Armee und Zivildienst

Die Armeeabschaffung ist seit Anfang der 80er Jahre eines der Hauptziele der GSoA. Auf dem Weg dorthin setzten wir uns vehement gegen überteuerte Rüstungsprogramme, die Dienstpflicht und deren Ausweitungen sowie für einen starken Zivildienst ein.

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  • Bashing des Zivildienstes geht weiter – GSoA droht mit Referendum

    Soeben hat die bürgerliche Mehrheit des Nationalrats die Motion Eichenberger-Walther überwiesen, welche fordert, dass Zivildienstleistende eine 1.8 anstatt wie bisher 1.5 mal längere Dienstzeit leisten sollen. Die GSoA kritisiert, dass das Militär erneut höher bewertet wird als die zivilen Dienstleistungen. Die Überweisung der Motion ist Ausdruck einer starken Geringschätzung seitens der bürgerlichen Ratsmehrheit gegenüber dem…

  • VV der GSoA mit schönem Wetter und spannenden Themen

    Am Sonntag 10.04.2011 fand die alljährliche GSoA Vollversammlung im Kreuz in Solothurn statt. Am Morgen blickten wir zurück ins vergangene Jahr und freuten uns über den Sieg der Kampfjetinitiative. Nicht so erfreulich war das Resultat bei der Waffenschutzinitiative. Die Kampagne zeigte aber wie zig hundert Menschen mit Aktionen sich im Abstimmungskampf engagierten. Danach sprach Jo…

  • Weltweite Militärausgaben steigen erneut an – auch die Schweiz zieht mit

    Wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri heute bekannt machte, sind im Jahr 2010 die weltweiten Militärausgaben erneut angestiegen. Weltweit wurden im letzten Jahr 1630 Milliarden Dollar für das Militär ausgegeben. Im Vergleich dazu haben die Geberländer des OECD Entwicklungssausschusses im letzten Jahr lediglich 129 Milliarden Franken für Entwicklungshilfe zur Verfügung gestellt. Auch die Schweiz hat im…

  • Militärköpfe spielen „Hau den Zivildienst“

    Schockiert nimmt die GSoA zur Kenntnis, dass die Mehrheit der SiK-N die parlamentarische Initiative von Engelberger unterstützt, welche verlangt, dass ein Zivildienstgesuch nur noch bei der Rekrutierung gestellt werden darf. Mit diesem Entscheid missachtet die SiK-N auch die Tatbeweislösung. Der Zivildienst wird dadurch noch stärker in Frage gestellt, als noch zu Zeiten der Gewissensprüfung.  Die…

  • SVP-Ideologie im VBS: Stures Festhalten am Massenheer

    „Je mehr Soldaten, desto besser”, lautet die Kurzversion des heute vom VBS veröffentlichten Zusatzberichtes zum Armeebericht. Während alle Nachbarländer die Wehrpflicht aufheben, halten die Schweizer Armeeplaner stur am Massenheer fest – ausgerichtet auf längst überholte Landesverteidigungs-Szenarien. Kosten und Ziel scheinen Nebensache. Im Zusatzbericht zum Armeebericht wird schon in der Einleitung festgehalten: Die VBS-Planer scheren sich…

  • GSoA-Vollversammlung am 10. April 2011

  • Neue Kampfjets statt Katastrophenschutz?

    Die Politik der bürgerlichen Parteien ist eine Gefahr für die Sicherheit der Schweiz. Schon seit Jahren kritisiert die GSoA, dass sowohl die Behörden wie auch die SVP, FDP, CVP, BDP und teilweise auch die glp sich einer nüchternen Bedrohungsanalyse verweigern. Noch immer herrscht der Geist des Kalten Krieges. Milliardenbeträge werden für die Vorbereitung einer Abwehrschlacht…

  • Dutzende Millionen für High-Tech-Spielzeug

    Die Schweizer Armee hat beschlossen, für mehrere Dutzend Millionen Franken neues High-Tech-Equipment für ihre Soldaten zu beschaffen. Welches konkrete Bedrohungsszenario die Militärplaner bei dem Rüstungskauf im Kopf haben, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Klar ist jedenfalls, dass andere Armeen schon vor Jahren gemerkt haben, dass sich Terrorismus mit Hypes wie “Network-Centric Warfare” und dem “Soldaten…

  • GSoA verurteilt den feigen Entscheid der SiK-N und sammelt Unterschriften für die Aufhebung der Wehrpflicht

    Mit Bedauern nimmt die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee GSoA zur Kenntnis, dass die Mehrheit der Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates SiK-N, am alten Zopf der allgemeinen Wehrpflicht festhalten möchte. Die GSoA fordert, dass niemand gezwungen werden kann, Militärdienst zu leisten. Für dieses Anliegen hat die GSoA bereits über 55’000 Unterschriften gesammelt. Die SiK-N beteuert…

  • Armee soll in Zukunft wieder Gewissen prüfen

    Als Reaktion auf die steigende Anzahl Zivildienstleistender will der Bundesrat auf den 1. Februar 2011 ein so genanntes «Gespräch Zivildienstgesuch (GZG)» auf den 1. Februar 2011 einführen. Alle Rekruten, die ein Zivildienstgesuch stellen wollen, müssen zuerst zu diesem «Gespräch» antraben und werden von Angestellten des VBS befragt. Weitere Verschärfungen sind ebenso gravierend: Neu müssen alle…

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