Die GSoA setzt sich national wie auch international für ein Ende von bewaffneter Gewalt ein. Von der Schweiz fordern wir ein Ende der Rüstungsexporte und eine Einstellung der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit dem Ausland. Wir fordern eine klare Priorisierung von zivilen Konfliktlösungen: Anstelle Milliarden in Krieg und Rüstung zu investieren, sollten zivile Friedensprojekte gestärkt und weltweit abgerüstet werden.
Mehr Informationen zum Thema. Natürlich geht es eigentlich bei jedem einzelnen Beitrag auf dieser Webseite um Krieg und Frieden – in dieser Kategorie hier finden sich vor allem solche Beiträge, die sich nicht klar einer der anderen Kategorien zuordnen lassen.
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Foltern und foltern lassen
Buchbesprechung über Alfred W. McCoy, der die Folter-Forschung und -Praxis von CIA und US-Militär in den letzten 50 Jahren untersuchte. . Alfred W. McCoy dokumentiert in seinem Buch* «Foltern und foltern lassen. 50 Jahre Folter-Forschung und -Praxis von CIA und US-Militär» die Erforschung und systematische Anwendung verschiedener Foltermethoden in den letzten Jahrzehnten. Vor rund fünfzig…
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Vollversammlung der GSoA am 30. April!
(rm) Soll die GSoA eine Initiative für ein Verbot von Waffenexporten lancieren? Diese Frage steht im Zentrum der diesjährigen Vollversammlung der GSoA, welche am Sonntag, dem 30. April 2006 im Restaurant Sous-le-Pont in der Berner Reitschule stattfindet. Wir laden alle GSoA-Mitglieder ein, an der Vollversammlung teilzunehmen und sich an den Diskussionen zu beteiligen. Kommt zahlreich!…
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Editorial
Editorial der GSoA-Zeitung mit einem Überblick der Themen. Wie Sie folgendem Artikel dieser Zeitung entnehmen können, wird die Koordinationsgruppe der GSoA der Vollversammlung am 30. April vorschlagen, gemeinsam mit weiteren Organisationen eine Initiative gegen Waffenexporte zu lancieren. Falls dies angenommen werden sollte, wird dies während 18 Monaten nicht nur die Aktivitäten der GSoA, sondern auch…
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Wer bewegt, wird selber auch bewegt
In der letzten Nummer haben wir vier neue Gesichter bei der GSoA vorgestellt. In dieser Ausgabe verabschieden wir nun drei langjährige engagierte MitarbeiterInnen und begrüssen Rahel Ruch und Andreas Casse im Team. Abschied von Stefan Luzi Als sich Stefan Luzi im Herbst 1999 zum ersten Mal auf dem Zürcher Sekretariat meldete, steckte die GSoA mitten…
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Armeeumbau: Wohin mit der Armee?
Die Armeestrategen entwickeln verschiedene Szenarien, um das Bedürfnis nach einer Armee aufrechtzuhalten. Der Versuch eines Überblicks über eine unübersichtlies Durcheinandertal. In der Bundesverfassung steht in Art. 58: «Die Armee dient der Kriegsverhinderung und trägt bei zur Erhaltung des Friedens […]. Sie unterstützt die zivilen Behörden bei der Abwehr schwerwiegender Bedrohungen […] und anderer ausserordentlicher Lagen.»…
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Die Militärjustiz versagt
Rassismus in der Armee: Vier Armeeangehörigen wird ein Verstoss gegen das Anti-Rassismus-Gesetz vorgeworfen. Unbegreiflicherweise stellt die Militärjustiz das Verfahren vorläufig ein. Letzten August wurden vier Armeeangehörige von der Grenadierschule in Isone nach Hause geschickt. RS-Kollegen hatten sich bei der Schulleitung über die zwei Rekruten und zwei Unteroffiziere beschwert. Sie sollen sich gegenseitig mit dem Hitlergruss…
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Lew Tolstois Begegnung mit der Schweizer Armee
Vom russischen Autor Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi (1828-1910) kennt man vor allem die Romane «Krieg und Frieden» oder «Anna Karenina». Doch auch in seinen Tagebüchern brilliert Tolstoi mit seinem Sinn für genaue Beobachtung. Eine Begegnung mit Schweizer Soldaten bewegte ihn zu einem Tagebucheintrag. Lew Tolstoi entstammte einem russischen Adelsgeschlecht uralter Tradition. So kann es denn…
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Trink oder stirb!
Coca-Cola wird in den USA beschuldigt, Morde an kolumbianischen Gewerkschaftern zu tolerieren. Dass wir nicht zu viel Coca-Cola trinken sollen, haben uns unsere Eltern eingebläut, da das Zuckerwasser schlecht für Zähne und Gesundheit ist. Eine Studentenkampagne in den USA prangert nun Coca-Cola an, eine Mitverantwortung an Morden von kolumbianischen GewerkschafterInnen zu haben und für Umweltverschmutzungen…
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Wut ist der Schlüssel
Ein Kontinent brennt – Warum der Terrorismus nur ein Symptom ist Von Arundhati Roy Nach den skrupellosen Selbstmordanschlägen auf das Pentagon und das World Trade Center erklärte ein amerikanischer Nachrichtensprecher: «Selten zeigen sich Gut und Böse so deutlich wie am letzten Dienstag. Leute, die wir nicht kennen, haben Leute, die wir kennen, hingemetzelt. Und sie…
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Genfer Konvention durch Einsatz chemischer Waffen im Irak verletzt – Calmy-Rey muss reagieren!
Angesichts eindeutiger Beweise, die unter anderem von der italienischen Fernsehanstalt RAI3 veröffentlicht wurden, hat die amerikanische Regierung zugegeben, bei der Belagerung von Faludscha weissen Phosphor eingesetzt zu haben. Dabei handelt es sich um eine leichtentzündliche Substanz, die bei Hautkontakt, Einatmung oder Einnahme zu schwersten Verletzungen führt. Der Einsatz von weissem Phosphor gegen nichtmilitärische Ziele, wie…
