Die GSoA-Zeitung beleuchtet aktuelle sicherheitspolitische Themen aus einer antimilitaristischen Perspektive und erscheint viermal jährlich. Es sind leider nicht alle Artikel hier online verfügbar, aber du kannst sie abonnieren um nichts mehr zu verpassen. Eine Übersicht über alle Ausgaben findest du dort, in den dort verlinkten PDF finden sich teils auch hier fehlende Artikel. Die GSoA-Zeitung wird von Mitgliedern und Sympathisant*innen verfasst. Möchtest auch du mithelfen? Melde dich bei gsoa@gsoa.ch, um an den Redaktionssitzungen teilzunehmen (online).
-
DER GEWINN MIT DER NACHHALTIGKEIT
1000 Franken mehr pro Kopf – das hätten die Pensionskassen erwirtschaften können, wenn sie ihr Vermögen ausschliesslich nachhaltig angelegt hätten. Nachhaltiges Investieren ist schon längst in aller Munde. Nachhaltigkeit dient dabei als Sammelbegriff für alles, was mit sozialverantwortlichen, umweltfreundlichen oder ethischen Investitionen zusammenhängt. Nachhaltige Geldanlagen schliessen regelmässig Firmen aus, die gewisse Kriterien nicht erfüllen, oder…
-
GEGEN DIE SCHWEIZER KRIEGSGESCHÄFTE!
Kriege und bewaffnete Konflikte wüten überall auf der Welt. Viele dieser Konflikte gehen in der Flut der Medienberichterstattung verloren. Sichtbar aber werden sie, wenn man den stetig steigenden Umsatz der Rüstungsindustrie betrachtet: Das Geschäft mit dem Tod floriert. Die Kriegsgeschäfte-Initiative will verhindern, dass sich die Schweiz daran 2019 starben weltweit 75’600 Personen in insgesamt 152…
-
21,1 MILLIARDEN – DIE TEUERSTE ARMEEBOTSCHAFT ALLER ZEITEN
Trotz Corona-Pandemie, Wirtschaftskrise und fehlendem Rückhalt in der Bevölkerung – die Armee hat einen immensen Einkaufszettel für den unwahrscheinlichsten Fall durch das Parlament gebracht. Die Armeebotschaft 2020 ist die teuerste aller Zeiten. Mehr als 21 Milliarden will das VBS in den nächsten vier Jahren zum Fenster rauswerfen. Neben den beantragten Krediten in der Höhe von…
-
SIEG FÜR ZIVILEN ERSATZDIENST UND PAZIFISTISCHE SCHWEIZ
Die GSoA stand zusammen mit anderen Organisationen schon bereit, um das Referendum zu ergreifen. Wir warteten lediglich auf die Schlussabstimmung im Parlament. Völlig überraschend versenkte der Nationalrat dann aber glücklicherweise die zahlreichen Verschlechterungen des Zivildienst-Gesetzes. Es war letztendlich auch eine massive Niederlage für VBS-Vorsteherin Viola Amherd und die gesamte Armee. 2019 beschloss der Bundesrat die…
-
EINE ULTRAKNAPPE NIEDERLAGE AUF DEM WEG ZU EINER ARMEEFREIEN SCHWEIZ
Am späten Nachmittag des 27. Septembers war es klar: Die Stimmbevölkerung stimmte der Beschaffung neuer Milliarden-Kampfjets hauchdünn mit wenigen Tausend Stimmen Unterschied zu. Auch wenn ein solches Zufallsmehr natürlich ein enttäuschendes Resultat ist, können wir trotz allem sehr stolz auf uns ein: Wir haben die Rüstungslobby und das VBS gehörig das Fürchten gelehrt. Das Abstimmungsresultat…
-
GELD FÜR WAFFEN TÖTET IMMER NOCH
Kaum ist der Abstimmungskampf über die Kampfjet-Milliarden vorbei, beginnt bereits der nächste: Am 1. Oktober lancier ten wir den Abstimmungskampf über die Kriegsgeschäfte- Initiative mit einer symbolischen Aktion auf dem Bundesplatz. Das Bild ging um die Welt: Louise Schneider, Friedensaktivistin seit ihrer Kindheit, sprayte in grossen Buchstaben «Geld für Waffen tötet» an die Wand der…
-
DIE BASISKAMPAGNE
Seit Oktober ziehen in der ganzen Schweiz hunder te von Aktivist*innen durch ihre Städte, Dör fer und Quar tiere. Ziel ist es bis zur Abstimmung am 29.November 600’000 Flyer in Briefkästen in der ganzen Schweiz zu ver teilen. Mithilfe der kantonalen Sektionen der Jungen Grünen, wurden zu diesem Zweck Regionalkomitees gegründet, welche die Koordin In…
-
SCHLUSSSPURT ZUR KRIEGSGESCHÄFTEINITIATIVE
Am 25. Oktober fand unsere jährliche Vollversammlung statt – nicht wie geplant im Kreuz in Solothurn, sondern wegen bekannten Gründen online. Gemeinsam wurde ein Blick auf ein turbulentes Jahr gewor fen und für den Schlussspur t im Abstimmungskampf zur Kriegsgeschäfte- Initiative mobilisiert. Einen Monat nach der Abstimmung zu den Luxuskampfjets war das knapp Ja –…
-
Behauptungen der Militärköpfe und unsere Antworten dazu
Hier findet ihr die gängigsten Behauptungen der Kampfjet-Befürworter*innen und unsere Vorschläge, was ihr darauf erwidern könnt. Im Falle eines NEINs kann die Schweiz ihre luftpolizeilichen Aufgaben nicht mehr wahrnehmen.» Falsch! Die Schweiz kann ihre F/A-18 bis 2035 weiterhin benutzen.Diese wurden 2008 und 2020 komplett nachgerüstet. Die Jets können zusätzlich geschont werden, indem man Flugstunden spart.…
-
Die Katze im Sack
Im Abstimmungskampf glänzt das VBS durch intransparente Kommunikation und dem Verzögern zentraler Entscheide. Am 18. Mai 2014 lehnte die Schweizer Bevölkerung den Kauf von 22 Gripen-Kampfflugzeugen für 3,1 Milliarden Franken deutlich ab. Heute, sechs Jahre später, bereiten wir uns erneut auf den Abstimmungskampf über das Kampfjet-Referendum vor. Der Unterschied? Während 2014 bekannt war, wie viele…
