment der Vernunft
Mit grosser Erleichterung nimmt die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) den Entscheid des Nationalrates zur Kenntnis, im Jahr 2004 ganz auf ein Rüstungsprogramm zu verzichten. Die Schweiz setzt damit ein wichtiges Zeichen gegen die weltweite Aufrüstung, die heute im Rahmen des Krieges gegen Terrorismus im Gange ist. Da aber ein einmaliger Verzicht auf…
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Nationalrat lehnt Transportflugzeuge ab
Das Rüstungsprogramm 2004 sah den Kauf von 2 Transportflugzeugen für die Armee vor. Der Nationalrat stimmte am 8. März 2005 zum 2. Mal dagegen, während der Ständerat für die Vorlage ist. Das Rüstungsprogramm geht nun nochmals in den Ständerat. Aus antimilitaristischer Sicht ist der Kauf sinnlos. Die Flugzeuge sollen für militärische Interventionen und möglicherweise die…
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Soldatenkomitee gegen Innere Einsätze
Die Inneren Einsätze der Armee stossen auch bei Armeegehörigen immer mehr auf Widerstand. Die GSoA-Zeitung druckt im Folgenden den Aufruf des «Soldatenkomitee gegen Innere Einsätze» ab, das sich im Herbst 2004 gebildet hat. Das Komitee organisierte mit der GSoA eine Pressekonferenz zum Einsatz der Armee am World Economic Forum (WEF) in Davos (siehe Ziviler Ungehorsam…
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Ziviler Friedensdienst statt Wehrpflicht
(bm,sl) Die Diskussion um die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht bietet eine Gelegenheit, unser Verständnis von Solidarität in einer Gesellschaft zu überdenken. Wie der Soziologe Ueli Mäder unlängst erklärt hat (GSoA-Zitig November 2004) bietet die Diskussion um die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht Gelegenheit, unser Verständnis von Solidarität in einer Gesellschaft zu überdenken. Die Frage liegt nahe,…
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Wehrpflicht ohne Zukunft – auch in Deutschland
Die aktuelle Debatte um die Abschaffung oder Umwandlung der allgemeinen Wehrpflicht in der Schweiz erinnert in zahlreichen Elementen – zum Beispiel der Forderung nach einem «sozialen Pflichtjahr», – an die Diskussion über die Wehrpflicht in Deutschland. Peter Tobiassen und Stefan Philipp* nehmen dazu aus Sicht der deutschen Friedensbewegung Stellung. Nicht mehr «ob», sondern nur noch…
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Die Gartenzwergfunktion
Patrick* war bis Ende des Jahres 2004 Soldat in der Schweizer Armee. Im Rahmen seiner Wiederholungskurse (WK) musste er zweimal innere Einsätze in Zürich leisten. Nach seinem zweiten Einsatz – einem «Objektschutz» vor dem türkischen Konsulat – entschied er sich, aus der Armee auszutreten. Tom Cassee sprach mit ihm. Du hast letztes Jahr einen inneren…
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Abschaffung der Wehrpflicht
(tc,sl) Nachdem Bundesrat Schmid die Zweckmässigkeit der allgemeinen Wehrpflicht in der Schweiz im Sommer 2004 selber zum Thema gemacht hatte, überboten sich Meinungsmacher aller Couleur mit Vorschlägen für eine Reform des Wehrmodelles. Während CVP-Nationalrat Frick und SP-Nationalrat Banga versuchten, die Armee über die Einführung einer obligatorischen Dienstpflicht – zu leisten je nach Bedarf im Militär…
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Willkürliche Geldbussen
Seit der Einführung von Bussen als Disziplinarstrafe am 1. März 2004 bis Ende Jahr wurden 640 Bussen ausgesprochen. Die Gesamtsumme betrug laut VBS 200’317 Franken. Das macht im Schnitt über 300.- pro Busse. Die GSoA kritisiert die unverhältnismässigen Geldbussen, welche die Armee den Soldaten verhängt. Berichte dazu waren in den letzten Tagen in den Zeitungen…
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“Freunde des WEF”
Am 28. Januar trafen sich rund siebzig Mitglieder der «Freunde des WEF» in Davos, um gemeinsam für die Interessen des World Economic Forum zu demonstrieren und diesem wertvollen Anlass ihre Unterstützung zuzusichern. An einer Medienkonferenz stellten die «Freunde des WEF» ihr «Manifest für eine bessere Welt» ausgewählten Pressevertretern vor. «Es muss endlich mehr für wirtschaftliche…
