Die GSoA setzt sich national wie auch international für ein Ende von bewaffneter Gewalt ein. Von der Schweiz fordern wir ein Ende der Rüstungsexporte und eine Einstellung der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit dem Ausland. Wir fordern eine klare Priorisierung von zivilen Konfliktlösungen: Anstelle Milliarden in Krieg und Rüstung zu investieren, sollten zivile Friedensprojekte gestärkt und weltweit abgerüstet werden.
Mehr Informationen zum Thema. Natürlich geht es eigentlich bei jedem einzelnen Beitrag auf dieser Webseite um Krieg und Frieden – in dieser Kategorie hier finden sich vor allem solche Beiträge, die sich nicht klar einer der anderen Kategorien zuordnen lassen.
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Sehen und gesehen werden in Israel/Palästina
Die Organisation Peace Watch Switzerland (PWS) entsendet freiwillige MenschenrechtsbeobachterInnen nach Israel/Palästina. Welche Erfahrungen haben die Projektverantwortlichen dabei in den letzten Jahren gemacht? Und wie beeinflusst die politische Lage im Nahen Osten die Arbeit der BeobachterInnen? Das Palästina Projekt bei PWS ist die Schweizer Beteiligung am EAPPI Programm des Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel…
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Wirtschaftskrieg und Kriegswirtschaft oder Grenzenlose Kriege
In ihrem kürzlich veröffentlichten Buch «Krieg ohne Grenzen» zeigt Maria Mies die Zusammenhänge zwischen neoliberaler Globalisierung und Krieg auf. Was bedeuten ihre Erkenntnisse für die Friedensbewegung? Die Kriege im Kosovo, Afghanistan und Irak unterscheiden sich laut Maria Mies entscheidend von früheren Kriegen, denn: «Sie sind neu, weil sie faktisch grenzenlos sind». Wie der «Krieg gegen…
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Der Widerstand gegen die Waffenexporte in den Irak hat sich gelohnt
Die GSoA stellt heute mit Genugtuung fest, dass sich der Widerstand gegen den Export von alten Schützenpanzern in den Irak gelohnt hat. Es braucht nun weiteren politischen Druck, um auch die drei weiteren Ende Juni angekündigten und unverantwortlichen Geschäfte (Südkorea, Indien und Pakistan) zu verhindern. Insbesondere die geplanten Panzerlieferungen nach Pakistan gilt es zu bekämpfen.…
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Friedensfahnen
Ein grosses Dankeschön an alle, die weiter die Friedensfahnen aushängen. Das Jahr 2003 liegt schon weit zurück, die Ereignisse im Irak bewegen – trotz konstanter Meldungen von Übergriffen aller am Konflikt beteiligten Parteien – die Menschen in der Schweiz nicht mehr im gleichen Ausmass wie zu Beginn des Krieges. Die Zahl der Friedensfahnen in den…
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Positive Reaktionen
Während des ganzen Sommers waren GSoAtInnen in verschiedenen Schweizer Städten unterwegs, um Unterschriften für eine Petition zu sammeln, die ein Rüstungsmoratorium mit den Staaten des Nahen Ostens fordert. Dass die Forderung die Leute bewegt, zeigt sich an den Reaktionen der PassantInnen. Am schweizerischen Sozialforum in Fribourg wurde die Petition für ein Rüstungsmoratorium mit den Ländern…
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Baden mit Handgranaten
Im Sommer denkt sich mancher, dass es doch nichts Schöneres gibt, als ein kühlendes Bad in einem der zahlreichen Schweizer Seen zu geniessen. Weniger angenehm dürfte der Gedanke an das sein, was sich neben dem kühlenden Nass sonst noch in einigen Seen befindet. Bis in die 60er-Jahre haben Armee und Schweizer Munitionsfabriken so ziemlich alles…
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Armee-Helikopter zu Windkraftwerken
Ressourcenpolitik war bisher für die Friedensbewegung kein Hauptthema und erschöpfte sich oft im Slogan «Kein Blut für Öl». Dies sollte sich ändern. Denn in Zukunft werden sich die grossen zwischenstaatlichen Konflikte vor allem um eines drehen: Fossile Rohstoffe. Erdöl ist auf der Erde nur beschränkt vorhanden. Und es geht langsam zur Neige: Seit Jahren wurden…
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Kollektive Sicherheit am Scheideweg
Die Debatte um die Reform der Vereinten Nationen wurde in den letzten Monaten durch die Lobby-Anstrengungen einzelner Nationalstaaten geprägt, die um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat balgen. Dabei ist die Reform des Sicherheitsrates nur eine von zahlreichen Herausforderungen, vor denen die Vereinten Nationen in den nächsten Monaten stehen. Als ein «Wettpinkeln gegen den Wind» (taz, 18.4.2005)…
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Wie Thomas von Aquin zum UN-Sonderberater wurde
Unlängst verlangte Generalsekretär Kofi Annan von den Mitgliedsstaaten im Hinblick auf die im September stattfindende Uno-Vollversammlung mehr Engagement bei der Umsetzung der «Milleniumsziele». Dazu forderte er auch die Anerkennung des Prinzips der «Responsibility to Protect». Woher kommt dieses Prinzip und was bedeutet es? Erstaunlicherweise liegt ein grosser Teil der Antworten auf diese Fragen im tiefen…
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Chance für ein ziviles Europa?
Der Ratifizierungsprozesses der EU-Verfassung ist ins Stocken geraten. Eine Chance für einen friedenspolitischen Kurswechsel in Europa – zum Beispiel mittels eines friedenspolitischen Gegenentwurfs? Die Verfassung für die Europäische Union wurde von den Friedensorganisationen in zahlreichen Staaten Europas abgelehnt, weil sie den Ausbau der Union zum militärischen Akteur vorgesehen hatte. Von Tobias Pflüger Nach dem deutlichen…
