Zeitungsartikel

Die GSoA-Zeitung beleuchtet aktuelle sicherheitspolitische Themen aus einer antimilitaristischen Perspektive und erscheint viermal jährlich. Es sind leider nicht alle Artikel hier online verfügbar, aber du kannst sie abonnieren um nichts mehr zu verpassen. Eine Übersicht über alle Ausgaben findest du dort, in den dort verlinkten PDF finden sich teils auch hier fehlende Artikel. Die GSoA-Zeitung wird von Mitgliedern und Sympathisant*innen verfasst. Möchtest auch du mithelfen? Melde dich bei gsoa@gsoa.ch, um an den Redaktionssitzungen teilzunehmen (online).

  • Ein neues Polizeigesetz mit militaristischem Beigeschmack

    Am 8. März haben sich die GenferInnen in einem historisch knappen Abstimmungsergebnis mit 42 Stimmen Unterschied für ein neues Polizeigesetz ausgesprochen. Dieses Gesetz, welches die Errungenschaften des Polizeiwesens in Frage stellt, bestärkt und festigt den den von den Behörden geführten Sicherheitsdiskurs und die damit verbundene Negierung von demokratischen Rechten. Die GSoA wird die Verschiebungen des…

  • Verpasste Chancen 1945

    70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs warf die GSoA einen Blick in die Vergangenheit und lud Journalist Andreas Zumach und Historikerin Leena Schmitter zu einer Veranstaltung nach Zürich ein. In den Fokus nahmen sie zwei verpasste Chancen nach dem 8. Mai 1945: Die (Nicht-)Einhaltung des Uno-Kriegsverbots und die (Nicht-)Einführung des Frauenstimmrechts in der…

  • Ein Zeichen gegen Profite und Krieg

    Am 19. April war es wieder soweit: Die jährliche Vollversammlung (VV) der GSoA stand ganz im Zeichen eines frischen Windes und neuer Projekte. Im Restaurant Kreuz in Solothurn widmeten sich um die fünfzig Teilnehmende der Vorbereitung einer Kampagne gegen die Rüstungsindustrie. Die Transparente hingen, die Pace-Fahnen wehten im Wind, eine friedvolle Stimmung herrschte, als die…

  • Editorial

    Liebe Leserin, lieber Leser Der weltweite Waffenhandel boomt – und die «neutrale» Schweiz mischt kräftig mit. Seit Jahren kennen Rüstungsfirmen wie die Mowag (Seite 4) Mittel und Wege, die Gesetze betreffend Rüstungsausfuhren zu umgehen oder zu dehnen. Deshalb tauchen auch immer wieder Panzer und «besondere militärische Güter» aus Schweizer Produktionsstätten in verschiedensten Krisengebieten auf, trotz…

  • Pazifismus in Zeiten von Kobanê

    Wie verteidigt man Demokratie und emanzipatorische Werte gegen einen Gegner, der zu jeder Brutalität bereit ist? Die alte Frage erhält durch den syrischen Bürgerkrieg neue Aktualität. Der Versuch einer Antwort. Im Schatten des Krieges gegen Baschar al-Assad rief Anfangs 2014 die kurdische Partei PYD in der Region Rojava drei autonome Kantone aus. Ihr Ziel: Eine…

  • Wenn eine Hand die andere wäscht

    Ende letzten Jahres gab der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall zu, dass ehemalige Manager mehrere Millionen Euro Schmiergeld an griechische Politiker und Beamte bezahlt hatten. Rheinmetall ist dabei nur einer von vielen Rüstungskonzernen, die immer wieder gerne zu Bestechung greifen. Mit dabei ist auch der Gripen- Hersteller Saab. Nachdem im November 2014 die Athener Staatsanwaltschaft 13 Mitarbeitende…

  • Besuch an der syrisch-türkischen Grenze

    Ende November reiste ich mit drei Freunden in die Türkei, um mir selber ein Bild von der Situation in den kurdischen Flüchtlingslagern zu machen und mit betroffenen Menschen direkt zu sprechen. Bereits kurz nach unserer Ankunft konnten wir ein jesidisches Flüchtlingslager in Diyarbakir (etwa 200 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt) besuchen. Die JesidInnen bilden…

  • Frauen in der Friedensbewegung

    Annemarie Sancar und Jacqueline Fehr berichten im Interview über ihre Erfahrungen im Spannungsfeld zwischen Frauenbewegung, Friedensbewegung und Sicherheitspolitik. Annemarie, was sind deiner Meinung nach Errungenschaften der Frauen in der Friedensbewegung? Annemarie Sancar: Da ist für mich einerseits die Thematisierung der Zusammenhänge von Geschlecht und Krieg, Geschlechterhierarchien und Armee, Geschlecht und Gewalt in der Öffentlichkeit. Andererseits…

  • Drohender Rückschritt beim Zivildienst

    Seit seiner Einführung im Jahr 1996 dauert das Tauziehen um den Zivildienst an. Aktuell sehen MilitärbefürworterInnen ihre Armee erneut vom zivilen Ersatzdienst bedroht, weshalb sie ihn mit Nachteilen und Hürden versehen und damit unattraktiver und unzugänglicher machen wollen. Mit überwältigender Mehrheit haben die Schweizer Stimmberechtigten 1992 der Einführung eines zivilen Ersatzdienstes (Zivildienst) zugestimmt. Diese Zusage…

  • “Ich kann nicht einrücken, nachdem ich dieses Völkermorden miterlebt habe!”

    Während dem Ersten Weltkrieg stiegen die Zahlen jener, die den Dienst in der Armee verweigerten, markant an. Gab es vor dem Krieg nur vereinzelte Menschen, die sich gegen den Marschbefehl stellten, waren es alleine im Jahre 1917 über 50 Anklagen gegen Kriegsdienstverweigerer aus politischen und religiösen Motiven. «Ein kleiner Saal. Etwas erhöht das Gericht, ein…

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