Die GSoA setzt sich national wie auch international für ein Ende von bewaffneter Gewalt ein. Von der Schweiz fordern wir ein Ende der Rüstungsexporte und eine Einstellung der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit dem Ausland. Wir fordern eine klare Priorisierung von zivilen Konfliktlösungen: Anstelle Milliarden in Krieg und Rüstung zu investieren, sollten zivile Friedensprojekte gestärkt und weltweit abgerüstet werden.
Mehr Informationen zum Thema. Natürlich geht es eigentlich bei jedem einzelnen Beitrag auf dieser Webseite um Krieg und Frieden – in dieser Kategorie hier finden sich vor allem solche Beiträge, die sich nicht klar einer der anderen Kategorien zuordnen lassen.
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Der Diktator ist weg, die Diktatur noch da
Nach dem Fall von Hosni Mubarak brandete eine Welle von revolutionärer Freude durch Ägypten. Der Kampf für Demokratie hat jedoch erst begonnen. Das zeigt der Fall des Bloggers Maikel Nabil Sanad. Am 10. April verurteilte ein Militärgericht den pazifistischen Blogger und Kriegsdienstverweigerer Maikel Nabil Sanad wegen «Beleidigung der Armee» zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren.…
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Europäischer Aufruf für Waffenembargo
Das “Europäische Netzwerk gegen Waffenhandel” fordert ein Ende des Waffenhandels mit dem Staat im Nahen Osten, solange das internationale Recht verletzt wird. Die GSoA fordert seit Jahren, dass sämtliche militärische Zusammenarbeit mit Ländern im Nahen Osten umgehend sistiert wird, da diese Geschäfte die verschiedenen, ohnehin schon komplexen Konflikte noch zusätzlich anheizen und den Übergang zur…
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Das Ende der Reisläuferei in der Schweiz
Der Ständerat hat heute dem Verbot von Privatarmeen in der Schweiz zugestimmt. Ohne Gegenstimme sprach er sich für die Motion Lang aus, welche ein Verbot von Privatarmeen verlangt. Die GSoA ist erfreut, dass der Ständerat damit dem Nationalrat gefolgt ist. Nun liegt der Ball beim Bundesrat, der endlich handeln muss. Die Einsätze von privaten Armeen…
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Unsinniger Swisscoy-Einsatz
Unsinniger Swisscoy-Einsatz Die GSoA kritisiert den heutigen Entscheid des Nationalrates, den Swisscoy-Einsatz im Kosovo um weitere vier Jahre zu verlängern. Damit beteiligt sich die Schweiz weiterhin an einem NATO-Einsatz, der nichts zur Stabilisierung der Region beiträgt. Statt sich weiterhin an einer erfolglosen Militärmission zu beteiligen, sollte die Schweiz ihr ziviles Engagement im Kosovo ausbauen. Oberste…
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Erfolgreicher Ostermarsch 2011 in Bern
Gestern haben sich über 800 Menschen bei strahlendem Wetter zum diesjährigen Ostermarsch getroffen. Auch am neunten Ostermarsch besammelten sich die TeilnehmerInnen traditionsgemäss im Eichholz, von wo aus sie den Weg der Aare entlang zum Münsterplatz auf sich nahmen. Schwerpunkt des diesjährigen Ostermarsches waren die internationalen Militärausgaben, welche in einem krassen Missverhältnis zu den Ausgaben gegen…
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Was Aegis in Papua-Neuguinea trieb
In den kommenden Monaten wird das Schweizer Parlament über neue gesetzliche Schranken für Söldnerfirmen diskutieren. Eine gute Gelegenheit, um auf eine der vielen Affären rund um «Aegis Defence Services» zurückzublicken. Tim Spicer, der Gründer und CEO von Aegis – der Söldnerfirma, die kürzlich ihren Sitz nach Basel verlegte – ist eine schillernde Figur. Der ehemalige…
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Gequälter Bote und dezentralisierte Leaks
Seit Mai 2010 befindet sich der 23-jährige Bradley Manning in Haft, weil er mutmasslich geheime Dokumente an Wikileaks weitergegeben hat, die unter anderem schwere Menschenrechtsverletzungen im Irak belegen. Nun wird ihm selbst eine Behandlung zuteil, die kaum als menschenrechtskonform bezeichnet werden kann. Wie die New York Times vom 4. März berichtet, werden Manning über Nacht…
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«Wird dir die Türe zugeschlagen, gehst du zum Fenster rein»
Auch dieses Jahr findet in Bern der Ostmarsch statt. Eine breite Trägerschaft ruft unter dem Motto «Ins Leben investieren statt von Zerstörung profitieren! – Entmilitarisierung weltweit» zur Demonstration am Ostermontag auf. Wie sieht es aus mit der Militarisierung der Welt? Stefan Dietiker sprach mit Hans Ulrich John Gerber vom Forum für Friedenserziehung. Wieso ist es…
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Fukushima und die Atombombe
Seit den tragischen Ereignissen in Fukushima ist die Atomkraft in aller Munde. Von Atomwaffen ist weniger die Rede – zu unrecht. Zwischen der sogenannten «friedlichen» Nutzung der Atomenergie und Atombomben besteht eine enge Verbindung – auf technischer, wirtschaftlicher und politischer Ebene. Sie wird von Atomkonzernen und -politikerInnen systematisch geleugnet und heruntergespielt. Allein die folgenden Zahlen…
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Die Tradition der Ostermärsche
Der erste Ostermarsch fand 1958 in London statt. Unter dem Motto «Ban the bomb» (Verbietet die Atombombe), demonstrierten FriedensaktivistInnen gegen die atomare Aufrüstung. Aus der ersten Demonstration in Grossbritannien entwickelte sich eine Tradition, die seit nunmehr über fünfzig Jahre zigtausende Menschen weltweit an Ostern auf die Strasse zieht, um für eine friedlichere und gerechtere Welt…
