Obwohl sich alle einig sind, dass ein Atomkrieg nicht zu gewinnen ist und nicht einmal geführt werden sollte, wird weiterhin ins Atomarsenal investiert.
Ein neuer Geist des Militarismus treibt die globalen Militärausgaben auf ein historisches Hoch. Diese „Euphorie“ hat auch die weltweiten Ausgaben für Atomwaffen erfasst, die laut dem neuen ICAN-Bericht (Hidden Costs: Nuclear Weapons Spending in 2024) in den letzten fünf Jahren von 68 Milliarden Dollar auf mehr als 100 Milliarden Dollar angestiegen sind.
In einer Zeit, in der die Mittel für die internationale Zusammenarbeit und die Vereinten Nationen gekürzt werden, übersteigt der Betrag, den diese neun Länder (die Atomwaffenstaaten) allein im Jahr 2024 für ihre Atomwaffenarsenale ausgeben, den Haushalt der UNO um das 28-fache.
Diese milliardenschweren Investitionen fehlen jetzt und in naher Zukunft für den Schutz vor echten Sicherheitsbedrohungen wie der Klima- und Biodiversitätskrise, oder für die nachhaltige Sicherung von Gesundheitsversorgung, Wohnraum und Bildung für Millionen von Menschen.
