GSoA-Zitig Nummer 78

Sammeln, Sitzen, Handeln, Ärgern, Beitreten, Ausweichen, Halbieren, Mitmachen, Aufgeben, Regieren, Bombardieren und Lesen?!

Die Artikel der GSoA-Zeitung Nr. 78.

  • Leserbrief, Lesehinweise und Impressum

    Leserbrief In Kosovo herumlaufen mit der Armeepistole? Wie Deppen seien sie sich vorgekommen, sagten Schweizer Offiziere in der Fernseh-Arena (17.10.98). Als sie in Ex-Jugoslawien Abstimmungsmaterial transportieren mussten, seien zu ihrem Schutz französischen Panzer mit ihnen gefahren. Anstatt eigene Schweizer Waffen mitführen zu dürfen, seien sie sich als Unbewaffnete wie Deppen vorgekommen. Gerade so schlecht hätten…

  • Biegen und Brechen

    Pressemitteilung der GSoA zum Einsatz der Armee zur Betreuung von Flüchtlingen Die GSoA verurteilt den Entscheid des Bundesrates, Truppen mit Betreuungsaufgaben im Asylwesen zu beschäftigen, um den – durch den Abbau der zivilen Betreuungsinfrastrukturen in den letzten Jahren verursachten – Notstand zu beheben. Der bundesrätliche Entscheid kommt der Armee in ihrer Sinnkrise gelegen: Da der…

  • «Was tun?»

    conTAKT nennt sich eine Gruppe an der Uni Basel, die sich seit 1995 für Beziehungen zu Studierenden in und aus Südosteuropa einsetzt. Unter dem Titel «Kosova – was tun?» fanden im Oktober Veranstaltungen über den Krieg statt Ein Diavortrag über den Alltag in Kosova, Gedichte eines albanischen Schriftstellers, eine Disco mit albanischem Hip Hop und…

  • Schwarzer Oktober

    Milosevic sitzt auf dem Trockenen. Den Preis für die Nato-Drohungen bezahlen die DissidentInnen. Die Drohungen der Nato, Serbien zu bombardieren, führte vor allem zu einer Verschärfung der Hetze und der Repression gegen oppositionelle Kräfte in Serbien. Stationen der Repression im Oktober 1998: Eingeladene TeilnehmerInnen einer internationalen Konferenz «Broadcasting for a Democratic Europe», geplant in Belgrad…

  • Politikersatz

    Mit militärischen Schlägen hoffte «der Westen», Milosevic «zur Vernunft zu bringen». Die Nato weiss wie, aber niemand weiss wozu. Der Kosov@-Krieg ist eigentlich eine Nato-Krise «Humanitäre Verpflichtung» – «politische Notwendigkeit» – «sicherheitspolitisch unumgänglich»: Mit solchen Begriffen hantierte die Nato, als sie im September mit militärischen Massnahmen der Krise und dem Krieg im Kosov@ Herr werden…

  • Die GSoA trifft sich am 22. November

      Sonntag, 22. November 1998, 1030 Uhr, Restaurant Kreuz, Solothurn. Ablauf (Vorschlag der Koordination): 1030 Begrüssung, Stand der Initiativkampagne, Sammelberichte aus den Regionalgruppen und vom GSoA-Sekretariat. 1115 Frieden schaffen: OSZE statt Nato, Sicherheit statt Verteidigung Kurzreferat von Solange Fernex, ehemalige Abgeordnete der Grünen im Europaparlament und dort Präsidentin der interfraktionellen Gruppe für Frieden und Abrüstung.…

  • So viel haben wir schon, so viel brauchen wir noch

    61426 …… Unterschriften für die ZFD-Initiative nach zwei Fünfteln der Sammelfrist, 59’851 für die Armeeabschaffung (Stichtag 1. November 1998). Wenn wir jetzt nicht abreissen lassen, schaffen wir es locker. Trotz Dauerregen haben die GSoA-Dauer-SammlerInnen und die vielen UnterstützerInnen der Initiativen «Für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst» und «Für eine Schweiz ohne Armee» das Zwischenziel von über…

  • Gegen Langeweile und andere Militärkrankheiten

    Musst Du im nächsten Frühjahr in die RS oder demnächst in einen WK einrücken? Ein heisser GSoA-Tip: Teile uns Deine Adresse mit, wir werden Dich regelmässig mit Material beliefern. Das hilft gegen Langeweile, unter Umständen gegen’s Weitermachen, schützt vor Denkfaulheiten und Verblödung usw. Selbstverständlich kannst Du uns auch beauftragen, einem oder mehreren Kollegen eine Freude…

  • Zivildienstkolumne

    Die zivilen Ressourcen würden nicht mehr ausreichen, um die Flüchtlinge zu betreuen, bedauerte Bundesrat Arnold Koller. Deshalb müsse die Armee ran. Wären Zivildienstleistende nicht weit besser geeignet, Flüchtlinge zu betreuen? Viele haben sich in den letzten Wochen diese Frage gestellt. Bisher leisteten rund 60 Zivildienstler ihren Einsatz im Asylbereich. Der Zivildienst in seiner heutigen Form…

  • Geehrt

    Der «Right Livelihood Award» – besser bekannt als «Alternativer Nobelpreis» – geht 1998 unter anderem an eine «alte Bekannte» der GSoA: Vesna Terselic von der Antikriegskampagne Zagreb (ARK) Ende Mai 1995 besuchte ich Vesna Terselic in Zagreb. Ich war auf Durchreise nach Westslawonien, das kurz zuvor von der kroatischen Armee «zurückerobert» worden war. Als Vesna…

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