Kriegsmaterial

Waffen sind kein Produkt wie jedes andere. Sie werden hergestellt, um Menschen zu töten oder zu verletzen – möglichst viele, möglichst effizient. Auch die vermeintlich neutrale Schweiz mischt noch immer kräftig in diesem dreckigen Geschäft mit.

Mehr Informationen zum Export von Kriegsmaterial.

Mehr Informationen zur Finanzierung von Kriegsmaterial.

  • Verantwortung tragen heisst Vorangehen

    Ein Argument der Gegner der Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten ist immer wieder zu hören: «Wenn wir es nicht machen, machen es die anderen.» Warum dieses Argument Unsinn ist. Für die Gegner der Initiative steht fest: Wenn die Schweiz kein Kriegsmaterial mehr exportiere, so werde die potentielle Käuferschaft halt einen anderen willigen Verkäufer finden.…

  • Gesucht II: Spenden, nicht gebrauchte Hunderter-Nötli, Briefmarke

    (rm) Die Unterschriftensammlung einer Initiative kostet Geld, viel Geld, auch wenn der grösste Teil der Arbeit für die Initiative von unseren AktivistInnen unentgeltlich geleistet wird! Ausgaben für Drucksachen, Portokosten für die Beglaubigung der Unterschriften, zusätzliche Stellenprozente auf unseren Sekretariaten, und, und, und…. Die Unterschriftensammlung hat die GSoA bereits mehrere Zehntausend Franken gekostet. Damit wir am…

  • Gesucht I: Fleissige Hände

    Wir sind gut unterwegs mit der Unterschriftensammlung – gar noch etwas besser als 1998, als die GSoA Unterschriften für die Abschaffung der Armee und die Einführung eines freiwilligen Zivilen Friedensdienstes sammelte. Doch die guten Sammelzahlen bedeuten keinesfalls, dass wir uns zurücklehnen dürften. Bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe der GSoA-Zitig haben rund 50’000 Stimmberechtigte die «Initiative…

  • Waffen kennen keine Grenzen

    Der von Control Arms veröffentlichte Bericht «Arms without borders» zeigt, wie die gewissenlosen Rüstungsfabrikanten die Globalisierung für ihre Zwecke nutzen. Heute kommt Kriegsmaterial zu leicht in falsche Hände, schreibt Control Arms im Report «Arms Without Borders», der am 2. Oktober 2006 erschienen ist. Jedes Jahr wird mehr als eine Drittelmillion Menschen direkt mit konventionellen Waffen…

  • Initiative nicht unterschreiben! Ausführen, Marsch!

    Vielfältig sind die Gründe, welche die Menschen davon abhalten können, unsere Volksinitiative zu unterschreiben. Stutzig machte mich die Aussage eines Soldaten, der von seinem Vorgesetzten die Weisung erhalten haben soll, unsere Initiative nicht zu unterschreiben. «Nein, diese Weisung existiert nicht». Dies die klare Aussage der zuständigen Stelle im VBS. «Wehrmänner sind mündige Bürger in Uniform.…

  • St.Galler Polizei behindert Unterschriftensammlung

    Die neu formierte GSoA-Regionalgruppe in St.Gallen wehrt sich gegen die Beschneidung staatspolitischer Grundrechte. Wer in der Stadt St.Gallen Unterschriften sammeln will, braucht dafür eine Bewilligung der Stadtpolizei, notabene auch dann, wenn ohne Stand gesammelt wird. Nichts also mit spontanem Sammeln auf dem Heimweg von der Schule oder nach dem Shopping in der Fussgängerzone. In St.Gallen…

  • GPK kritisiert Bundesratsentscheide zur Kriegsmaterial-Ausfuhr

    – Gute Analyse, zahme Empfehlungen – Die Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats hat aus Sicht der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) mit ihrem Bericht gute Arbeit geleistet. Sämtliche von GSoA-Vorstand Josef Lang bei der GPK beanstandeten Geschäfte (Irak, Pakistan, Indien, Südkorea) stiessen auch bei der GPK auf Kritik. Nicht zufrieden ist die GSoA aber mit…

  • Mehr Querdenker, weniger Skandale, bitte!

    Pilatus könnte auf Negativschlagzeilen wie im Falle des Tschad-Exportes verzichten. Denn unternehmerischen Erfolg, haben die Stanser Werke vor allem mit zivilen Flugzeugen. Ob Chiapas, Burma oder Guatemala, Oscar J. Schwenk erlebte sie alle, die Skandale der Pilatuswerke. Seit mehr als 20 Jahren steht Schwenk bei Pilatus in leitender Funktion: ab 1994 als geschäftsleitender Direktor, seit…

  • Bürgerkrieg, Armut, Korruption… und Pilatus

    Der Bundesrat sorgte für Aufsehen mit seiner Exportbewilligung für eine Pilatus PC-9-Maschine in den Tschad. Das Flugzeug wurde mittlerweile ausgeliefert. Zeit, einen Blick in das Kriegsland Tschad zu werfen. Ein Grossteil der Skepsis gegenüber der Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten beruht auf einem Irrtum. Die aktuelle Gesetzeslage sei doch ausreichend, wird argumentiert. Die Schweiz…

  • Waffenlieferungen trotz Vertragsbruch

    Im September letzten Jahres wurde bekannt, dass die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) 40 ausgediente Panzerhaubitzen der Schweizer Armee an Marokko weitergeliefert hatten. Für den Bundesrat ist dieser Vertragsbruch jedoch kein Grund, auf Kriegsmaterial-Geschäfte mit dem Golfstaat zu verzichten. Exportiert die Schweiz Kriegsmaterial, so lässt sie sich vom Abnehmerland vertraglich zusichern, dass die Waffen nicht weitergeliefert…

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