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Nahostfriedenswoche 26.11. bis 2.12.2006
Ende Juli hatte sich die Lage im Nahen Osten mit dem israelischen Angriff auf den Libanon verschärft. In der Schweiz, wie auf der ganzen Welt, wurde Protest gegen Krieg und Gewalt im Nahen Osten laut und verschiedenste Gruppierungen und Organisationen führten Demonstrationen und Veranstaltungen zum Thema durch. In Bern hat sich nach der Dynamik rund…
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Gesucht II: Spenden, nicht gebrauchte Hunderter-Nötli, Briefmarke
(rm) Die Unterschriftensammlung einer Initiative kostet Geld, viel Geld, auch wenn der grösste Teil der Arbeit für die Initiative von unseren AktivistInnen unentgeltlich geleistet wird! Ausgaben für Drucksachen, Portokosten für die Beglaubigung der Unterschriften, zusätzliche Stellenprozente auf unseren Sekretariaten, und, und, und…. Die Unterschriftensammlung hat die GSoA bereits mehrere Zehntausend Franken gekostet. Damit wir am…
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Die Herrschaft der Grossväter
Hunderttausende junge Soldaten sind während ihres ersten Dienstjahres systematischen Misshandlungen durch Dienstältere ausgesetzt. Die Menschenrechtsorganisation «Soldatenmütter von St.Petersburg» appelliert seit Jahren an die russische Öffentlichkeit. Von Lea Gerber* «Die russische Armee hat die imperialen Züge der Sowjetära noch immer nicht ablegen können. Dass ein Soldat Rechte hat, Menschenrechte, vor denen selbst das Militär halt machen…
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Gesucht I: Fleissige Hände
Wir sind gut unterwegs mit der Unterschriftensammlung – gar noch etwas besser als 1998, als die GSoA Unterschriften für die Abschaffung der Armee und die Einführung eines freiwilligen Zivilen Friedensdienstes sammelte. Doch die guten Sammelzahlen bedeuten keinesfalls, dass wir uns zurücklehnen dürften. Bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe der GSoA-Zitig haben rund 50’000 Stimmberechtigte die «Initiative…
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Atomwaffensperrvertrag am Ende?
Mit dem Atombombentest im Oktober dieses Jahres wurde Nordkorea zur neunten Atommacht. Und auch dem Iran werden nukleare Ambitionen nachgesagt. Ist damit der Atomwaffensperrvertrag von 1976 gescheitert? Und warum streben Länder überhaupt nach nuklearer Bewaffnung? Am 29. Januar 2002 prägte George W. Bush in einer Rede zur Lage der Nation den Begriff der «Achse des…
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Waffen kennen keine Grenzen
Der von Control Arms veröffentlichte Bericht «Arms without borders» zeigt, wie die gewissenlosen Rüstungsfabrikanten die Globalisierung für ihre Zwecke nutzen. Heute kommt Kriegsmaterial zu leicht in falsche Hände, schreibt Control Arms im Report «Arms Without Borders», der am 2. Oktober 2006 erschienen ist. Jedes Jahr wird mehr als eine Drittelmillion Menschen direkt mit konventionellen Waffen…
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Wir müssen es tun!
Kriegspropaganda folgt bestimmten Prinzipien, die in den verschiedensten Kontexten immer wieder aufs Neue angewendet werden. Bereits nach dem schrecklichen Massensterben des 1. Weltkrieges hat sich in der Welt das Bekenntnis zum Frieden durchgesetzt. Den meisten Menschen wurde klar, dass Krieg etwas Schreckliches, Menschenverachtendes, und überhaupt nichts Heroisches, ist. Ein Staatsoberhaupt eines einigermassen demokratisch verfassten Staates…
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Initiative nicht unterschreiben! Ausführen, Marsch!
Vielfältig sind die Gründe, welche die Menschen davon abhalten können, unsere Volksinitiative zu unterschreiben. Stutzig machte mich die Aussage eines Soldaten, der von seinem Vorgesetzten die Weisung erhalten haben soll, unsere Initiative nicht zu unterschreiben. «Nein, diese Weisung existiert nicht». Dies die klare Aussage der zuständigen Stelle im VBS. «Wehrmänner sind mündige Bürger in Uniform.…
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Normalität des Krieges
In kaum einem Lebensbereich sind unsere Werthaltungen so sehr pervertiert worden wie im Bereich des Militärischen Wer im Zivilleben einem Mitmenschen nach dem Leben trachtet, gilt als verabscheuenswürdig. Wer es im Krieg mit grossem Erfolg tut, wird mit Orden behängt und als Held verehrt. Bei privaten Tötungsdelikten ist schon die Vorbereitungshandlung strafbar. Doch das Üben…
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St.Galler Polizei behindert Unterschriftensammlung
Die neu formierte GSoA-Regionalgruppe in St.Gallen wehrt sich gegen die Beschneidung staatspolitischer Grundrechte. Wer in der Stadt St.Gallen Unterschriften sammeln will, braucht dafür eine Bewilligung der Stadtpolizei, notabene auch dann, wenn ohne Stand gesammelt wird. Nichts also mit spontanem Sammeln auf dem Heimweg von der Schule oder nach dem Shopping in der Fussgängerzone. In St.Gallen…
