Krieg und Frieden

Die GSoA setzt sich national wie auch international für ein Ende von bewaffneter Gewalt ein. Von der Schweiz fordern wir ein Ende der Rüstungsexporte und eine Einstellung der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit dem Ausland. Wir fordern eine klare Priorisierung von zivilen Konfliktlösungen: Anstelle Milliarden in Krieg und Rüstung zu investieren, sollten zivile Friedensprojekte gestärkt und weltweit abgerüstet werden.

Mehr Informationen zum Thema. Natürlich geht es eigentlich bei jedem einzelnen Beitrag auf dieser Webseite um Krieg und Frieden – in dieser Kategorie hier finden sich vor allem solche Beiträge, die sich nicht klar einer der anderen Kategorien zuordnen lassen.

  • Die neue alte Diskussion

    Der französische Militäreinsatz in Mali zeigt symptomatisch, wie sich die Kriegsrhetorik in den letzten zwei Jahrzehnten gewandelt hat – und wie die öffentliche Diskussion abgeflacht ist. Seit Mitte Januar führt Frankreich Krieg in Mali. Vor ziemlich genau 20 Jahren schickte der UN-Sicherheitsrat eine Peacekeeping-Mission nach Somalia. Die Idee der humanitären Intervention war fortan in aller…

  • Deserteure sind Helden!

    Das Referendum gegen die dringlichen Verschärfungen im Asylgesetz ist mit über 63’000 gültigen Unterschriften zustande gekommen. Der Erfolg der Unterschriftensammlung ist ein wichtiges Zeichen für eine solidarische Migrationspolitik, welche die Menschenrechte in den Vordergrund stellt. Die dringlichen Verschärfungen, gegen die das Referendum ergriffen wurde, richten sich direkt gegen Flüchtlinge und Asylsuchende. Das Botschaftsverfahren wurde abgeschafft,…

  • Regime Change mal anders

    (Dieser Text stammt von der Informationsstelle für Militarisierung. Den Link dazu findest du hier.) Die französische Militärintervention und die Regierungsbildung in Mali Seit dem Putsch malischer Soldaten im März 2012 hat der Staat keine klar benennbare Regierung mehr. Der Putsch war u.a. eine Reaktion auf einen Aufstand sezessionistischer Gruppen im Norden, die unter der Führung…

  • Dieses Gesetz bringt kein Verbot von Privatarmeen. Es braucht mindestens ein Bewaffnungsverbot

    Die GSoA hält die vorgelegte Botschaft des Bundesrates zum Bundesgesetz über die im Ausland erbrachten privaten Sicherheitsdienstleistungen (BPS) nicht für tauglich, um die in die Vorlage gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Es ist davon auszugehen, dass Privatarmeen wie die Aegis Group weiterhin den Deckmantel der Schweizer Neutralität und der humanitären Tradition missbrauchen werden, um Söldnerdienste anzubieten.…

  • Nein zur Unterzeichnung eines sicherheitspolitischen Abkommens zwischen der Schweiz und Israel/ Non à la signature d’un accord de politique de sécurité entre la Suisse et Israël

    Am 24. Januar 2013 wird sich Bundespräsident Ueli Maurer mit seinem israelischen Amtskollegen Verteidigungsminister Ehud Barak und Staatspräsident Shimon Peres am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos treffen um eine „Absichtserklärung“ zu unterschreiben. Laut den wenigen Informationen, die zu diesem Abkommen vom Verteidigungsdepartement bestätigt wurden, geht es darin unter anderem um die Weiterentwicklung der militärischen Zusammenarbeit (Truppenausbildung,…

  • Keine Beteiligung der Schweiz an den Kriegen am Hindukusch oder im Kaukasus

    Der Landbote veröffentlichte heute einen Bericht, in dem er über deutsche Einsatztrainings für Afghanistan berichtet, die zusammen mit der Schweizer Armee in den Alpen durchgeführt wurden. Die GSoA verurteilt diese Übungen aufs schärfste. Die GSoA fordert den sofortigen Abbruch der gemeinsamen  Hochgebirgs-Übungen mit deutschen, russischen, pakistanischen und anderen Armeen. Sie dienen bloss dazu, die Offiziere…

  • Recht auf Gesundheit auch für Kriegstraumatisierte

    Gegründet während des Spanischen Bürgerkrieges als Centrale Sanitaire Suisse, setzt sich medico international schweiz seit 1937 engagiert für den Zugang zum Gesundheitswesen für alle ein, sei dies für benachteiligte Bevölkerungsgruppen oder für Menschen in und nach einer Kriegssituation. Seit zehn Jahren reisen Ursula Hauser, Psychoanalytikerin, und Maja Hess, Ärztin und Präsidentin von medico international schweiz,…

  • 1948 – eine andere Geschichte

    Am 30. November spricht der bekannte israelische Historiker Ilan Pappe in Bern. Das Referat findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Die Nakba: Flucht und Vertreibung der PalästinenserInnen 1948 und heutige palästinensische Realitäten» statt. Ilan Pappe gehört zu den sogenannten «Neuen Historikern» Israels, welche die Geschichte der Staatsgründung Israels einer Revision unterziehen. Pappe hat jahrelang die Ereignisse…

  • Das Zeitalter der Kriege geht zu Ende

    Noch nie in der Geschichte starben weniger Menschen durch bewaffnete Konflikte und Gewalt als heute. Und es gibt keinen Hinweis, dass dieser Trend sich nicht fortsetzen wird. Die Friedensbewegung ist sich nicht bewusst, wie wirksam sie ist, wenn man nicht nur die kurzfristigen Niederlagen, sondern ihre langfristigen Erfolge betrachtet. Bürgerkrieg in Syrien, Selbstmordattentate in Afghanistan,…

  • «Mit den Waffen des Geistes gegen den Geist der Waffen»

    In der Schweiz arbeiten diverse Hochschulen mit der Schweizer Armee und mit Rüstungsbetrieben zusammen, um Waffen weiterzuentwickeln. Eine erfolgreiche Kampagne aus Deutschland zeigt, wie gegen diese Militarisierung vorgegangen werden kann. In sieben Schweizer Städten entwickeln Studierende und Uni-Angestellte Radarüberwachungssysteme, Raketenmotore, Gefechtsköpfe oder forschen an Tarnsystemen. Diese Forschungsprogramme lässt sich alleine die Armasuisse in diesem Jahr…

Newsletter

* Pflichtfelder

Es gilt unsere Datenschutzerklärung.