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Zwei neue GSoA-Initiativen |
Sofort unterschreibenSeit dem 17. März 1998 sammelt die GSoA Unterschriften für zwei neue Initiativen: «Solidarität schafft Sicherheit: Für einen freiwilligen zivilen Friedensdienst« und «Für eine glaubwürdige Sicherheitspolitik und eine Schweiz ohne Armee«, Was wir damit erreichen wollen ? Eine glaubwürdige Sicherheits- und Friedenspolitik. Richtig, es gab 1989 schon einmal eine Abstimmung über eine Schweiz ohne Armee. seither hat sich viel verändert. Der Militärblock im Osten ist zusammengebrochen, und wir sind umzingelt vom befreundeten Europa. Warum braucht es die Armee heute noch? Ogi hat keine AhnungNicht einmal Militärchef Ogi weiss es. «Dafür haben wir eine Studienkommission
eingesetzt», sagte er kürzlich in einem Fernsehinterview. Was dabei rauskommt,
wissen wir auch bereits.
Die Armee sagt, die militärischen Risiken haben abgenommen, die Bedrohungen seien aber zahlreicher geworden. Darum brauche es die Armee um so dringender. Das Militär will nicht mehr nur für Krieg zuständig sein, sondern für Sicherheit und Frieden in allen Lebenslagen. Darauf können wir aber gerne verzichten. Es gibt viel wirksamere Organisationen für Katastrophenschutz. Ist es etwa sinnvoll, wenn ein Zahnarzt von der Armee dazu verknurrt wird, nach der Unwetterkatastrophe in Brig Schutt zu schaufeln, und die arbeitslosen Walliser Bauarbeiter dabei zuschauen? Für den Schutz von grossen Konferenzen haben die kantonalen Polizeikorps ein spezielles Abkommen zur gegenseitigen Unterstützung unterzeichnet. Die Armee braucht's auch dort nicht. Und vor allem: Wenn die Armee nur noch diese Aufgaben übernehmen will: Warum in aller Welt braucht es denn F/A-18-Flieger und bessere Geschütze? «Man weiss ja nie», ist jeweils die einzige Antwort der Militärs. Einverstanden, man weiss nie. Aber sich mit der Armee für diesen «Man-weiss-ja-nie»-Fall zu rüsten ist wie Atomkraftwerke zu bauen, um zu verhindern, dass im Falle eines Erdbebens der Strom ausgeht. Oder anders ausgedrückt: Gerade weil man nie weiss, können wir uns das Risiko Armee nicht mehr leisten. Was wir brauchen, sind gute Fähigkeiten, mit den Konflikten - die es zweifellos auch in Zukunft geben wird - ohne Sturmgewehr umzugehen. Ein freiwilliger ziviler Friedensdienst ist ein guter Anfang. Billiger ist nicht sinnvollerDie Armeeführung sagt auch, sie habe wirklich gespart in den letzen Jahren. Was stimmt: Die Armeeausgaben wurden nicht erhöht. seit 1990 betragen die Ausgaben des Staates für die Landesverteidigung rund 6 Milliarden; Tendenz leicht sinkend. Aber: selbst wenn etwas billiger wird, wird es noch lange nicht sinnvoller. Wenn die Armee 1998 so Millionen spart, ist das noch keine Begründung, um Milliarden zu verschleudern. Darum: Die Schweiz braucht keine Armee. Auch die Welt braucht keine Schweizer Armee. Was die Schweiz und die Welt benötigen, sind mehr Fähigkeiten, Konflikte zu lösen, bevor Granaten krachen. Mit dem freiwilligen zivilen Friedensdienst wollen wir dies erreichen. Machst Du mit?Initiativen sammeln sich nicht von alleine. Und die GSoA hat im Gegensatz
zur Armee keine 6 Milliarden Franken zur Verfügung. Darum brauchen wir auch
Dich. Per Telefon, FAX oder email, kannst Du Unterschriftenbogen bestellen
oder gleich Deinen Drucker anwerfen und welche ausdrucken (Bögen jedoch vorher
hinunterladen). Achtung: Auf einem Bogen dürfen nur Personen aus der gleichen
politischen Gemeinde unterschreiben. Bestelle also genug davon. Dann: Möglichst
schnell an uns zurückschicken.
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