Armee und Zivildienst

Die Armeeabschaffung ist seit Anfang der 80er Jahre eines der Hauptziele der GSoA. Auf dem Weg dorthin setzten wir uns vehement gegen überteuerte Rüstungsprogramme, die Dienstpflicht und deren Ausweitungen sowie für einen starken Zivildienst ein.

Mehr Infos

  • Daten

    Aarau 18. März Film und Diskussionsveranstaltung: ab 19 Uhr Essen aus der Volksküche im Politcafé, um 20 Uhr wird der Dokumentarfilm «Gemachte Männer» über eine Rekrutenschule gezeigt, anschliessend Diskussion. Baden Samstag, 6. und 20. März, 17. April, 15. und 29. Mai, Sammelaktivitäten, Treffpunkt Cantina Fiori, 12 Uhr Samstag, 20. März: Aktion ´Frühling und Friedenª, Infos:…

  • Wege aus der Gewalt

    Die GSoA-Initiative für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst ZFD fordert eine breite Ausbildung in Konfliktbearbeitung im Alltag. Eine Kampagne in Deutschland lädt uns zum Nachahmen ein Viele Menschen klagen über Gewalterfahrungen und Bedrohung, über unterdrückende Beziehungen und verdeckte Konflikte. Ohnmachtsgefühle prägen die Gespräche über dieses Thema. Dem entgegenzuwirken ist ein Ziel der Kampagne „Wege aus der…

  • “Für einen solidarischen Friedensdienst”

    1992 verankerte die Schweiz das Recht auf Zivildienst für Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen in der Verfassung. Anstatt zu langen Gefängnisstrafen verurteilt zu werden, können diese heute eine gemeinnützige Arbeit leisten. Seit 1997 beabsichtigt der Bundesrat, eine Solidaritätsstiftung zu gründen, um Opfern von Hunger, Unterdrückung, Krieg und Naturkatastrophen auf der ganzen Welt zu helfen. Mit dem Manifest…

  • Zivildienstkolumne

    Eine der intensivsten Zeiten im Jahr erleben die Beratungsstellen für Militärverweigerer jeweils um den Beginn der Rekrutenschulen. Noch mehr Anfragen aber als sonst landeten diesen Februar bei den Beratungsstellen – allein in Zürich waren es rund 300 Anfragen. Kurzfristig suchen angehende Soldaten Auswege aus dem Militärdienst, sie wollen nicht in die RS einrücken oder, wenn…

  • Zumutung II:

    Nach den vornehmlich negativen Reaktionen auf die vorletzte Zeitung folgen nun die positiven. Erstaunlich eigentlich, dass Lob scheinbar nur auf Kritik folgt. Ein paar negative Reaktionen gabs auch diesmal, doch nicht in Form von LeserInnenbriefen, so dass wir diese hier nicht veröffentlichen. Die Diskussion darf – zustimmend, ablehnend – weitergehen: Weitere Zuschriften sind willkommen! „Hier…

  • Kein Problem?

    Ideologisch verblendet, oberflächlich und mit Lücken: So lässt sich der Bericht des Generalstabschefs über Extremismus in der Armee zusammenfassen Das Bekanntwerden von rechtsextremen Vorkommnissen in der deutschen und Schweizer Armee sowie die Absichten der nationalrätlichen Geschäftsprüfungskommission, extremistische Tendenzen in der Schweizer Armee untersuchen zu lassen, drängten Adolf Ogi dazu, einen Bericht über Extremismus in der…

  • Nur kein Lager…

    Seit November 1998 betreuen Soldaten Flüchtlinge. Sie werden kaum auf ihren Einsatz vorbereitet. Daniel Moser* war einer von ihnen. Nico Lutz hat ihm drei Fragen gestellt. GSoA-Zitig: Du kommst gerade von deinem Wiederholungskurs zurück. Es war kein gewöhnlicher WK, deine Einheit war zur Betreuung von Flüchtlingen aufgeboten. Was kannst du von den vergangenen drei Wochen…

  • Müssen Flüchtlinge die Armee retten?

    Am 20. Oktober stellte Bundesrat Koller in Aussicht, die Armee bei der „Betreuung“ neuangekommener Asylsuchender beizuziehen. Angesichts der hohen Anzahl Asylgesuche im September, angesichts dessen, dass die Empfangsstellen eine Woche zuvor kurzfristig überlastet waren und deshalb Asylsuchende draussen schlafen mussten, rief die Schweizer Regierung die ausserordentliche Lage aus und griff zum Militär. Seit dem 9.…

  • Solidarität statt Intervention

    Die Schweizer Armee soll aufgerüstet und interventionsfähig gemacht werden. Wenn es nach dem Willen von Verteidigungsminister Adolf Ogi und seinem Departement geht, sollen milliardenschwere Rüstungsprojekte die Schweizer Armee Nato-tauglich und einsatzfähig machen. Mit einer vorgezogenen Teilrevision des Militärgesetztes soll zudem schon diesen Frühling der bewaffnete Auslandeinsatz ohne internationales Mandat durch die Uno oder die OSZE…

  • Rassistischer Vorfall beim Militär

    Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) verurteilt den jüngsten rassistischen Vorfall während des Wiederholungskurses der Festungsartillerie-Abteilung 16 in Engelberg. Die GSoA fordert den Bundesrat auf, auf den Einsatz von Armeeeinheiten für den Betreuungsdienst im Asylwesen zu verzichten und statt dessen, ziviles und speziell für solche Aufgaben ausgebildetes Personal (Zivildienst, Hilfswerke) einzusetzen. Der jüngste…

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