Krieg und Frieden

Die GSoA setzt sich national wie auch international für ein Ende von bewaffneter Gewalt ein. Von der Schweiz fordern wir ein Ende der Rüstungsexporte und eine Einstellung der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit dem Ausland. Wir fordern eine klare Priorisierung von zivilen Konfliktlösungen: Anstelle Milliarden in Krieg und Rüstung zu investieren, sollten zivile Friedensprojekte gestärkt und weltweit abgerüstet werden.

Mehr Informationen zum Thema. Natürlich geht es eigentlich bei jedem einzelnen Beitrag auf dieser Webseite um Krieg und Frieden – in dieser Kategorie hier finden sich vor allem solche Beiträge, die sich nicht klar einer der anderen Kategorien zuordnen lassen.

  • GSoA fordert Asyl für syrische Deserteure

    In einem offenen Brief an alle Nationalrätinnen und Nationalräte fordert die GSoA, dass die Schweiz Wehrdienstverweigerern und Deserteuren der syrischen Armee Asyl gewährt. Ausserdem fordert die GSoA das Parlament auf, den neuen Art. 3 Abs. 3 des Asylgesetzes zu streichen. In Syrien tobt ein Krieg des Regimes gegen die Aufständischen, die sich für Freiheit und…

  • WEF-Armeeeinsatz für 2013-2015 genehmigt

    Die GSoA kritisiert den Entscheid des Parlaments für die Verlängerung der Inlandeinsätze der Armee am WEF scharf. Die Sicherheitsvorkehrungen in Davos sind ganz klar Aufgabe der Polizei und nicht der Armee. Seit dem Jahr 2000 deklariert der Bundesrat die Privatveranstaltung World Economic Forum (WEF) als ausserordentliches Ereignis und genehmigt subsidiäre Armeeeinsätze. Heute stimmte das Parlament…

  • Wehrdienstverweigerung muss ein Asylgrund bleiben

    Die Staatspolitische Kommission des Nationalrates hat heute ihre Anträge zur Änderung des Asylgesetztes ergänzt. Einer der neuen Anträge fordert, dass Wehrdienstverweigerung kein Asylgrund mehr sein soll. 2011 kamen fast 15% der eingereichten Asylgesuche von EritreerInnen. Die meisten von ihnen stellten ihr Gesuch, weil sie in ihrem Heimatland den Wehrdienst verweigerten. Sie weigerten sich also, das…

  • Die arabische Welt im Wandel

    Seit über einem Jahr befinden sich die arabischen Länder in einem gesellschaftlichen Umbruch. Die anfängliche Euphorie ist verflogen und der Weg zu einer demokratischen Gesellschaft ist steinig. Elham Manea erzählt, was in den vergangenen Monaten passiert ist, wie sie die Rolle der internationalen Akteure einschätzt und ob die Verhandlungen in Syrien erfolgversprechend sind. Cordula Bieri…

  • Militärausgaben konstant hoch

    Das schwedische Friedensforschungsinstitut SIPRI veröffentlichte Mitte April die jährlichen Rüstungszahlen. Es schätzt die weltweiten Militärausgaben auf 1‘738 Milliarden US-Dollar. Mit einem Wachstum von 0.3 Prozent blieben die weltweiten Militärausgaben im Jahr 2011 nahezu konstant. Damit findet die Aufrüstungsphase von 1998 bis 2010 ein Ende – zumindest vorerst. Zum ersten Mal seit 1998 senkte auch die…

  • Den Rüstungswahnsinn stoppen

    Weltweit gegen Rüstungsausgaben protestieren, gegen die Milliarden von Steuerfranken, die Jahr für Jahr in die Kassen der Rüstungskonzerne fliessen: Diesem Aufruf antimilitaristischer Gruppen folgten Hunderte. Am 17. April gingen weltweit an 130 Orten in 42 Ländern Menschen auf die Strasse, um gegen die noch immer wachsenden Rüstungsausgaben zu protestieren. Der diesjährige Aktionstag stand vielerorts im…

  • Cyberwar

    Die Schweiz soll eine Cyber-Abwehr-Strategie erhalten. Zurzeit streiten sich Kantone und Bundesbehörden über die Zuständigkeiten. Doch was ist eigentlich dran an der militärischen Bedrohung aus dem Internet? «Cyber-Truppen werden die Kriege der Zukunft entscheiden,» titelt der «Sonntag» vom 22. April 2012. Und im Lead setzt das Blatt noch einen drauf: «Hacker-Attacken können so zerstörerisch sein…

  • Ostermarsch 2012: Stopp der wirtschaftlichen Gewalt!

    Mit dem Motto „Stopp der wirtschaftlichen Gewalt – Rohstoffe zum Leben” setzte der Berner Ostermarsch 2012 an seinem 10-jährigen Jubiläum ein Zeichen für eine gerechte Welt und mobilisierte 500 Friedensaktivist/-innen zum friedlichen Umzug durch die Stadt Bern. Heute versammelten sich zum 10. Mal Friedensaktivist/-innen im Eichholz, um in einem friedlichen Umzug in Richtung Berner Münster…

  • Ostermarsch 2012

    “Stopp der wirtschaftlichen Gewalt- Rohstoffe zum Leben”. Unter diesem Motto fand der diesjährige Ostermarsch statt. 500 Menschen fanden sich am Ostermontag im Eichholz ein, um gemeinsam bis zum Münsterplatz zu spazieren und ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Im Eichholz hielt die langjährige GSoA-Aktivistin Louise Schneider eine berührende Rede, in der sie die Tradition…

  • Solidarität mit den Opfern in Syrien: 100 Menschen nehmen an der Mahnwache auf dem Waisenhausplatz teil

    Die Repression des Assad-Regimes gegen die syrische Volksbewegung hat bereits Tausende von Opfern gefordert. 100 Menschen nahmen heute an der Mahnwache auf dem Waisenhausplatz teil und drückten so ihre Solidarität mit den Opfern in Syrien aus. Jo Lang Vorstandsmitglied der GSoA erklärte in seiner Rede: “Eine weltweite Solidaritätsbewegung kann den zivilen und überkonfessionellen Charakter des…

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