Zeitungsartikel

Die GSoA-Zeitung beleuchtet aktuelle sicherheitspolitische Themen aus einer antimilitaristischen Perspektive und erscheint viermal jährlich. Es sind leider nicht alle Artikel hier online verfügbar, aber du kannst sie abonnieren um nichts mehr zu verpassen. Eine Übersicht über alle Ausgaben findest du dort, in den dort verlinkten PDF finden sich teils auch hier fehlende Artikel. Die GSoA-Zeitung wird von Mitgliedern und Sympathisant*innen verfasst. Möchtest auch du mithelfen? Melde dich bei gsoa@gsoa.ch, um an den Redaktionssitzungen teilzunehmen (online).

  • Kampfjetaktion auf dem Bundesplatz

    Das Parlament hat am 20. Dezember 2019 definitiv entschieden: Sechs Milliarden sollen in die Beschaffung von neuen Kampfjets fliessen. Die NZZ am Sonntag enthüllte diesbezüglich, dass sich die Kosten für die Jets über die gesamte Lebensdauer hinweg auf 24 Milliarden Franken summieren werden. Ein massiver Betrag, welcher in Bereichen wie der Bildung, in der Gleichstellung…

  • Nein zum Krieg in Rojava

    Nach dem Abzug der US-amerikanischen Truppen aus dem Norden Syriens Anfang Oktober hat die Türkei eine gross angelegte Militäroffensive gegen die Bevölkerung in der autonomen Region Rojava gestartet. Die GSoA reagierte! Angesichts dieses Aggressionskriegs, der zahlreichen Menschen das Leben kostete, hat die GSoA rasch reagiert und sechs Forderungen an verschiedene Akteure gestellt. Diese untermauerten wir…

  • Kampfjet-Sammelphase hat begonnen

    Einer fulminanten Vorkampagne, welche am 9. Dezember startete, folgte am 8. Januar die offizielle Lancierung des Kampfjet-Referendums. Dieses wird getragen von GSoA, SP und Grünen und unterstützt von den linken Jungparteien, diversen Friedensorganisationen und Greenpeace. Total kosten die neuen Luxus-Kampfjets die Schweizer Bevölkerung 24 Milliarden Franken. Dies deckte die NZZ am Sonntag einen Tag vor…

  • Panzer stoppen, Kriege beenden, Klimakrise beenden!

    Am 16.10 stoppten wir mit einer Menschenblockade das grösste Defilee der Schweizer Armee seit zehn Jahren. Friedlich und mit einem grossen Transparent mit der Aufschrift «Panzer stoppen, Kriege beenden, Klimakrise bekämpfen!» stellten wir uns den Kriegsmaschinen in den Weg. Wir forderten,dass die Schweiz sich dezidierter gegen Kriege,wie den in Rojava, ausspricht; Handelsinteressen nicht über Menschenrechte…

  • Keine Waffen für die Bahri Yanbu

    Waffen müssen nicht nur hergestellt werden. Es braucht auch Menschen, die das Kriegsmaterial von der Fabrik zum Ab – nehmer befördern. Immer wieder leisten diese Menschen Widerstand dagegen. Saudi-Arabien ist weltweit mit Abstand der grösste Käufer von Kriegsmaterial. Seit das Land in den Krieg im Yemen eingegriffen hat, ist das Kaufvolumen nochmals angestiegen. Das staatliche…

  • Mit Schweizer Waffen gegen die eigene Bevölkerung

    Der Andenstaat am anderen Ende der Welt ist wieder in aller Munde. Bilder von Soldaten die durch Strassen marschieren und Polizisten die auf DemonstrantInnen schiessen, gehen um die Welt. Diese reagieren mit Aufrufen die Menschenrechte zu respektieren und verlangen ein Einstellen der Gewalt. Nur die Schweiz bleibt stumm. 20. Oktober 2019. Auf dem zentralen Platz…

  • Neues zur Korrektur-Initiative

    Der Druck der Bevölkerung wirkt: Der Bundesrat lehnt die Volksinitiative gegen Waffenexporte in Bürgerkriegsländer (Korrektur-Initiative) zwar ab, stellt aber einen indirekten Gegenvorschlag sowie ein Vernehmlassungsverfahren in Aussicht. Wir erinnern uns: Mitte Mai 2018 hatte der Bundesrat angekündigt, die Kriterien bezüglich Kriegsmaterialexporten zu lockern. Daraufhin kündete eine breite Allianz von BDP bis zu den Grünen und…

  • Erstaunlich dilettantisch

    Im Frühling 2016 wurde bekannt, dass die RUAG von einem Cyberangriff betroffen war. Der Angriff führte zu schwerwiegenden Beeinträchtigungen der Informatiksicherheit. Auch das VBS musste nach diesem Vorfall Kritik einstecken. Wer nun glaubt, die RUAG und das VBS hätten ihre IT-Systeme nun im Griff, sieht sich getäuscht. Die nach dem Cyberangriff prüfende Gesch.ftsprüfungskommission des Nationalrates…

  • Kriegsmaterialexporte explodieren

    Die Waffenexport-Zahlen für die ersten neun Monate im Jahr 2019 sind im Vergleich zur Vorjahrsperiode um 60 Prozent gestiegen Wurde zwischen Januar und September 2018 noch Kriegsmaterial in der Höhe von rund 300 Millionen Franken ins Ausland exportiert, so stiegen die Exporte im gleichen Zeitraum 2019 auf knapp eine halbe Milliarde Franken an. Die Schweiz…

  • Schikanen im Wehrpflichtersatzsystem

    Die Weiterentwicklung der Armee (WEA) hat auch auf das System der Wehrersatzabgaben Auswirkungen. Besonders krass bekommen sie Männer zu spüren, die sich gerne einbürgern lassen würden. Mit der WEA ist vorgesehen, dass Stellungspflichtige zwischen dem 19. und dem 24. Altersjahr zur Rekrutierung antreten. Die Rekrutenschule soll bis zum vollendeten 25. Altersjahr abgeschlossen sein. Die Ersatzabgabe…

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