Kriegsmaterialexporte

Die GSoA fordert ein Verbot von Kriegsmaterialexporten, denn Waffen sind kein Produkt wie jedes andere. Sie werden hergestellt, um Menschen zu töten und zu verletzen – möglichst viele, möglichst effizient. Auch die vermeintlich neutrale Schweiz mischt noch immer kräftig in diesem dreckigen Geschäft mit.

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  • Neuste SIPRI-Zahlen: Steigerung der weltweiten Rüstungsexporte

    Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut (SIPRI) präsentierte heute Morgen die neuesten Zahlen der weltweiten Rüstungsexporte. Auf internationaler Ebene nehmen die Ausfuhren seit 2003 stetig zu. Die Schweiz befindet sich 2017 auf dem unrühmlichen Platz 14 der weltweiten Exporteure. Das Exportvolumen des internationalen Waffenhandels erhöhte sich 2013 bis 2017 um 10 Prozent im Vergleich zur letzten 4-Jahres-Periode und…

  • GSoA wehrt sich gegen die Lockerung der Kriegsmaterialverordnung

    Heute Nachmittag haben Aktivisten und Aktivistinnen der GSoA sowie anderen Friedensorganisationen sich auf dem Bundesplatz gegen die geplante Lockerung der Kriegsmaterialverordnung gewehrt. Letzte Woche haben sechs Nationalrätinnen aus sechs Parteien angekündigt, sich gegen Waffenexporte in Bürgerkriegsländer zu wehren. Es ist völlig unverständlich, dass der Bundesrat auf Wunsch der Rüstungsindustrie die Kriegsmaterialverordnung so abändern will, dass…

  • Kein Waffenexportstopp für Jemen – die humanitäre Katastrophe geht weiter

    Taub, blind, stumm: Der Bundesrat und das Parlament verschliessen sich ihrer humanitären Verpflichtungen. Zwei Mal hätte das Parlament heute die Möglichkeit gehabt, die Verwicklungen der Schweiz im Jemen-Konflikt einzugrenzen. Zwei Mal hat es sie verpasst. Es wird leider immer deutlicher: Es ist nicht nur die Rüstungsindustrie, welche für ihr Geschäft über Leichen geht. Auch Parlament…

  • Kriegsmaterialexporte nehmen zu – GSoA fordert Exportstopp in kriegführende Länder

    Für insgesamt 446,8 Millionen Franken hat die Schweiz im Jahr 2017 Waffen ins Ausland exportiert. Das Gejammer der Rüstungsindustrie ist reine Propaganda: Die Exportzahlen sind im Vergleich zum Vorjahr um 8% gestiegen. Die GSoA fordert einen Exportstopp in kriegführende Länder – namentlich Saudi-Arabien, die VAE sowie die Türkei. Die Schweizer Rüstungsindustrie befindet sich weiterhin in…

  • Kriegsmaterial: 28 Organisationen rufen Bundesrat und SiK zur Vernunft

    Letzte Woche gab das WBF bekannt, per Verordnungsänderung den Waffenexport in Bürgerkriegsländer ermöglichen zu wollen. Heute sprechen sich 28 Organisationen in einem gemeinsamen Brief an den Bundesrat und die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerats (SiK-S) gegen dieses Vorhaben aus. Im Herbst forderten 13 Rüstungsunternehmen die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerats (SiK-S) dazu auf, die gesetzlichen Grundlagen so…

  • Bundesrat macht den Bückling vor der Rüstungsindustrie

    Das Anliegen der Rüstungsindustrie, Waffen auch in Bürgerkriegsländer liefern zu dürfen, wird vom Wirtschafts-, Verteidigungs- und Aussendepartement aufgenommen. Bundesrat Johann Schneider-Ammann will dem Bundesrat eine Verordnungsänderung beantragen. Letzten Herbst wandte sich die Schweizer Rüstungsindustrie in einem Brief an die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerates (SIK-S) mit dem Anliegen, auch in Bürgerkriegsländer Waffen exportieren zu dürfen. Nachdem…

  • Der Rüstungsindustrie auf der Spur

    Eine neue Arbeitsgruppe der GSoA beschäftigt sich damit, die Machenschaften der Rüstungsindustrie nachzuzeichnen und zu dokumentieren – deine Chance aktiv zu werden! Seit Jahren widmet sich die GSoA der Recherche über die Produkte und Exporttätigkeiten diverser Schweizerischer Rüstungsunternehmen. Bekannt sind die grossen vier Rüstungsfirmen: Ruag, Rheinmetall Air Defence, GDELS Mowag und Pilatus, doch auch über…

  • Geschäft mit dem Tod wird immer lukrativer

    Die heute veröffentlichten Zahlen des Forschungsinstituts SIPRI (Stockholm International Peace Research Institute) sind erschreckend: Zum ersten Mal in 5 Jahren steigt der Umsatz des weltweiten Waffenhandels: Verglichen mit 2015 wurden 2016 1.9% mehr Waffen verkauft. Es ist nicht von der Hand zu weisen: Je mehr bewaffnete Konflikte rund um den Globus ausgetragen werden, desto besser…

  • Bewaffnete Spionageflugzeuge?

    Als zivil deklarierte PC-12-Flugzeuge von Pilatus wurden in den USA aufgerüstet und sind aktuell als Spionageflugzeuge im Einsatz. Wenn wir geleakten CIA-Dokumenten Glauben schenken sogar bewaffnet. Unter dem Namen U-28 ist der Flugzeugtyp bei amerikanischen Sondereinheiten in grossen Teilen Afrikas und über dem Yemen und war davor in Afghanistan und Irak im Einsatz. Soweit so…

  • Sinkende Exportzahlen?

    Die im Juli veröffentlichten Halbjahreszahlen der Kriegsmaterialexporte sind tiefer als in den Vorjahren. Doch kommende Grossaufträge werden die Zahlen wieder nach oben treiben. Und trotz minimalsten Nachkontrollen werden gelieferte Waffen weiterhin in den falschen Händen landen. Schweizer Unternehmen haben im ersten Halbjahr 2017 für 167 Million Franken Kriegsmaterial ins Ausland exportiert. Im vergangenen Jahr waren…

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