Krieg und Frieden

Die GSoA setzt sich national wie auch international für ein Ende von bewaffneter Gewalt ein. Von der Schweiz fordern wir ein Ende der Rüstungsexporte und eine Einstellung der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit dem Ausland. Wir fordern eine klare Priorisierung von zivilen Konfliktlösungen: Anstelle Milliarden in Krieg und Rüstung zu investieren, sollten zivile Friedensprojekte gestärkt und weltweit abgerüstet werden.

Mehr Informationen zum Thema. Natürlich geht es eigentlich bei jedem einzelnen Beitrag auf dieser Webseite um Krieg und Frieden – in dieser Kategorie hier finden sich vor allem solche Beiträge, die sich nicht klar einer der anderen Kategorien zuordnen lassen.

  • Kollektive Sicherheit am Scheideweg

    Die Debatte um die Reform der Vereinten Nationen wurde in den letzten Monaten durch die Lobby-Anstrengungen einzelner Nationalstaaten geprägt, die um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat balgen. Dabei ist die Reform des Sicherheitsrates nur eine von zahlreichen Herausforderungen, vor denen die Vereinten Nationen in den nächsten Monaten stehen. Als ein «Wettpinkeln gegen den Wind» (taz, 18.4.2005)…

  • Zu den Anschlägen in London

    Die GSoA verurteilt die Terroranschläge vom 7. Juli 2005 in London. Es gibt keine Rechtfertigung für solche Gewalttaten. Trotz erhöhter Alarmbereitschaft der Sicherheitsdienste in London konnten diese Anschläge nicht verhindert werden. Sicherheitskräfte sind weitgehend machtlos gegen gezielte Gewaltakte. Dennoch werden PolitikerInnen in den nächsten Stunden und Tage – auch in der Schweiz – mehr Überwachung…

  • Machtgewinnung durch Empowerment

    Der christliche Friedensdienst – cfd hat sich in einer umfassenden Studie mit dem Konzept des Empowerment (dt. Ermächtigung) von Frauen beschäftigt. Samuel Durrer befragte Patricia Barandun, Projektleiterin Gender und Friedensförderung im cfd, über die Ziele und Inhalte der Studie. Patricia, welche Ziele wolltet ihr mit der Studie erreichen? Am Anfang stand die Frage, ob unsere…

  • Berichte aus den Regionalgruppen

    Berichte aus den Regionalgruppen Bern und Zürich. Regionalgruppe Bern (db) Am 20. März jährte sich der Kriegsbeginn im Irak zum 2. Mal. Wir protestierten mit einem symbolischen Friedhof vor der US-Botschaft in Bern gegen die Logik des permanenten Krieg. Der angebliche Kriegsgrund, die Suche nach Massenvernichtungswaffen, hat sich definitiv als Lüge erwiesen. Die Welt wurde…

  • Nahost-Petition

    Für die Anwendung der Genfer Konventionen und des internationalen Rechts im Nahost-Konflikt! Keine Rüstungszusammenarbeit und kein Handel mit Rüstungsgütern zwischen der Schweiz und den Ländern im Nahen Osten! Aktuelle Informationen zur Petition unter https://gsoa.ch/aktuell/nahost/. Für die Anwendung der Genfer Konventionen und des internationalen Rechts im Nahost-Konflikt Keine Rüstungszusammenarbeit und kein Handel mit Rüstungsgütern zwischen der…

  • Bericht Fitamin

    Bericht vom GSoA-Fitamin vom 21./22. Mai im Lago Lodge. (sl) Die Sonne schien, der See lockte zum Bade – doch Mitte Mai sind halt die Wassertemperaturen selbst am schönen Bieler See erst hoch genug für wirklich mutige Menschen. So machten sich die gegen 20 GSoAtInnen aus der ganzen Schweiz – darunter auch einige neue Gesichter…

  • VBS schreibt Geschichte

    Wer behauptet hat, dass die Schlagzeilen zur Armee vom Sommer 2004 in erster Linie auf das «journalistische Sommerloch» zurückzuführen seien, sieht sich zu Beginn des diesjährigen Sommers deutlich widerlegt: Auch heute sorgt die tiefe Krise der Armee fast täglich für Schlagzeilen. Und das VBS schreibt dabei Geschichte: Mit seinem Beharren auf dem Kauf von Transportflugzeugen,…

  • Konflikte made in Switzerland

    In einer globalisierten Welt können bewaffnete Konflikte nicht mehr isoliert betrachtet werden. Bürgerkriege werden von aussen finanziert und Waffen aus dem Ausland geliefert. Welche Mechanismen tragen zu Entstehung von bewaffneten Konflikten bei? Und welche Verantwortung trägt dabei die Schweiz? Ende des letzten Jahrtausends wurde die Bezeichnung Blutdiamanten einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Es handelt sich dabei…

  • Willkürliche Hobbyjustiz

    Seit gut einem Jahr werden in der Armee Disziplinarbussen ausgesprochen. Mehr als. 200’000 Franken Bussgeld wurden seither eingenommen. Klare Richtlinien für Disziplinarstrafen fehlen nach wie vor. Das neue Bussensystem wurde am 1. März 2004 eingeführt. Es ermöglicht – neben den bis anhin bereits bestehenden Disziplinarstrafen wie dem Verweis, der Ausgangssperre und dem Arrest – Geldbussen…

  • Swiss Military Airlines

    Dass die Armee ihren Platz in der Schweiz verloren hat ist längst bekannt. Mittlerweile, es dauert beim Militär meist etwas länger, ist diese Erkenntnis wohl auch bis zu Herrn Keckeis vorgedrungen, welcher wiederum die einzig nüchterne Lösung findet (von der Armeeabschaffung mal abgesehen) und die Armee offenbar ins Ausland abschieben will. Tönt etwas besser als…

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