Die Armeeabschaffung ist seit Anfang der 80er Jahre eines der Hauptziele der GSoA. Auf dem Weg dorthin setzten wir uns vehement gegen überteuerte Rüstungsprogramme, die Dienstpflicht und deren Ausweitungen sowie für einen starken Zivildienst ein.
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Gleich lange Spiesse
Seit der Abschaffung der schikanösen Gewissensprüfung wird das Parlament nicht müde, neue Massnahmen zu fordern, um den Zugang zum Zivildienst wieder zu erschweren. Es ist Zeit, umzudenken. Am 1. April 2009 trat die lang ersehnte Änderung des Zivildienstgesetzes in Kraft. Die schikanöse Gewissensprüfung wurde zu einem Relikt der Geschichte. Sie wurde zugunsten des Tatbeweises abgeschafft.…
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An die Agenda, fertig, sammeln!
Unterschriftensammeln ist eine abwechslungsreiche Tätigkeit, sie bringt spannende Diskussionen und gemeinsame Erlebnisse. Die GSoA organisiert Erlebnissammeln in vielen Schweizer Städten. Mach auch Du mit! Die Schweiz schaffte 1972 als letztes europäisches Land die berittenen Kampftruppen, die Kavallerie, ab. Auch den Anachronismus der Brieftauben-Truppen leistete sie sich bis 1996 und Militärradfahrregimenter behielt sie aus Nostalgie bis…
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Autoversicherung für Fussgänger
In den letzten Wochen wurde viel über den «Armeesollbestand» debattiert: 60‘000, 80‘000, 100‘000 oder gar 120‘000 Soldaten. Wie viele Dienstpflichtige sind in den Augen der Armeebefürworter notwendig, und gegen welche Gefahren sollen uns diese Soldaten angeblich schützen? Wer eine Versicherung abschliesst, der macht sich zuallererst Gedanken darüber, gegen welche Gefahren er sich absichern will. Wer…
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Wählen gegen die Armee
Am 23. Oktober werden National- und Ständerat neu gewählt. Zwar wird das Parlament die Armee nicht abschaffen – das müssen wir selber tun. Dennoch gibt es gute Gründe, Pazifistinnen und Pazifisten zu wählen. In der nächsten Legislatur werden beide Gremien erneut über viele sicherheitspolitische Themen entscheiden, so etwa die Frage der Grösse und des Budgets…
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Editorial
Laut einer aktuellen Umfrage von gfs.bern befürworten gerade einmal 5 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer eine Erhöhung der Armeeausgaben. Am höchsten ist die Zustimmung bei den FDP-WählerInnen mit 11 Prozent und bei den SVP-WählerInnen mit 8 Prozent. Der Anteil der Militärköpfe im Parlament ist weit grösser. Im Moment deutet vieles darauf hin, dass eine Mehrheit…
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Verhaftung in Bern: Was wirklich geschah
Wie die Medien am Montag berichteten, wurde ein Aktivist der GSoA, die für die Initiative “Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht” Unterschriften sammelte, grundlos verhaftet. Auf dem Polizeiposten kam es zu unverhältnismässigen Übergriffen der Polizei. So musste sich der Aktivist und GSoA-Sekretär Stefan Dietiker aus “Sicherheitsgründen” nackt ausziehen. Die Polizei dementiert jeden Vorwurf, dass die Aktion…
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Unterschriftensammler während dem Buskers-Festival verhaftet
Am Freitag, 11. August 2011, während des Buskers-Festival in der Berner Altstadt, sammelten die GSoA, die jungen grünen und die Junge Alternative JA! Unterschriften für diverse Initiativen beim Eingang zur Münstergasse. Kurz vor 20 Uhr wurden die SammlerInnen von der Polizei dazu aufgefordert, die Sammelaktion sofort abzubrechen. Die Aufforderung wurde durch eine handschriftliche Verfügung auf…
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90’000 Unterschriften für die Aufhebung der Wehrpflicht
Bereits haben mehr als 90’000 Menschen das Anliegen der Aufhebung der Wehrpflicht mit ihrer Unterschrift unterstützt. Die GSoA sammelt weiterhin aktiv Unterschriften für dieses wichtige Anliegen und ist für jede Unterstützung dankbar. Die GSoA ist erfreut über die deklarierte Unterstützung der SP für die Aufhebung der Wehrpflicht. In Zeiten, in denen bürgerliche Politiker unzählige Milliarden…
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Wehrpflicht jetzt aufheben!
Die Sicherheitspolitische Komission des Nationalrats (SiK-N) hat gestern beschlossen, auf den Armeebericht 2010 einzutreten. Ausserdem weigert sich die Kommission, die Finanzierbarkeit neuer Kampfjets und der zusätzlichen 1000 gepanzerter Fahrzeuge vor der Beratung im Nationalrat zu prüfen. Die SiK-N will ausserdem die Armeebestände um 25 Prozent erhöhen. Wie die die SiK-N das finanzieren will, ist völlig…
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Zielloses Wunschkonzert im Nationalrat
Heute wurde im Nationalrat über das Rüstungsprogramm 2011 entschieden. Die Mehrheit des Nationalrates politisiert weiterhin an der Realität vorbei. Obwohl der Armeebericht noch nicht abgeschlossen ist und somit kein klares Bedrohungsszenario vorliegt, veranstaltet der Nationalrat ein Wunschkonzert und gibt 433 Millionen Franken für zusätzliche Rüstungsgüter aus. Ausgaben zu diesem Zeitpunkt sind ziellos und unsinnig. GSoA…
