Die Armeeabschaffung ist seit Anfang der 80er Jahre eines der Hauptziele der GSoA. Auf dem Weg dorthin setzten wir uns vehement gegen überteuerte Rüstungsprogramme, die Dienstpflicht und deren Ausweitungen sowie für einen starken Zivildienst ein.
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Funktionaler Analphabetismus
Der Grosse Beglaubiger, unsere Datenbank, die jeden Unterschriftenbogen registriert, um uns die Übersicht über unsere Sammelkampagne zu gewähren, ist ein unsympathisches Programm. Längst haben wir über 100’000 Unterschriften gesammelt, doch der Grosse Beglaubiger lässt keine Feststimmung aufkommen: Unbestechlich korrigiert er unseren Sammelstand wegen dem dauernd steigenden Anteil an ungültigen Unterschriften nach unten, gnadenlos schreibt er…
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Noch 4000
Unser aktuelles Sammeltempo ist eindrücklich. Aber es ist zu früh, sich zurückzulehnen. Noch 4000 Unterschriften müssen wir bis zum 17. August sammeln Die Sammelkurve ist seit dem April wieder steil angestiegen. Eigentlich nicht verwunderlich. Bereits in der achten Klasse hat man uns im Chemieunterricht die Reaktions-Geschwindigkeits-Temperatur-Regel eingetrichtert. Gemäss dieser laufen Reaktionen mit doppelter Geschwindigkeit ab,…
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“Himmelstuusig”, sagte meine Tante Alma
Sie sagte nicht “himmelstuusig”, sondern brauchte ein viel wüsteres Wort, das wir hier nicht abdrucken können. Doch sie bekreuzigt sich jeweils, nachdem sie solche Wörter gebraucht hat; das hilft immer. “Himmelstuusig”, sagte sie, “wo sind meine letzten GSoA-Unterschriftenbögen?” Die hatte sie nämlich gut versteckt, damit niemand sie stehle, und jetzt suchte sie sie verzweifelt. “Dabei…
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Die GSoA im Endspurt
Knapp zwei Monate vor Ablauf der Sammelfrist (17.9.99) benötigt die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) für ihre Initiativen (“Für eine Schweiz ohne Armee” und “Für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst”) noch jeweils rund 15’000 Unterschriften. Die Unterschriftensammlung verläuft zufriedenstellend. Der Krieg in Serbien und Kosov@ und seine Folgen haben vielen SchweizerInnen vor Augen geführt,…
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Frühling und Frieden
Die Regionalgruppe Baden lud am 20. März, ein Jahr nach der Lancierung der beiden Initiativen, zu einer speziellen Art von Frühlingsbeginn ein Das Komitee des allerletzten Frühlings des Jahrtausends, eine Aktionsgruppe der GSoA Baden, hat ein Transparent mit den Massen 12 mal 20 m vorbereitet, das vom Badener Kunstmaler Attila Herendi gestaltet wurde. Der Künstler…
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13 zu 2 für die GSoA
Auch ohne die beiden für ungültig erklärten Punkte bietet die kantonale Initiative „Genève, République de paix” ein nützliches Instrument für die Förderung ziviler Methoden in der Konfliktbearbeitung Die Genfer Stimmberechtigten werden noch vor der Jahrtausendwende die Gelegenheit haben, über die Friedensinitiative „Genève, République de paix“ abzustimmen. Endlich hat das Bundesgericht nun entschieden, dass die Initiative…
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Noch 25’000 Unterschriften
Wir haben viel gesammelt in den letzten 15 Monaten. Allen, die mitgeholfen haben, ein riesengrosses Dankeschön. Aber wenn wir im Schlussspurt nicht nochmals 25’000 Unterschriften hinlegen, dann war alles umsonst Jetzt geht es um Alles oder Nichts. Keine Ausreden mehr, wie „ich habe im Moment keine Zeit und helfe dann später bei der Abstimmungskampagne”. Wenn…
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Beamtenseele essen Unterschriften auf
Wer glaubt, die Schweizer Beamtenseele sei flach und kariert wie ein Tischtuch, wird anlässlich des Beglaubigens von Unterschriften eines besseren belehrt Schweizer Beamte sind weder stur noch fantasielos noch unfreundlich. Im Gegenteil: sie sind innovativ, unkonventionell und zuvorkommend. Einige Beispiele: Die Schrift des Gemeindeschreibers auf den beglaubigten Bogen von Essertines-sur-Yverdon sah sehr krakelig aus. Dass…
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Nur keine falsche Bescheidenheit!
Pünktlich zum Frühjahrsbeginn flatterte der Schweizer Öffentlichkeit die alljährliche Wunschliste der Schweizer Militärs ins Haus. Und man staunt – vorerst Ungewohnte Töne aus dem VBS: Das Rüstungsprogramm liegt dieses Jahr mit 1019 Millionen Franken rund 650 Millionen unter dem Durchschnitt der Jahre seit 1987. Zudem sollen, um Fehlinvestitionen zu vermeiden, vorerst nur kleinere Mengen Materials…
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Die Army in Genf
Endlich ist ein Ernstfall eingetreten. Seit dem 4. März bewachen 600 WK Soldaten insgesamt vierzehn „diplomatische Objekte” in Genf. Das Gelände der Uno, der Sitz des UNHCR, das „Haus der Menschenrechte” sind mit Stacheldrahtrollen und Eisengitter umzingelt. Grüne Kunststofftarnnetze kommen ebenfalls zum Einsatz. Vor den Eingängen von besonders zu schützenden Gebäuden – die Residenz des…
