Die GSoA setzt sich national wie auch international für ein Ende von bewaffneter Gewalt ein. Von der Schweiz fordern wir ein Ende der Rüstungsexporte und eine Einstellung der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit dem Ausland. Wir fordern eine klare Priorisierung von zivilen Konfliktlösungen: Anstelle Milliarden in Krieg und Rüstung zu investieren, sollten zivile Friedensprojekte gestärkt und weltweit abgerüstet werden.
Mehr Informationen zum Thema. Natürlich geht es eigentlich bei jedem einzelnen Beitrag auf dieser Webseite um Krieg und Frieden – in dieser Kategorie hier finden sich vor allem solche Beiträge, die sich nicht klar einer der anderen Kategorien zuordnen lassen.
-
Editorial
Editorial der Zeitung 127, September 2006. Liebe Leserin, lieber Leser der GSoA-Zitig, Die Sommermonate wurden überschattet vom Krieg im Nahen Osten. Viel wurde geschrieben und gesendet über die Vorgänge im Libanon, in Israel und in Palästina. Die GSoA organisierte in Bern eine erfolgreiche Demonstration, bei der über 4’000 Personen ihren Unmut über die Kriegshandlungen im…
-
Palästina unter neuer Regierung
Was verändert sich für die Frauen? Eine Veranstaltungsreihe des cfd. Mit der Regierungsübernahme durch Hamas stellen sich den säkular ausgerichteten Frauenorganisationen in Palästina neue Fragen: Können feministisch-politische Anliegen noch in die offiziellen Strukturen eingebracht werden, oder muss in der Frauenrechts-Politik wieder vermehrt informell agiert werden? Wie werden sich die Institutionen verändern? Kann und will die…
-
Buchempfehlung
Barbara Bleisch/Jean Daniel Strub (Hrsg.): Pazifismus – Ideengeschichte, Theorie und Praxis. Haupt Verlag. Der zweisprachige Sammelband (deutsch-englisch) geht dem Pazifismus in 16 Originalbeiträgen auf den Grund: Was charakterisiert den Pazifismus als theoretische Position? Kann der Pazifismus angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen noch plausibel sein? Ist eine pazifistische Haltung moralisch zu legitimieren, oder ist die kategorische…
-
Rückblick auf Demonstrationen gegen den Krieg
Die GSoA hat mehrmals Demonstrationen gegen die Kriege als Antwort auf die Gewalt des Terroranschlags vom 11. September 2001 mitorganisiert. Hier haben wir einen Rückblick mit Photos zusammengestellt. Der amerikanische Präsident Bush hat einen permanenten Krieg «gegen Terror» angekündigt. Wir werden Ausdauer brauchen und Hartnäckigkeit. Die USA und die westlichen Regierungen können ihre Kriegspolitik nicht…
-
NEIN zum Krieg im Nahen Osten
Stoppt die militärische Zusammenarbeit Schweiz-Israel! Unter dem Motto “NEIN zum Krieg im Nahen Osten!” und “STOPP der militärischen Zusammenarbeit Schweiz – Israel” hat am Samstag 29. Juli 2006 in Bern eine grosse Demonstration gegen den Krieg stattgefunden. Mehr als 4’000 Personen aus der ganzen Schweiz haben an diesem friedlichen und von unzähligen Friedensfahnen geprägten Protest…
-
Frieden führen
Frieden ist kein Zustand, der – einmal erreicht – für alle Ewigkeit anhält. Frieden ist ein fortwährender Prozess, der sich auszeichnet durch zunehmende Gerechtigkeit und Wohlbefinden in der Gesellschaft. Die Vision des Friedens ist das andauernde tolerante Zusammenleben der Menschen miteinander. Von Lotti Buser Frieden passiert nicht von selbst. So wie Krieg “geführt” wird, muss…
-
Ostermarsch 2006
Bericht vom Ostermarsch in Bern. Seit 2003 organisiert eine Gruppe, bestehend aus GSoAtInnen und kirchlich engagierten Personen, jedes Jahr einen Ostermarsch. Der Ostermarsch 2006 stand unter dem Motto “Frieden heisst genug für alle – für eine Globalisierung der Gerechtigkeit. Er war geprägt von schönem Wetter und guter Stimmung. Nach dem gemütlichen Spaziergang vom Eichholz an…
-
Welche Sicherheit für wen?
Veranstaltungshinweis Menschliche Sicherheit «Menschliche Sicherheit» – ein Zauberwort, das seinen Wirkkreis längst über die Vereinten Nationen hinaus vergrössert hat. Im Vergleich mit einem engen Sicherheitsbegriff bietet es wichtige Vorteile: Es erweitert das rein territoriale Sicherheitsdenken um gesellschaftliche und individuelle Komponenten und schafft damit Anknüpfungspunkte für feministische Friedenspolitik. «Menschliche Sicherheit» meint nicht nur Schutz vor direkter…
-
Rüstungszusammenarbeit statt internationales Recht
Der vor kurzem erfolgte Besuch einer hochrangigen Delegation der israelischen Luftwaffe in der Schweiz, stellt den vorläufigen Höhepunkt der Normalisierung der militärischen Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Israel dar. Andere europäische Länder verfolgen gegenüber Israel eine andere, glaubwürdigere Politik und weisen Israel auf die Verletzungen des internationalen Rechtes hin. Auf Einladung des Schweizer Luftwaffenchefs Walter…
-
Das Trauerspiel im Kongo ist auch ein europäisches
Offiziell geht es beim geplanten EU-Militäreinsatz im Kongo um die militärische Absicherung von Wahlen. Doch der deutsche Verteidigungsminister Franz-Josef Jung sagt offen, um was es tatsächlich geht: “Um zentrale Sicherheitsinteressen unseres Landes!” Von Tobias Pflüger «Wenn wir nicht dazu beitragen, den Unruheherd Kongo zu befrieden, werden wir es mit einem grossen Flüchtlingsproblem in ganz Europa…
