Zeitungsartikel

Die GSoA-Zeitung beleuchtet aktuelle sicherheitspolitische Themen aus einer antimilitaristischen Perspektive und erscheint viermal jährlich. Es sind leider nicht alle Artikel hier online verfügbar, aber du kannst sie abonnieren um nichts mehr zu verpassen. Eine Übersicht über alle Ausgaben findest du dort, in den dort verlinkten PDF finden sich teils auch hier fehlende Artikel. Die GSoA-Zeitung wird von Mitgliedern und Sympathisant*innen verfasst. Möchtest auch du mithelfen? Melde dich bei gsoa@gsoa.ch, um an den Redaktionssitzungen teilzunehmen (online).

  • Von der Taufe bis zur Wehrpflicht

    Die GegnerInnen unserer Initiative machen mobil. Für sie gilt es ernst, schliesslich sehen sie nichts weniger als den Staat selbst gefährdet. Ein kurzer Blick auf unsere Kontrahenten zeigt: Militarismus, Nationalismus, Politik und Wirtschaft versuchen den Schulterschluss. Die PR-Agentur Farner, die mit dem VBS eng verbunden ist, wird im Abstimmungskampf mit der «Arbeitsgemeinschaft für eine wirksame…

  • Hilfsdienst statt Abgabe?

    Der Europäische Gerichtshof hat die Wehrpflichtersatzsteuer in der heutigen Form für nicht haltbar erklärt. Das VBS steht nun unter Zugzwang, denn weitere Urteile dürften folgen. Vor drei Jahren hat der Menschenrechtsgerichtshof in Strassburg die Klage eines Diabetikers gegen die Wehrpflichtersatzsteuer gutgeheissen (Glor vs. Schweiz). Der 30-jährige war wegen seiner Krankheit für untauglich erklärt worden und…

  • Editorial

    Liebe Leserin, lieber Leser Man wolle das Referendum gegen die Verschärfungen im Asylgesetz nicht unterstützen. Denn man habe keine Chance in der Volksabstimmung und biete nur der SVP eine Bühne für eine gruselige Abstimmungskampagne. So argumentiert man bei der SP und bei Amnesty International. So argumentiert man, wenn in Parteizentralen und Hauptsitzen Politik mit dem…

  • Chronologie

    1982 Die GSoA wird im Restaurant Kreuz in Solothurn von gut 120 Personen gegründet. Zuvor hatte ein Restaurant in Kiental (BE) aus Angst vor Repressalien die Saalvermietung kurzfristig abgesagt. 1986 Einreichung der ersten Armeeabschaffungsinitiative mit 111‘300 Unterschriften. 1987 Das Schweizer Fernsehen weigert sich, den Film «Der Traum vom Schlachten der heiligsten Kuh» von Roman Brodmann…

  • Wenn der Täter die Opferrolle mimt

    Im syrischen Bürgerkrieg töten Schweizer Waffen. Dies deckte kürzlich die «SonntagsZeitung» auf. Ein generelles Exportverbot wird deswegen nicht erlassen. Im Gegenteil – die Schweiz mimt die Rolle des Opfers. Jüngst waren es Handgranaten, hergestellt vom bundeseigenen Betrieb Ruag, die im Bürgerkrieg in Syrien auftauchten. Dies ist kein Einzelfall. In den letzten Monaten deckten die Medien…

  • Tarnkappe für den Waffenexport

    Die EU hat für ihre Mitgliedsländer einen gemeinsamen Waffenmarkt geschaffen, in dem man Kriegsmaterial beliebig transferieren kann, ohne dass dies als Export gilt. Dies verschleiert den Blick auf den Kriegsmaterialhandel und ermöglicht der Waffenindustrie die Ausnützung lascher Kontrollen. Sie tönt unscheinbar und harmlos: Die EU-Direktive 2009/43/EC, auch bekannt als Direktive zum EU-internen Handel von Kriegsmaterial.…

  • Wehrdienst verdirbt den Charakter

    Schon wenige Monate Militärdienst schaden der Charakterentwicklung von Rekruten. Was deutsche und US-amerikanische WissenschaftlerInnen nachgewiesen haben, sollte auch den Schweizer BefürworterInnen der Wehrpflicht zu denken geben. «Die Rekrutenschule tut den jungen Männern doch gut.» Wer für die Volksinitiative zur Aufhebung der Wehrpflicht Unterschriften gesammelt hat, hat diesen Satz zigmal gehört. Noch immer ist die Vorstellung…

  • Konsens im Gripen-Deal?

    Die beiden Amtskollegen Ueli Maurer und Karin Enström haben sich zwar in einer «Declaration of Intent» das militärische Ja-Wort gegeben. Dennoch stehen dem Gripen-Deal noch einige Hürden im Weg. Der Gripen-Deal wird nicht nur in der Schweiz kritisch beobachtet. Auch in Schweden ist das Geschäft keineswegs in trockenen Tüchern. Beide Länder stellen sich auf den…

  • Von Moskau gesteuert, von Tigers unterwandert

    Seit 30 Jahren wird die GSoA schlecht gemacht. Was für haarsträubende Vorwürfe dabei auftauchen, ist vor allem bezeichnend für das Weltbild und das Demokratieverständnis ihrer Absender. Wer den Ungeist nacherleben will, der in den 1980er Jahren gegen die GSoA wehte, der mache einen Abstecher auf die Homepage der Gruppe «Giardino»: Am 15. Juli 2012 schrieb…

  • Eine alte Pendenz erledigen

    Die Aufhebung der Wehrpflicht, die in zwei Jahren zur Abstimmung gelangen dürfte, war bereits in den 90er Jahren ein ernsthaft verfolgtes Thema in der GSoA. In den Jahren 1994 und 1995 hat die GSoA der Aufhebung der Wehrpflicht zwei Seminarien und eine Vollversammlung gewidmet. Dass wir uns dann entschieden, auf die Lancierung einer Initiative vorläufig…

Newsletter

* Pflichtfelder

Es gilt unsere Datenschutzerklärung.