Die Armeeabschaffung ist seit Anfang der 80er Jahre eines der Hauptziele der GSoA. Auf dem Weg dorthin setzten wir uns vehement gegen überteuerte Rüstungsprogramme, die Dienstpflicht und deren Ausweitungen sowie für einen starken Zivildienst ein.
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GSoA empfiehlt Abbau statt Umbau des Heeres
Das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport erwägt in einem heute Montag erschienen Pilotbericht, einen Teil der Truppe nur noch für zivile Einsätze auszubilden. Dass das VBS Anstrengungen macht, um die noch immer enormen Kosten der Landesverteidigung zu reduzieren, ist richtig und angesichts der heutigen Bedrohungslage auch unumgänglich. Sparmassnahmen dürfen aber nicht zu einer Militarisierung…
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GSoA Vollversammlung 2004
An der Vollversammlung diskutierten wir über die perspektiven der Schweizer Armee. Auslandeinsätze sind schwierig geworden, seitdem die Ideologie von “Humanitären Kriegen” den Präventivkriegen gewichen ist. Umso stärker konzentriert sich die Armee auf Einsätze im Innern. Finanziell machen die inneren Einsätze nach wie vor einen marginalen Anteil am Budget aus, doch in Diensttagen haben sie im…
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Militarisierung der inneren Sicherheit
Interpellation im Nationalrat Nationalrat Josef Lang reichte eine Interpellation im Nationalrat ein. Unterzeichnet wurde der Vorstoss von VertreterInnen aller Fraktionen ausser der SVP. Der Bundesrat wird nun auf diese Fragen antworten müssen. Der Bundesrat beantwortete die Anfrage im Mai zwar, aber nicht zur Zufriedenheit des Interpellanten. Im Rat wird die Interpellation nochmals diskutiert werden. Originaltext…
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Heimspiel für die Armee
Die Beteiligung an internationalen Militäreinsätzen ist für die Armee infolge der starken Ablehnung des Irak-Krieges in der Schweiz heikel geworden. Davon zeugen auch die vom neuen Bundesrat entfachten Diskussionen um den Rückzug der Schweizer Armee aus dem Kosovo. Ein neues Feindbild wurde aber bereits gefunden: Im Innern der Schweiz. «Es kann nicht angehen», sagte der…
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Inspektion des WEF-Kommandobunkers
Am Dienstag, 20. Januar 2004, verlangten 30 Menschen der GSoA, der Grünen, der Juso, der Theologischen Bewegung für Solidarität und Befreiung sowie der jungen Grünen Zutritt zum bis anhin geheim gehaltenen WEF-Kommandobunker in Parpan, Graubünden. Der Zutritt wurden den DemonstrantInnen von bewaffneten Soldaten verwehrt. Mit ihrer symbolischen Inspektion wollten sie auf ihre Kritik am militärischen…
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Kommandobunker der Armee inspiziert
Von einem Bunker in den Bündner Bergen aus wird der Militäreinsatz am WEF koordiniert. Eine Gruppe von AktivistInnen der GSoA, der Grünen, der Juso und der Theologischen Bewegung für Solidarität und Befreiung besuchte am 20.1.2004 diesen bis dahin geheimen Bunker. Inhalt Bilder Medienmitteilung Martin Parpan, GSoA:Keine Soldaten gegen BürgerInnen! Christina Hug, Junge Grüne:Widerstand gegen Innere…
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Widerstand gegen Militärdienst am WEF 2004
Stimmen von Betroffenen «Ich empfinde den Einsatz der Schweizer Armee zugunsten des WEF’s als äusserst fragwürdig. Nicht nur zweifle ich an der Kompetenz der Armee für so einen Einsatz, sondern lehne ich die staatliche Unterstützung eines solchen privaten Anlasses ab, zumal das WEF bis jetzt nicht glaubhaft darlegen konnte, welchen Nutzen es für die Allgemeinheit…
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Protestparade gegen die Armee XXI
Heute Abend, 16. Dezember, hat sich die Armee pompös gefeiert. Mehrere tausend Soldaten wurden aufgeboten, um im Berner Eisstadion Allmend die Geburt der Armee XXI zu zelebrieren. Aus diesem Anlass fand unter dem Motto «Wir blasen der Armee den Marsch» eine Protestparade statt. Um 16h30 besammelten sich auf dem General Guisan Platz über 300 DemonstrantInnen,…
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Protestparade gegen die Armee XXI
Wir blasen der Armee den Marsch Die Armee wollte sich wieder feiern. Am 16. Dezember 2003 bietet sie mehrere Tausend Soldaten auf, um im Berner Eisstadion Allmend die Geburt der Armee XXI zu zelebrieren. Es soll einer der grössten Propagandaauftritte dieser Art seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs werden. Wir akzeptieren diese Armeepropaganda nicht und…
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Josef Lang wurde in den Nationalrat gewählt
Unser langjähriger Aktivist und Mitdenker Jo Lang hat die Wahl in den Nationalrat geschafft. Als Mitglied der Sozialistisch Grünen Alternative SGA wird er in den nächsten vier Jahren den Kanton Zug – vor allem aber friedenspolitische und militärkritische Anliegen im Nationalrat vertreten. Einen Namen gemacht hat sich Josef Lang mit seiner konsequenten Kritik am Finanzplatz…
