Die GSoA setzt sich national wie auch international für ein Ende von bewaffneter Gewalt ein. Von der Schweiz fordern wir ein Ende der Rüstungsexporte und eine Einstellung der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit dem Ausland. Wir fordern eine klare Priorisierung von zivilen Konfliktlösungen: Anstelle Milliarden in Krieg und Rüstung zu investieren, sollten zivile Friedensprojekte gestärkt und weltweit abgerüstet werden.
Mehr Informationen zum Thema. Natürlich geht es eigentlich bei jedem einzelnen Beitrag auf dieser Webseite um Krieg und Frieden – in dieser Kategorie hier finden sich vor allem solche Beiträge, die sich nicht klar einer der anderen Kategorien zuordnen lassen.
-
Krieg gegen Terror?
Die USA haben in Afghanistan vorgeführt, dass eine Supermacht mit massiven Bombardements, verbündeten Kämpfern am Boden und Millionen Dollar für überlaufende Warlords einen Krieg in einem Dritte-Welt-Land militärisch gewinnen kann. Die Taliban wurden schneller als erwartet abgelöst, die Bärte fielen und auch der befürchtete Bürgerkrieg im Atomwaffenstaat Pakistan ist (noch) nicht ausgebrochen. Zudem gibt es…
-
Nein zum Krieg – für zivile Lösungen! – Editorial
Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, dieses Editorial lesen, fallen im Irak vielleicht bereits Bomben. Denn es scheint klar, dass auch nach der Verabschiedung einer Resolution durch die UNO und der Entsendung von UNO-Waffeninspektoren in das bedrohte Land der geplante Krieg der USA nicht vom Tisch ist. Im Gegenteil: Die weiter verstärkten Truppenverschiebungen in Richtung…
-
Wie man einen Krieg verkauft
Von Arundhati Roy, indische Politaktivistin und Schriftstellerin Jene, die in den letzten Wochen Kritik an der amerikanischen Regierung geübt haben, wurden des Antiamerikanismus bezichtigt. Dieser Begriff erhält gegenwärtig die Weihen einer Ideologie. Gewöhnlich verwendet das amerikanische Establishment diese Bezeichnung, um seine Kritiker zu diskreditieren und ihnen ein (nicht völlig falsches, eher: ungenaues) Etikett zu verpassen.…
-
Verena Tobler – Plädoyer für einen fruchtbaren Umgang mit Extremisten
Die Taliban verstehen Verena Tobler Es gibt derzeit wohl wenige Gruppierungen in der Welt, die derart diabolisiert werden wie die Taliban in Afghanistan. Wer sich unmöglich machen will, muss nur ein Wort für diese verfemten Gottesstreiter einlegen. Und doch bin ich überzeugt: Wer die Taliban versteht, hat einen wichtigen Schlüssel zu jenem Problem in der…
-
Demo “Stoppt den Krieg: Für Solidarität und soziale Gerechtigkeit” vom 8.12.2001
Kundgebung 8. Dezember, 14.30 Uhr, Genfergasse (beim Bahnhof), Bern Die afghanische Bevölkerung leidet seit Jahrzehnten darunter, dass die umliegenden Staaten sowie die westlichen und östlichen Industrienationen mit gezielten kriegerischen Eskalationen ihre geopolitischen und ökonomische Interessen im Mittleren Osten durchzusetzen suchen. Der Einmarsch der Sowjettruppen, die systematische Aufrüstung und Unterstützung der Mujahedin-Milizen und der Taliban durch…
-
Bagdad im Visier
Hans von Sponeck / Denis Halliday, ehemalige Koordinatoren des humanitären UN-Hilfsprogramms für den Irak Die Sanktionen sind mörderisch – ein Angriff auf das Land wäre verbrecherisch Eine bedeutende Veränderung der amerikanischen Politik gegenüber Irak wird vorbereitet. Es ist offensichtlich, dass Washington die zum Selbstzweck gewordene Eindämmung des irakischen Regimes beenden und zu einer Politik übergehen…
-
«The 100-Country-Army»
Kriege und offene Interventionen regulärer US-amerikanischer Miliäteinheiten seit 1946. Zusammenstellung: Hans Hartmann, November 2001* Alles sei anders, nach diesem 11. September 2001, wird allenthalben behauptet. Stimmt das wirklich? Nicht wenn es um den Einsatz von Gewalt in der internationalen Politik geht! Die Diskurse und Begründungen mögen sich ändern, wenn auch nicht sehr. Zur Zeit, führt…
-
Demo vom 10.11.2001
Vom 9. bis 13. November findet die vierte Ministertagung der World Trade Organization (WTO) in Qatar statt. Millionen von Menschen, vor allem aus armen Ländern, kämpfen für eine gerechte und gesicherte Zukunft, gegen die Globalisierung im Dienste der transnationalen Konzerne und Finanzholdings. Seit der 2. Tagung der WTO in Genf im Mai 1998 hat sich…
-
Brief an die Abgeordneten des deutschen Bundestags
Krieg ist keine Lösung. Die Gewaltspirale durchbrechen! Sehr geehrte Frau Abgeordnete, sehr geehrter Herr Abgeordneter, Die Regierung mutet Ihnen mit dem Antrag auf Bereitstellung (und der folgenden Entsendung) der Bundeswehr für den Kriegseinsatz in Afghanistan eine schwere Entscheidung zu, die je nach dem Ausgang der Abstimmung verhängnisvolle Folgen haben kann. Sie sollen die Bundeswehr in…
-
Demo für Frieden in Fribourg
Die Aktion für Friede und Menschlichkeit hatte zur Demo aufgerufen und die Menschen kamen in Scharen. Rund 400 Personen demonstrierten am 3. November gegen Terror und gegen den Krieg der USA in Afghanistan. Hier gibt es viele Photos von der Demo und die Medienmitteilung zu sehen. weitere Bilder Medienmitteilung des Verein für Friede und Menschlichkeit…
