Krieg und Frieden

Die GSoA setzt sich national wie auch international für ein Ende von bewaffneter Gewalt ein. Von der Schweiz fordern wir ein Ende der Rüstungsexporte und eine Einstellung der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit dem Ausland. Wir fordern eine klare Priorisierung von zivilen Konfliktlösungen: Anstelle Milliarden in Krieg und Rüstung zu investieren, sollten zivile Friedensprojekte gestärkt und weltweit abgerüstet werden.

Mehr Informationen zum Thema. Natürlich geht es eigentlich bei jedem einzelnen Beitrag auf dieser Webseite um Krieg und Frieden – in dieser Kategorie hier finden sich vor allem solche Beiträge, die sich nicht klar einer der anderen Kategorien zuordnen lassen.

  • Jemen – Konstruktion eines «failed state»

    An der medialen Front herrscht gespannte Ruhe. Ein Land im Bürgerkrieg, Sezession im Norden und im Süden, die Konfliktgebiete gesperrt für in- und ausländische JournalistInnen. Entsteht auf der arabischen Halbinsel ein neuer «failed state»? Die Regierung Jemens versucht im Norden des Landes seit Jahren mit militärischer Gewalt gegen die religiöse Minderheit der Houthi vorzugehen, die…

  • Der Kampf gegen die Erderwärmung als Schlüssel zur Friedenspolitik

    Welche Entwicklungen kommen auf uns zu? Was wird uns in Zukunft beschäftigen? Welche Herausforderungen stehen an? Die GSoA-Zeitung sprach mit Andreas Zumach über diese grossen Fragen. Herr Zumach, welches waren aus sicherheits- und friedenspolitischer Sicht die wichtigsten Entwicklungen der letzten zehn Jahre? Prägend waren sicher der 11. September und seine Folgen, sowie der sogenannte «Krieg…

  • Aufstieg und Fall des militärischen Interventionismus

    Die Neunziger Jahre waren geprägt von der Diskussion um sogenannte «humanitäre Interventionen». Dies hat sich in der vergangenen Dekade gänzlich geändert. Auch in der Schweiz steckt der militärische Interventionismus in einer tiefen Krise. Das zeigt das spektakuläre Nein zu Atalanta in der letzten Herbstsession des Nationalrates. Das illustriert das weitaus unspektakulärere Nein der Aussenpolitischen Kommission…

  • Editorial

    «Jung, clever und schnell» nannte der Tagesanzeiger die GSoA während der Abstimmungskampagne gegen den Export von Kriegsmaterial. In der deutschen «Zeit» war zu lesen, der Reiz der GSoA liege «in der einmaligen Kombination, unkompliziert und bewegungsnah» zu sein, aber trotzdem realpolitisch etwas bewirken zu können. Für «Le Monde» aus Paris waren wir im Abstimmungskampf der…

  • Kein Geld für Kriegstreiber!

    Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee GSoA verurteilt den Entscheid von VBS und EDA scharf, die NATO in ihrem Afghanistan-Einsatz finanziell zu unterstützen. Die in Afghanistan kämpfenden NATO-Länder bekräftigen in London zurzeit erneut ihre militärische Offensiv-Strategie. GSoA-Sekretär Patrick Angele stellt fest: „Mit diesem Geld würde die Schweiz den NATO-Krieg unterstützen. Das ist ein Skandal.“…

  • Sicherheit aus Frauensicht

    «Frauen wollen auch Sicherheit aber eine andere» heisst die Strassenaktion der feministischen Friedensorganisation cfd, die im Rahmen der Kampagne «16 Tage gegen Gewalt» am 10 Dezember 2009 in Bern stattfand. Eine Sofalandschaft im öffentlichen Raum vermittelt Geborgenheit, verschiedene Inszenierungen zeigen auf, was Sicherheit für Frauen im Unterschied zur militärischen Sicherheit bedeuten kann. Dieses Video zeigt…

  • Der ignorierte Krieg

    Von den hiesigen Medien fast unbeachtet befindet sich seit einigen Monaten der Norden Jemens im Krieg. Die Regierung des Jemens versucht dort mit militärischer Gewalt gegen die religöse Minderheit der Houthi vorzugehen, die mehr Rechte fordert. Der seit Jahren schwelende Konflikt eskalierte weiter, als die Regierung im August diesen Jahres eine neue Offensive startete. Ende…

  • Den Kriegsausbruch feiern?

    Am 1. September mussten über 1000 Panzergrenadiere in Basel vor dem Rathaus aufmarschieren: Auf dem Programm stand eine feierliche Fahnenübergabe. Dass an diesem Datum vor genau 70 Jahren der Zweite Weltkrieg begonnen hatte, kümmerte die Armee offensichtlich nicht. Die GSoA war vor Ort und protestierte gegen die Militärparade. Basler Politiker und die GSoA forderten die…

  • Nein zur Piratenjagd vor Somalia – GSoA fordert Auflösung der Rambotruppe AAD-10

    Das neuerliche Nein des Nationalrats von heute bedeutet das definitive Ende der Schweizer Beteiligung an der EU-Militärmission NAVFOR Atalanta. Der Nationalrat hat es heute das zweite – und damit letzte – Mal abgelehnt, auf die Vorlage zur Beteiligung der Schweizer Armee an der EU-Militärmission NAVFOR Atalanta einzutreten. Die GSoA ist hocherfreut über das definitive Nein…

  • Nein zu Atalanta: GSoA fordert die Auflösung von AAD10

    Der Nationalrat hat heute entschieden, auf die Vorlage zur Beteiligung der Schweizer Armee an der EU-Militärmission NAVFOR Atalanta nicht einzutreten. Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee GSoA ist hocherfreut über den Nichteintretensentscheid des Nationalrates. Damit hat der Nationalrat der – ausgerechnet durch die Aussenministerin vorangetriebenen – Militarisierung der Aussenpolitik eine klare Abfuhr erteilt. Das…

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