Kriegsmaterial

Waffen sind kein Produkt wie jedes andere. Sie werden hergestellt, um Menschen zu töten oder zu verletzen – möglichst viele, möglichst effizient. Auch die vermeintlich neutrale Schweiz mischt noch immer kräftig in diesem dreckigen Geschäft mit.

Mehr Informationen zum Export von Kriegsmaterial.

Mehr Informationen zur Finanzierung von Kriegsmaterial.

  • Mehr Querdenker, weniger Skandale, bitte!

    Pilatus könnte auf Negativschlagzeilen wie im Falle des Tschad-Exportes verzichten. Denn unternehmerischen Erfolg, haben die Stanser Werke vor allem mit zivilen Flugzeugen. Ob Chiapas, Burma oder Guatemala, Oscar J. Schwenk erlebte sie alle, die Skandale der Pilatuswerke. Seit mehr als 20 Jahren steht Schwenk bei Pilatus in leitender Funktion: ab 1994 als geschäftsleitender Direktor, seit…

  • Bürgerkrieg, Armut, Korruption… und Pilatus

    Der Bundesrat sorgte für Aufsehen mit seiner Exportbewilligung für eine Pilatus PC-9-Maschine in den Tschad. Das Flugzeug wurde mittlerweile ausgeliefert. Zeit, einen Blick in das Kriegsland Tschad zu werfen. Ein Grossteil der Skepsis gegenüber der Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten beruht auf einem Irrtum. Die aktuelle Gesetzeslage sei doch ausreichend, wird argumentiert. Die Schweiz…

  • Waffenlieferungen trotz Vertragsbruch

    Im September letzten Jahres wurde bekannt, dass die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) 40 ausgediente Panzerhaubitzen der Schweizer Armee an Marokko weitergeliefert hatten. Für den Bundesrat ist dieser Vertragsbruch jedoch kein Grund, auf Kriegsmaterial-Geschäfte mit dem Golfstaat zu verzichten. Exportiert die Schweiz Kriegsmaterial, so lässt sie sich vom Abnehmerland vertraglich zusichern, dass die Waffen nicht weitergeliefert…

  • Sammelwettbewerb

    Unterschriften-SammlerInnen aufgepasst! Ab sofort könnt ihr mit ein bisschen Ausdauer sogar etwas gewinnen! Wir starten einen herbstlichen Sammelwettbewerb mit verschiedenen Kategorien und Preisen. Kategorie 1: «Wohnblock» Wer sammelt die meisten Unterschriften in einem Wohnblock (eine Hausnummer)? Preis: Beflaggung des Blocks mit Pace-Fahnen Kategorie 2: «Sternzeichen» Wer füllt einen Bogen mit Unterschriften von Personen mit dem…

  • Unterwegs als Sammler

    «Entschuldigung, haben Sie die Volksinitiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten schon unterschrieben?» Gut 30’000 stimmberechtigte Schweizerinnen und Schweizer haben sich in den letzten Wochen aufgrund dieser Frage und unseren Argumenten dafür entschieden, die Initiative zu unterstützen. Unterschriften sammeln ist harte Arbeit – aber auch spannende Arbeit. Es ist Freitag Morgen, Markt in Winterthur. Wie jede…

  • Einsatz von Clustermunition in Südlibanon

    Sistierung der militärischen Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Israel ist dringlich! Mögliche Beteiligung der Schweiz bei der Entwicklung von Clusterbomben Unter den insgesamt 2171 Clusterbomben, welche Uno-Entminungsspezialisten zwischen dem 14. und 26. August im Süden Libanons entschärft haben, waren auch solche des Typs «M85», welcher über einen sogenannten Selbstzerstörungsmechanismus verfügt [1]. Dies erklärte Chris Clark,…

  • GSoA ruft auf zu breiter Kundgebung gegen Nahost-Krieg

    Der Vorstand der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee hat heute Samstag beschlossen, alle Menschen und Organisationen zu einer breiten Kundgebung gegen den Nahost-Krieg, insbesondere gegen die israelische Kriegführung im Libanon und im Gaza-Streifen, am nächsten Samstag in Bern aufzurufen. Es ist das Ziel der GSoA, Menschen verschiedener politischer, religiöser und weltanschaulicher Überzeugungen die Möglichkeit…

  • Konversion jetzt!

    Vernichtet die Kriegsmaterial-Initiative Arbeitsplätze? Die Initiative beschleunigt in der Tat einen Strukturwandel. Ob dies jedoch Stellenabbau bedeutet, entscheiden die Rüstungskonzerne selbst. Noch vor wenigen Jahren waren viel mehr SchweizerInnen von der Waffenindustrie abhängig als heute. 1997 malten die Gegner der damaligen Kriegsmaterial-Initiative das Schreckensszenario von Zehntausenden von gefährdeten Stellen an die Wand. Die Zahl der…

  • Stoppt das Geschäft mit dem Krieg – die Sammelfrist läuft!

    Die Stimmung an der GSoA-Vollversammlung vom 30. April war enthusiastisch, die Entscheidung fiel einstimmig: Gemeinsam mit einem breiten Bündnis lancieren wir die Volksinitiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten. Jetzt beginnt die Sammelphase. Im Jahr 2004 überstiegen die weltweiten Ausgaben für Militär und Rüstung erstmals seit Ende des Kalten Krieges die Billionen-Dollar-Grenze. Rund ein Zwanzigstel dieses…

  • Auch alte Waffen töten

    Nach den Skandalgeschäften vom letzten Sommer setzte der Bundesrat eine Interdepartementale Arbeitsgruppe (IDA) ein, welche die Praxis und Gesetzesgrundlagen der Weiterverwendung von altem Kriegsmaterial untersuchen sollte. Deren im April publizierter Bericht enthält Empfehlungen und Vorschläge, die stutzig machen. Der IDA-Bericht hält fest, dass altes Kriegsmaterial entweder in der Schweiz verschrottet, oder aber exportiert werden kann.…

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